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Benissimo: Schaltungen via UMTS-Handy ins Studio?

Verfasst: 13. Mai 2006 08:29
von Evi
Änderungen bei Benissimo (mit UMTS-Handy) geplant

Gemäss Recherchen der Mittelandzeitung gibt es Pläne, die Kandidaten, die um eine Million spielen, künftig per Videotelefonie live ins Studio zu schalten. Zu diesem Zweck soll eine grössere Anzahl von über die ganze Schweiz verteilten Helfern mit Videotelefonie-fähigen UMTS-Handys ausgestattet werden. Bei Bedarf werden diese kontaktiert, besuchen die Kandidaten zu Hause und stellen live eine Verbindung ins „Benissimo“-Studie her. Erste Testläufe sollen nun stattfinden.

Die Initiative für diese Neuerung ging offenbar von einem grossen Schweizer Telekommunikationsunternehmen aus. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, dürften die Video-Telefonieschaltungen jedoch frühestens im kommenden Herbst ins „Benissimo“-Programm aufgenommen werden (MZ 13.5.06)

Das hat uns gerade noch gefehlt! Auf diese Weise versucht das "grosse Telekommunikationsunternehmen", sich einen Freibrief für die Einführung des jetzt noch harzenden UMTS-Geschäfts (seht nur, die Leute wollen das, brauchen das) zu ergattern. Es wird sich wohl beim Schweizer Fernsehen gebührend erkenntlich zeigen und kann sogar noch werben.

Jetzt müsste eine grosse Protestwelle des Publikums ans Schweizer Fernsehen losgehen. Denn wer zahlt die Zeche? Alle, die mit einer UMTS-Antenne in ihrer Nachbarschaft beglückt werden.
Evi

Aufruf zur Protestaktion

Verfasst: 13. Mai 2006 09:25
von Elisabeth Buchs
Liebe Aktive und (bis jetzt) weniger Aktive

Das sollten wir nicht hinnehmen!

Ein öffentlich-rechtliches Fernsehen, das sich von einer Telekommunikationsunternehmung gegen gutes Geld? vereinnahmen und zu Werbezwecken einspannen lässt und die "UnMenschliche Technische Schweinerei" (=UMTS) fördert. Eine Technologie, die sich in der TNO-Studie nach nur einer halben Stunde bei einer Befeldung von 1 V/m bei den Probanden gesundheitlich negativ ausgewirkt hat. So werden künstliche Bedürfnisse für diese bis jetzt nicht gerade besonders erfolgreiche Technologie geschaffen, dass darauf hingewiesen werden kann, für dieses noch dichtere Antennennetz auch in den Wohngebieten für jeden Anbieter bestehe ein Bedürfnis in der Bevölkerung. Je mehr diese Netze ausgelastet werden, desto stärker die Strahlung und desto grösser der Bedarf nach weiteren UMTS-Antennen. Stattdessen sollte dieses Fernsehen einmal eine ernsthafte Sendung über die Gesundheitsprobleme von Betroffenen in Antennennähe bringen.

Wer nein sagt zur UMTS-Idee von Benissimo, schreibe einen Protestbrief/Mail an:

SRG SSR idée suisse
Generaldirektion
Giacomettistrasse 3
Postfach 26
3000 Bern 15
Tel. 031 350 91 11
Fax 031 350 92 56
info@srgssrideesuisse.ch

Elisabeth Buchs

Re: Aufruf zur Protestaktion

Verfasst: 14. Mai 2006 10:22
von Marianne
Es ist angezeigt, sich diese Einführung, heimlich durch die Hintertür nicht gefallen zu lassen. Das Fernsehen hilft mit, neue Bedürfnisse zu schaffen und die Betreiber rechnen mit der grossen Masse, die ja recht häufig alles so lange nachmacht, bis der negative Effekt kaum mehr zu reparieren ist. Es rechnet auch mit der Gedankenlosigkeit und dem geringen Kritikvermögen, bzw. dem gesunden Misstrauen des Publikums.

Bedenken wir: das ist nur der Anfang und dann werden sie wieder sagen: Die Leute wollen das, wir befriedigen nur ein Bedürfnis - wie schon gehabt.

Also protestieren!

Marianne

Re: Aufruf zur Protestaktion

Verfasst: 15. Mai 2006 16:48
von ein aktiver
Das Schweizer Fernsehen ist nicht unabhängig. Alleine die Tatsache dass die Sendeanlagen der Swisscom gehört, macht einiges klar für den Werbefeldzug für UMTS.
Man will nicht zugeben das Strahlung krank macht, weil man selber auf Sender angeiwiesen ist, die in nächster Zeit alle digital senden werden.
In der Sendung verwendet Beni Thurnheer ein DECT

Protest kann man auch tun, indem man der Fernsehdirektorin schreibt.

Ingrid Deltenre
SF DRS
Fernsehstrasse 1-4
8052 Zürich
ingrid.deltenre@sfdrs.ch

Ich tat das schon mehrfach um eine Gelegenheit für unser Problem zu erörtern. Bekam auch Antwort von Frau Deltenre. Doch immer ausweichend das man nicht auf alle Anliegen eingehen kann. Standardantwort: Wir werden es prüfen.

Wenn aber zahlreiche Briefe und Mails kommen, wird man kaum mehr wegschauen können, sofern man nicht Handlanger oben genannter ist

Eigentümer der Sendeanlagen...

Verfasst: 15. Mai 2006 21:42
von open mind
Swisscom oder die ehemalige PTT sind und waren schon lange (sicher seit 10 Jahren) nicht mehr der Eigentümer der Sendetürme.

Die gesamte Sende-Infrastruktur wurde (das behaupte ich an dieser Stelle einfach) an ein von einem US-Trust kontrollierten 'Body' übertragen, von welchem die Anlagen in einem schrägen, Steuern-optimierenden Deal zurückgeleast werden.

(Die SBB machen das übrigens auch mit ihren Bahn-2000-Loks...).

Die wirklich in der Schweiz zentralen Infrastruktur-Elemente und -Unternehmen gehören ohne unsere Zustimmung wohl schon längst irgendwelchen US-Investoren (wenn sie nicht schon aufgehoben wurden), die froh sind, dass wir so blöd waren, unsere besten Sachwerte gegen einen zerbröselnden Dollar einzutauschen...

open mind

Re:UMTS Werbung

Verfasst: 16. Mai 2006 22:48
von ein aktiver
Heute galt der SF1 Abend ganz den Handys. Im Kassensturz mit dem Test welche Geräte am längsten halten und welche am meisten Reparaturen haben.
Dabei sind die Handy mit UMTS und sonstigen Schnickschnack immer defekt.

Auch 10 vor 10 musste Dauerwerbung machen was alles auf uns zu kommt. Eine schöne bargeldlose Welt mit zahlen und Internet via Handy.
Kein Wort über die Schädlich- und Gefährlichkeit des Mobilwahns.

Morgen soll die Sendung MTW mochmals was bringen. Man versucht nun den Leuten die neue Technik in ihre Köpfe zu hämmern.
Schöne neue Welt--eine Horrorvorstellung wenn man gezwungen wird diesen Technikschrott zuzulegen ohne Skrupel und Rücksicht auf Schwächere. Jetzt verstehe ich den Satz von Frau Deltenre "Wir werden es prüfen".

Eine Handlangerin der neuen Weltordnung!

Re:UMTS Werbung

Verfasst: 16. Mai 2006 23:30
von Gigaherz-Team
Darum: bitte protestieren, protestieren, protestieren beim Fernsehen und wo auch immer.
Wer hier mitliest, soll auch andere zum Protest auffordern.

Gigaherz-Team