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Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 18:20
von Robert
Eine Zeit lang hatte ich in der Nähe von Natelsendemasten Angstgefühle. Spürte das Herz schlagen wie wenn man ab etwas erschrickt. Führte es immer auf die Strahlung zurück.
Habe das einem Nachbar erzählt der Funkamateur ist. Bei gemeinsamen Wanderungen waren wir auf Aussichtstürme mit Sendemasten. Er kennt sich sehr gut aus und hat mir einiges erklärt. Seither macht mir das nichts mehr.
Einzig die Höhenangst ist geblieben.
Ist die Angst vor der Technik die wir immer mehr haben und uns so überfordert das wir uns verkrampfen und es Beschwerden auslösen kann?
So wie Höhenangst, Platzangst oder einer Arachnophobie?
Wäre nicht auch die Angst vor Strahlung ein Stück behandelbar?
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 18:49
von Evi
Sie Glücklicher, wenn sich bei Ihnen das Problem so einfach lösen liess.
Aber erzählen Sie das von der Angst den Tieren, z.B. Kühen die abnormal viele Fehl- und Totgeburten aufweisen, ein verändertes Fress- und Liegeverhalten aufweisen, unter Euter- und Gelenksentzündungen leiden (Sie hätten den letzten von Gigaherz veranstalteten Kongress besuchen sollen!) Was werden wohl die armen Kühe sagen, wenn wir ihnen erklären, dass sie nur keine Angst zu haben brauchen, den Hühnern, damit sie keine toten Küken ausbrüten? Erzählen Sie das Kleinkindern und Leuten, die vorher noch nie eine Antenne gesehen haben und plötzlich unter den bekannten Beschwerden leiden.
Merke: Niemand bekommt einen Hirntumor oder Leukämie, nur weil er Angst hat und sich was einbildet - schon gar nicht Kinder. Und dieses geschieht tagtäglich und weltweit. Meinen Sie, all die vielen Menschen (und Tiere ) bilden sich was ein?
Nein, Robert, so einfach ist es nicht - leider! Jetzt sind Sie wieder dran.
Evi
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 18:57
von charles claessens
Ich kenne viele Elektrosensible, aber keiner davon hat irgendeine Angst vor Sendemasten.
Sie lieben sogar ihre DECT Telefone und drahtlose WLAN Router/Modems.
Nur hat man bestimmte Beschwerden, wofür es keine normale Erklärung gibt.
Nachdem Messungen vorgenommen wurden, und die Störungsquellen ausfindig gemacht wurden, und bestimmte Massnahmen getroffen wurden, verschwanden die Bescherden.
Natürlich gibt es auch Menschen die ein Sendmast in der Nähe sehen und sich wundern.
Aber manchmal messe ich mehr Strahlung von Sendemasten die man nicht sieht, als von den Sichtbaren.
Es hängt auch zusammen wie die Keulen der Sender gerichtet sind.
Selbstverständlich gibt es auch Spinner, die von Ameisen Bluthochdruck bekommen, aber ich kenne nur normale Menschen.
Charles Claessens
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 19:35
von Andreas
Halllo Robert, also ich hatte nie Angst vor dieser Technik. Nicht mal jetzt, wo ich weiss, wie schädlich die ganze Technik ist. Angst und Einbildung kann meiner Meinung nach auch krank machen, das habe ich selber schon erfahren. Wenn ich mir einbilde, dass ich Bauchschmerzen habe, dann bekomme ich diese, obwohl ich eigentlich keine hatte.
Die Gefahr durch Mobilfunk und co ist garantiert keine Einbildung. Evi hat das ganze sehr gut erklärt.
Mit freundlichen Grüssen
Andreas
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 20:39
von Evi
Es ist eine sehr beliebte Masche nicht nur der Mobilfunkbetreiber und deren Wasserträger, sondern auch der eingefleischten Handyfreaks, Betroffene als eingebildete Kranke hinzustellen, die nur Angst haben, wenn sie eine Antenne sehen. Leider gibt es auch unter den Ärzten solche, die in dieses Lied einstimmen. Wenn ich so etwas höre, dann komme ich stets mit den Kühen, den Hühnern, den Kleinkindern, kurz mit allem, was nicht lesen kann und gar nicht imstande ist, eine Antenne überhaupt als solche zu erkennen, aber dennoch beweisbar leidet. Die Antworten bleiben jeweils aus. Denn diese Argumentation ist nicht zu widerlegen.
Was Ärzte (immer noch uninformierte) betrifft, wünsche ich mir brennend, dass diese doch einmal am eigenen Leib erfahren mögen, wie es ist, mit den Folgen der Strahlung zu leben und ob ihnen eines der vielen Pülverchen, Tinkturen, Tabletten etc. was hilft oder ob sie sich dann selber auch Psychopharmaka verordnen oder sich in eine psychiatrische Klinik begeben, in die manche von ihnen ihre Patienten gerne einweisen würden. Aber das werden wir wohl nie erfahren.
Evi
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 22:18
von pegasus
Ja, ja, das Thema Einbildung!
Ich hab's letzten Dienstag wieder Mal gewagt, mit dem Auto eine ca. 270 km weite Fahrt zu unternehmen. Was ich da an Schmerzen erdulden musste, hat mir wieder die Lust für solche Reisen für längere Zeit genommen! Nur seltsam: manchmal sah ich Masten und hatte keine Schmerzen und sehr oft bekam ich Schmerzen und schaute dann umher und fand einen Masten in der Nähe. Alles klar, Robert?
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 14. Mai 2006 22:53
von Elisabeth Buchs
Als ich einen Radiowecker geschenkt bekam und ihn neben das Bett stellte, hatte ich keine Angst, sondern Freude daran, dennoch konnte ich dann nur noch mit grosser Mühe einschlafen, als wir darauf kamen, dass es daran liegen könnte und ihn entfernten, ging es wieder so gut wie vorher.
Den PC mit Röhrenbildschirm am Arbeitsplatz schätzte ich sehr, das Arbeiten war durch ihn eindeutig komfortabler. Keine Spur von Angst. Dennoch bekam ich Nervosität und schwere Einschlafprobleme und musste schliesslich zu einer weniger guten Stelle mit kaum Computerarbeit wechseln.
Das gemietete Haus am früheren Wohnort befand sich an schöner, ruhiger Wohnlage an einem guten Ort und erst noch relativ preisgünstig. Ein Grund zur Freude, sicher keine Angst. Was mir als erstes auffiel, waren sich häufende, langandauernde grippale Infekte. Nach einem halben Jahr begannen die ganz massiven gesundheitlichen Beschwerden, ich fühlte mich schwer krank, litt unter einem internen Zittern wie auf einem Motor und konnte kaum mehr schlafen. Aufgrund der Erfahrungen eines Bekannten, liess ich einen Elektrosmogspezialisten kommen, der ein hohes Magnetfeld aufgrund von Ausgleichsströmungen feststellte. Bis zu diesem Moment hatte ich keine Ahnung, dass es so etwas gibt. Nach erfolgreicher Sanierung wohnte ich noch zweieinhalb Jahre beschwerdefrei im selben Haus.
Angst vor Viehhütern hatte ich höchstens beim Berühren des Elektrodrahtes. Als nahe bei unserem jetzigen Haus ein Elektrozaun aufgestellt wurde, konnte ich während der Zeit, als dieser da war, kaum mehr schlafen. Ausserdem bewirkte dieser nahe Zaun eine Sensibilisierung auf weiter entfernte Elektrozäune.
Bei einem Mittagessen mit der Familie bemerkte ich zwar zwei nahe Mobilfunkantennen, ich war damals schon elektrosensibel auf Niederfrequenz, spürte Antennen jedoch noch nicht und dachte, die kurze Zeit werde mir schon nicht schaden. Nach etwa eineinhalb Stunden begannen stechende Kopfschmerzen (was ich sonst kaum je habe) und eine bleierne Müdigkeit.
Ohne mein Wissen, also ohne jegliche Angst von mir, hatten die Nachbarn ein DECT angeschafft, das sich bei uns vor allem in der Küche auswirkte, jedoch nicht bis in die Schlafräume. Nach etwa eineinhalb Wochen fielen mir häufige Kopfschmerzen und Müdigkeit auf, was ich auf das Ozon in diesem damals heissen Sommer zurückführte. Beim Testen der Messgeräte bemerkte ich dann das DECT, konnte es zuerst durch ein CT1+ ersetzen, keine Probleme mehr (später bei einem erneuten DECT erfolgreiche Abschirmung direkt hinter dem DECT).
Und überhaupt: Technologien, die einerseits Leute schädigen ( 5 % Betroffene gemäss Umfrage des BAG) und anderen Angst machen (53 % Besorgte) sollten sofort gestoppt werden. Denn Angst hat eine Warnfunktion, auch wenn nicht alle den Elektrosmog so schlecht vertragen wie ich, kann er vor allem bei zunehmendem Ausmass sich gesundheitlich negativ auswirken, siehe Hutter-Studie bis hin zu möglichen Langzeitschädigungen wie die kürzlich festgestellte steigende Anzahl von Krebserkrankungen.
Elisabeth Buchs
Re: Bloss Einbildung?
Verfasst: 15. Mai 2006 00:01
von Evi
Es macht mich jedes Mal wütend, wenn wer mit der Einbildung im Zusammenhang mit Mobilfunk kommt.
Ich kenne Leute, die im Keller schlafen, andere, die schon dreimal die Wohung gewechselt haben, wieder andere, die im Wald kampieren, im Auto oder in einem Camper nächtigen, weitere, die ihr Haus für sündteures Geld abschirmen liessen, sogar ihr Haus verkaufen.
Wer macht denn das freiwillig? Kann mir einer erklären, warum diese Leute das tun?
Haben die Freude an dieser veränderten Lebensweise?
Geben die gerne einen Haufen sauer verdientes Geld aus, um sich Linderung zu verschaffen?
Verlassen die gerne ihre angestammte Bleibe, ihr Haus, das sie sich einst z.T. unter persönlichen Opfern geschaffen haben?
Wer sich nur ein bisschen was überlegt, muss zum Schluss kommen, dass diese Menschen oft schweren Herzens ihr geliebtes Heim verlassen, sich notgedrungen eine andere, an sich viel weniger schöne Bleibe suchen, nicht aus Romantik im Wald kampieren, schon gar nicht im Keller, wo sie doch jahrzehntelang in den eigenen vier Wänden gut, unbehelligt und komfortabel gelebt haben, dass sie das Geld lieber für Urlaubsreisen, Anschaffungen oder Ausbildung anlegen würden, dass sie es oft an ihrer Arbeitsstelle, die sie geliebt haben, nicht mehr aushalten, weil dieser im Elektrosmog von nahen Antennen und von DECT-Telefonen fast erstickt.
Ich möchte es allen entgegenschreien, die da behaupten, sie hätten noch niemanden kennengelernt, der durch die unselige Technologie, die skrupellose Geschäftemacher entwickelt haben und eine ignorante Politik, die sie gewähren lässt, geschädigt wurden.
Ich wünsche mir nichts sosehr, als dass die alle eines Tages drankommen - und nicht zu knapp! Wo leben wir eigentlich, wo der leidende Mitmensch dem anderen nicht mehr wert ist als Achselzucken im besten Fall und mitleidlose Behandlung bis zu Verhöhnung und Beleidigung im schlechteren Fall?
Da sammeln wir bei jeder Gelegenheit Geld, um zu helfen, wenn es wo eine Überschwemmungskatastrophe, ein Erdbeben, einen Vulkanausbruch, ein Lawinenunglück gibt. Aber der Nächste, der leidende Mitmensch bleibt aussen vor, wird nicht Ernst genommen, bleibt ohne Hilfe.
Vielleicht verstehen einige, warum ich mich bei Gigaherz gerade für diese einsetze, und ich werde nicht müde, mich gegen die täglichen Verhöhnungen und das Scheuklappendenken unverständiger Mitmenschen für die Opfer einer geldgierigen Industrie zu wehren.
So, das musste einmal raus!
Evi
Bloss Testfragen ?
Verfasst: 15. Mai 2006 08:37
von Helmut Breunig
Liebe gigaherzler,
allen Ihren Gegenreden kann ich gut folgen.
Mir kommt allerdings beim Eintrag von "Robert", wie auch anderswo, der Verdacht, dass es sich um "Testfragen" handeln könnte.
Provokationen, deren Auswertung die Strategie der Mobilfunklobby verbessern sollen, die Verunglimpfung der E-Smog-Opfer zu betreiben.
Probleme beim Autofahren
Verfasst: 15. Mai 2006 10:31
von Elisabeth Buchs
Hallo Pegasus
Während dem Autofahren habe ich auch oft Probleme mit der Strahlung der bei den Verkehrsachsen gehäuft aufgestellten und wohl relativ stark strahlenden Mobilfunkantennen. Nicht alle Antennen, auch nicht immer die nächsten und tageszeitabhängig, unterschiedliche Auslastung verursachen dieses "Nädeln" im Kopf. Beim Autofahren spüre ich die Antennen besonders negativ, vermutlich weil die Strahlung zu den Fenstern reinkommt, und dann im metallischen Fahrzeug hin- und her reflektiert. Ich habe deshalb schon Tests gemacht mit Abschirmstoff als Kopftuch, nützt rein gar nichts, eher noch weniger gut als ohne. Und als Beifahrerin unter einem Baldachin nach Spanien und zurück gefahren, hat genützt, jedoch gab es einige wenige Antennen, deren Strahlung sich durch die Abschirmung hindurch auswirkten. Ausserdem ist mir diese Art von Fahrerei nicht gut bekommen, ich bekam eine Labyrinthitis vermutlich wegen Verwirrung des Gleichgewichtsorgans, da ich zuwenig nach draussen sehen konnte.
Deshalb meine Frage an alle: wer kennt Abschirmmöglichkeiten für betroffene Autofahrer? z.B. spezielle abschirmende Autoscheiben oder eine gesetzlich zugelassene Abschirmfolie usw.
Hallo Herr Breunig
Ihr Gedanke ist mir auch gekommen, der Hintergrund von "Robert" könnte interessant sein, wenn er den überhaupt ehrlich nennen würde. Aber immer mehr sage ich mir: sollen sie doch!
Und hier gleich für alle Mitlesenden auch der Gegenseite: wir bei Gigaherz und Betroffene werde alles tun, was Gott erlaubt und wenn es nicht ausreicht, vielleicht noch etwas mehr, um diese uns gesundheitlich schwer schadenden Technologien zu stoppen.
Elisabeth Buchs
Re: Probleme beim Autofahren
Verfasst: 15. Mai 2006 14:38
von sibylle.gabriel
Hallo,
ich vergeudet eure Zeit! Kein Elektrosensibler schreibt solchen Unsinn. Aber Achtung: ich habe heute von einem Bekannten, der Naturheiler ist, dieses E.mail bekommen:
"Ja das kommt ja weil Du jetzt sensibler geworden bist.
Heut kann man natel positiv machen nur glaubst du nicht an das". manchen Menschen denken immer noch, das Glauben alleine selig macht.
Zur Information: heute musste ich auf einem Computer ohne Schutz etwas 2 Briefe schreiben. Resultat: Ich konnte kaum noch lesen und hatte Mühe, die restliche Arbeit zu verrichten.
Ich habe meinen Computer zu Hause abgeschirmt und habe keine probleme mehr zu Hause, dafür um so mehr andreswo, wenn ich etwas schrieben muss.
Beim Autofahren geht es mir genau wie beschrieben. Ich fuhr letztes Jahr mit einem Freund in die Ferien und wir testeten meine Sensibilität. Ich schloss die Augen und konnte jedes Mal sagen, wenn wir uns einer Antenne näherten. Das selbe habe ich im Frühling mit meiner Tochter getestet.
Bald werden viele andere Menschen elektrosensibel sein, ich bekomme sehr viele E-mails mit Fragen und Schilderungen von Symptomen. Viele Aerzte sind ratlos, da sei nicht genug wissen,
Sibylle
Re: Probleme beim Autofahren
Verfasst: 15. Mai 2006 20:57
von Robert
Es sind keine Testfragen Herr Helmut Breunig. Es ist eine Feststellung die auf mich zugetroffen hat.
Ich hatte regelrecht Angst vor den Funkmasten und es kann durchaus auch sein mit den Feldern verstärkte es das ganze noch.
Was ich nach wie vor spüre sind digitale Drahtlostelefone (DECT). Musste erst vor kurzem bei einem Besuch den Aufenthaltsort wechseln. Ich bekam ein Augenflimmern und Sehstörungen. Unsere Gastgeber glaubten zuerst das der Wein mir nicht gut bekam nach 1 Glas. Erst auf dem Balkon verschwand es. Ich sass nur 1m neben diesem Telefon.
Mit dem Beitrag am Anfang wollte ich nur sagen, dass es auch Leute gibt die einfach Angst vor der Technik haben. Aber es gibt auch solche die spüren die Strahlung, so wie ich beim Besuch.
Mein Nachbar sagte, diese Telefone seien schlimmer als Natelumsetzer wenn man sich so nahe am Gerät aufhaltet.
Re: Probleme beim Autofahren
Verfasst: 16. Mai 2006 16:39
von Kurt
Hallo Robert,
saßen Sie neben der DECT-Basisstation oder neben dem Mobilteil, das da zufällig herumlag
fragt
Kurt
Einbildung?!
Verfasst: 17. Mai 2006 14:29
von Mark
Ich finde diesen Thread sehr interessant und finde es falsch, wenn man kritischen Fragestellern gleich unterstellt, dass sie quasi 'agent provocateur' seien. Dass Einbildung bei vielen Krankheiten und 'Krankheiten' eine Rolle spielen kann, ist ja wohl klar. Derjenige, der Angst vor einer Niederlage, Krankheit oder was weiss ich hat, der zeiht sie ja förmlich an.
Nichts desto Trotz soll man kritisch bleiben uns sich alle Meinungen anhören. Ich selber habe auch dank diesem Forum auf mein DECT und einen W-Lan verzichtet und das Handy schalte ich ca. alle 2 Woche mal an für ein Kurzgespräch allenfalls. Dennoch bleibt mir ein Satz eines einstigen Schulkollegen haften, der einige Jahre lang für Nokia/Swisscom Handymasten aufgestellt hat und natürlich jeweils auch in Kontakt mit den jeweiligen Anreinern kam. Einmal kam ein Nachbar zur Baustelle und jammerte, dass er seit einer Woche starke Kopfschmerzen hätte. Antwort: "Dann warten Sie mal ab, bis die Antenne in Betrieb ist!"
Um es klarzustellen, mir wäre es auch nicht wohl, wenn ich ein solches Ding vor dem Schlafzimmer hätte. Meiner Meinung nach sollte das primäre Ziel sein, dass die SENDELEISTUNGEN gedrosselt werden, das scheint mir das Hauptproblem zu sein. Selbst in Tiefgaragen oder Kellern hat man ja heute fast den maximalen Empfang, wenn man den Sendebalken auf den Displays Glauben schenken darf.
Der Kampf ist um so schwerer, dass in diesem Themenbereich leider die wichtigsten Hauptverbündeten für die Aufklärung (nämlich TV und Presse und Radio) einerseits selbst auf die lukrativen Werbeeinnahmen der Telekommunikationsanbieter scharf sind, andererseits ja selber auf Sender angewiesen sind. Die werden sich wohl kaum den Ast absägen, auf dem sie sitzen.
Bleibt das Internet und die Mund-zu-Mund-Propaganda. Ist natürlich kein Vergleich zu den Massenmedien. Andererseits: wenn irgendmal eines der wichtigen Medien doch knallhart darüber berichtet, dann müssen die andern wohl mitziehen.... Eine Frage der Zeit und der Geduld.
Re: es ist nicht immer Einbildung
Verfasst: 17. Mai 2006 23:12
von Robert
Ich sass neben der Station. Das Handy war weit und breit nicht in Sicht.
Genau das meinte ich mit dem Beitrag von Mark. Eine Unterscheidung zwischen Sensibilität und solche als Plazeboeffekt. Mit dem Drahtlostelefon wusste ich nichts das eines da steht. Erst als es mir unwohl wurde und ich umschaute war alles klar. Wäre sicher vorher aufgefallen, wenn ich gewusst hätte das eines da steht.