Wenn das mal kein Fortschritt ist! In der Ausgabe vom
Sonntag, 9. August ist ein grösserer Beitrag geplant unter dem
Titel: " "Elektro-Smog - Wie Sie Ihr Heim am besten einrichten, damit es keinen Stress wegen Strom und Computer gibt"
So gelesen in der heutigen Vorschau im Tages-Anzeiger. Eventuell ist der Beitrag ab Sonntag auch online zu lesen, sonst halt via Kiosk.
www.sonntagszeitung.ch
SonntagsZeitung thematisiert Elektrosmog!
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britta69
Verharmlosend
Bin insgesamt enttäuscht, speziell auch vom Interview mit dieser Frau Moser. Tönt so nonchalant, wenig überzeugend. Und vor allem fehlt im Bericht der Hinweis, dass die Leute - wenn schon - dann auf DECT Eco Mode Plus umstellen sollen. Von WLAN war auch wenig zu lesen, von Betroffenen schon gar nichts. Vielleicht sollte gigaherz.ch da einen Leserbrief starten und ihre Website erwähnen. Das Thema würde manche tiefer intressieren, die es bisher nicht so wahnsinnig ernst nahmen....
http://www.sonntagszeitung.ch/multimedia/
Hier das Interviw mit Frau Moser von der Aepfel/Birnen-Abteilung:
Sie sind verantwortlich für den Strahlenschutz, wie bekämpfen Sie Elektrosmog bei sich zu Hause? Genauso wie wir es in unseren Factsheets im Internet empfehlen. Grundsätzlich verwende ich mein Handy so wenig wie möglich. Die Basisstation meines Funktelefons habe ich vom Schlafins Wohnzimmer gezügelt, und die Sendeeinheit des drahtlosen Internets in einer abgelegenen Ecke aufgestellt. Ausserdem habe ich auf eine Bodenheizung in der gesamten Wohnung und einen Induktionsherd in der Küche verzichtet. Zu guter Letzt verwende ich im Schlafzimmer einen Netzfreischalter, um nachts den Strom unterbrechen zu können.
Reicht das? Elektrobiologen halten 90 Prozent des E-Smogs daheim wie am Arbeitsplatz für unnötig und leicht reduzierbar. Also lieber vorsorglich abschirmen und damit längerfristige Schäden vermeiden.
Eine Abschirmung ist nicht möglich, wenn wir die Strahlung nutzen möchten. Das BAG setzt sich für maximalen Nutzen bei minimaler Strahlung ein. So geben wir Tipps, wie Strahlung reduziert werden kann. Die strengeren, elektrobiologischen Massnahmen können wir nicht empfehlen. Denn es fehlt klar ein Nachweis für ein Gesundheitsrisiko. Die ElektroSensibilität konnte bis heute nicht objektiv nachgewiesen werden.
Das Referenzwerk «Gesundheitsrisiko Elektrosmog» der Zeitschrift «Gesundheitstipp» wirft den Behörden vor, Elektrosmog wenig ernst zu nehmen.
Das stimmt nicht. Wir haben mögliche Gesundheitsrisiken mittels wissenschaftlicher Literatur und die stärksten Geräte durch eigene Messungen untersucht. Unsere Empfehlungen basieren also auf harten Fakten. Zudem laufen zurzeit mehrere vom Bund finanzierte Forschungsprojekte zur besseren Abschätzung der gesundheitlichen Risiken.
Das erweckt doch den Eindruck, dass die Bundesbehörden im Zweifel die Grenzwerte immer zugunsten der Wirtschaft auslegen.
Diesen Vorwurf muss ich in aller Form zurückweisen. Die Gesundheit hat höchste Priorität, obwohl die moderne Telekommunikation gleichzeitig ein grosses Bedürfnis der Bevölkerung ist, das wir nicht einfach ignorieren können.
Vielleicht wird die Elektronikbranche eines Tages vor dem gleichen Problem stehen wie die Tabakindustrie.
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Erstens stehen Nutzen und Risiken von Tabak und Elektronik weit auseinander. Zweitens schauen wir bei Elektrosmog früh hin, um mögliche Risiken zu erkennen.
http://www.sonntagszeitung.ch/multimedia/
Hier das Interviw mit Frau Moser von der Aepfel/Birnen-Abteilung:
Sie sind verantwortlich für den Strahlenschutz, wie bekämpfen Sie Elektrosmog bei sich zu Hause? Genauso wie wir es in unseren Factsheets im Internet empfehlen. Grundsätzlich verwende ich mein Handy so wenig wie möglich. Die Basisstation meines Funktelefons habe ich vom Schlafins Wohnzimmer gezügelt, und die Sendeeinheit des drahtlosen Internets in einer abgelegenen Ecke aufgestellt. Ausserdem habe ich auf eine Bodenheizung in der gesamten Wohnung und einen Induktionsherd in der Küche verzichtet. Zu guter Letzt verwende ich im Schlafzimmer einen Netzfreischalter, um nachts den Strom unterbrechen zu können.
Reicht das? Elektrobiologen halten 90 Prozent des E-Smogs daheim wie am Arbeitsplatz für unnötig und leicht reduzierbar. Also lieber vorsorglich abschirmen und damit längerfristige Schäden vermeiden.
Eine Abschirmung ist nicht möglich, wenn wir die Strahlung nutzen möchten. Das BAG setzt sich für maximalen Nutzen bei minimaler Strahlung ein. So geben wir Tipps, wie Strahlung reduziert werden kann. Die strengeren, elektrobiologischen Massnahmen können wir nicht empfehlen. Denn es fehlt klar ein Nachweis für ein Gesundheitsrisiko. Die ElektroSensibilität konnte bis heute nicht objektiv nachgewiesen werden.
Das Referenzwerk «Gesundheitsrisiko Elektrosmog» der Zeitschrift «Gesundheitstipp» wirft den Behörden vor, Elektrosmog wenig ernst zu nehmen.
Das stimmt nicht. Wir haben mögliche Gesundheitsrisiken mittels wissenschaftlicher Literatur und die stärksten Geräte durch eigene Messungen untersucht. Unsere Empfehlungen basieren also auf harten Fakten. Zudem laufen zurzeit mehrere vom Bund finanzierte Forschungsprojekte zur besseren Abschätzung der gesundheitlichen Risiken.
Das erweckt doch den Eindruck, dass die Bundesbehörden im Zweifel die Grenzwerte immer zugunsten der Wirtschaft auslegen.
Diesen Vorwurf muss ich in aller Form zurückweisen. Die Gesundheit hat höchste Priorität, obwohl die moderne Telekommunikation gleichzeitig ein grosses Bedürfnis der Bevölkerung ist, das wir nicht einfach ignorieren können.
Vielleicht wird die Elektronikbranche eines Tages vor dem gleichen Problem stehen wie die Tabakindustrie.
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Erstens stehen Nutzen und Risiken von Tabak und Elektronik weit auseinander. Zweitens schauen wir bei Elektrosmog früh hin, um mögliche Risiken zu erkennen.
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schilte6i
Infotainment fürs Volk, Kotau für die Inserenten
Ein grosser Fortschritt ist das nun wirklich nicht. Eher eine Ergebenheitsadresse zuhanden der Inserenten, um sie dahingehend zu beruhigen, dass sie aus dem Hause Tages-Anzeiger auch in Zukunft nichts zu befürchten haben, schon gar nicht so etwas wie kritische Information. Auf zwei Seiten breitgetreten werden die üblichen Halbwahrheiten. Dass das Buch "Gesundheitsrisiko Elektrosmog" empfohlen und sogar als Standardwerk bezeichnet wird, ist schon das höchste der Gefühle - am Schluss aber wird Chef-Abwieglerin Moser-Antic
vom BAG eine Plattform geboten, um genau dieses Standardwerk rhetorisch auszuhebeln, und der Interviewer frisst ihr dabei aus der Hand...
Solche "Informationen" brauchen wir nicht! Wer wirklich Informationen sucht, findet sie längst im Internet. Das Kalkül der SonntagsZeitung ist knallhart: Auf dem Frühstückstisch am Sonntag kommt die Zeitung - hoffentlich - immer noch vor dem Internet, und zusammen mit Butterzopf und Honig werden auch die dicksten Lügen bereitwillig geschluckt. Am Sonntag haben die Leute aber auch mehr Zeit zu Lesen und beachten die Inserate mehr, also kann man mehr dafür verlangen. Und zu den besten Inseratekunden gehören natürlich - aber das wisst Ihr ja schon.
vom BAG eine Plattform geboten, um genau dieses Standardwerk rhetorisch auszuhebeln, und der Interviewer frisst ihr dabei aus der Hand...
Solche "Informationen" brauchen wir nicht! Wer wirklich Informationen sucht, findet sie längst im Internet. Das Kalkül der SonntagsZeitung ist knallhart: Auf dem Frühstückstisch am Sonntag kommt die Zeitung - hoffentlich - immer noch vor dem Internet, und zusammen mit Butterzopf und Honig werden auch die dicksten Lügen bereitwillig geschluckt. Am Sonntag haben die Leute aber auch mehr Zeit zu Lesen und beachten die Inserate mehr, also kann man mehr dafür verlangen. Und zu den besten Inseratekunden gehören natürlich - aber das wisst Ihr ja schon.
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remo70
BAG
Was ist von denen sonst zu erwarten? Beschwören uns jedes Jahr ein neues Riesen-Grippeli, damit die Grossverteiler endlich ihre Schutzmasken und -Handschuhe loswerden. Andererseits tun sie herzlich wenig um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Hat zwar direkt nichts mit dem Thema zu tun, aber nur ein Beispiel: in der CH sind die Damen des horizontalen Gewerbes nicht verpflichtet sich testen zu lassen, da kann jede an den Strassenrand stehen. Das tun sie auch; kommen in Heerscharen aus Osteuropa. Sowas ist dem BAG offenbar egal, in Deutschland geht das so nicht.
Aber irgendwie typisch halt für diese Organisation.
Hat zwar direkt nichts mit dem Thema zu tun, aber nur ein Beispiel: in der CH sind die Damen des horizontalen Gewerbes nicht verpflichtet sich testen zu lassen, da kann jede an den Strassenrand stehen. Das tun sie auch; kommen in Heerscharen aus Osteuropa. Sowas ist dem BAG offenbar egal, in Deutschland geht das so nicht.
Aber irgendwie typisch halt für diese Organisation.
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NetWarrior
- Beiträge: 235
- Registriert: 28. Januar 2007 15:06
- Wohnort: Region Basel
Re: BAG
Es ist das Gleiche wie bei den Handys:remo70 hat geschrieben:kommen in Heerscharen aus Osteuropa. Sowas ist dem BAG offenbar egal, in Deutschland geht das so nicht.
Es gilt, die Nachfrage zu befriedigen und dabei erst noch viel Geld zu verdienen.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann erstellt der Bundesrat sogar
eine Ausnahmeregelung von den bestehenden Gesetzen.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
BAG setzt auf Voodoozauber
Bei der Verleugnung von Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Strahlung setzt das Bundesamt für Gesundheit neuerdings auf Voodoozauber und Kaffeesatzlesen und verneint den Nutzen der Baubiologie und von Abschirmungen.
Mehr dazu unter www.gigaherz.ch/1513
Hans-U. Jakob
Mehr dazu unter www.gigaherz.ch/1513
Hans-U. Jakob