Die Leier oder bleiben Sie glücklich
Verfasst: 5. September 2009 10:44
Vorsorge in Zeiten der Cholera
"Bei Anruf Krebs?"
SWR2 Kontext vom 25.8.2009
Kaum eine wissenschaftliche Debatte ist so undurchschaubar wie die über die Gefahr von Elektrosmog. Keine Studie bleibt unwiderlegt. Fakt ist: Die Strahlenbelastung steigt enorm. Täglich werden neue Masten installiert für Mobilfunk, UMTS, aber auch in Innenräumen steigen die Strahlenwerte durch drahtloses Internet per W-Lan oder schnurlose Telefone nach DECT-Standard. In allen Fällen handelt es sich um gepulste Mikrowellenstrahlung. Die Regierung hält die Strahlen für unbedenklich, weil sie keine Hinweise für eine gesundheitsschädliche Wirkung sieht, unterhalb der Grenzwerte. Auf der anderen Seite warnen viele Wissenschaftler und Mediziner vor Gesundheitsgefahren und immer mehr Bürger wehren sich dagegen dauerbestrahlt zu werden. SWR Kontext fragt: Geht der Staat angemessen mit der potentiellen Gefahr durch Elektrosmog um? Zu Wort kommen Bürger, Ärzte und Wissenschaftler, aber auch das Bundesamt für Strahlenschutz.
http://www.swr.de/swr2/programm/sendung ... index.html
Blitzlichter:
Florian Emmrich, BfS:
Minute 7:05
"Es ist nach allem, was man wissenschaftlich weiss, gibt es keine Gesundheitsgefährdung innerhalb der Grenzwerte durch Mobilfunkstrahlung, also weder bei thermischen noch bei athermischen Entwicklungen"
Minute 7:19
"... bei den athermischen Untersuchungen spielt vor allem 'ne Rolle die Strahlung, die weit überhalb der Grenzwerte liegt, da gibt es Hinweise aber keine Beweise ..."
Minute 12:43
"Ich denke, es ist sinnvoll, dass man die Strahlenbelastung im Alltag reduziert, gerade weil man ja, was Langzeitwirkungen angeht, nicht alles auschliessen kann."
Wolf Bergmann:
Minute 12:10
"... und das heisst, es können im Grunde alle Krankheiten entstehen."
Minute 12:31
"... aber die Krankheitsbilder sind individuell"
Minute 13:09
"... wenn eine Grippewelle da ist und jemand ist frisch verliebt, dann passiert ihm nichts. Wenn er sehr depressiv ist, wird er schnell krank. Und so ist das mit der Mobilfunkbelastung auch."
Vorsorge ist also angesagt, Sie haben die Wahl,
so oder so:
Glücklich ist,
- wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist,
- oder wer vorsorgt, indem er glücklich bleibt.
Wenn nun - unglücklicher Weise können alle Krankheiten entstehen - Strahlenbelastung Depressionen auslöst, ist das eben eine "individuelle Reaktion". Bezüglich der Verantwortung für die Verursachung individueller Probleme ist unsere Gesellschaft nun mal eine mbH.
Wie Doris schon hier im Forum an anderer Stelle ausführte (sinngemäss), gehört es eben auch zur persönlichen Reife, in Anerkennung der Realitäten sich als vollwertiges Mitglied einer solchen Gesellschaft zu erweisen und mit seinem persönlichen Pech verantwortungsvoll umzugehen.
"Bei Anruf Krebs?"
SWR2 Kontext vom 25.8.2009
Kaum eine wissenschaftliche Debatte ist so undurchschaubar wie die über die Gefahr von Elektrosmog. Keine Studie bleibt unwiderlegt. Fakt ist: Die Strahlenbelastung steigt enorm. Täglich werden neue Masten installiert für Mobilfunk, UMTS, aber auch in Innenräumen steigen die Strahlenwerte durch drahtloses Internet per W-Lan oder schnurlose Telefone nach DECT-Standard. In allen Fällen handelt es sich um gepulste Mikrowellenstrahlung. Die Regierung hält die Strahlen für unbedenklich, weil sie keine Hinweise für eine gesundheitsschädliche Wirkung sieht, unterhalb der Grenzwerte. Auf der anderen Seite warnen viele Wissenschaftler und Mediziner vor Gesundheitsgefahren und immer mehr Bürger wehren sich dagegen dauerbestrahlt zu werden. SWR Kontext fragt: Geht der Staat angemessen mit der potentiellen Gefahr durch Elektrosmog um? Zu Wort kommen Bürger, Ärzte und Wissenschaftler, aber auch das Bundesamt für Strahlenschutz.
http://www.swr.de/swr2/programm/sendung ... index.html
Blitzlichter:
Florian Emmrich, BfS:
Minute 7:05
"Es ist nach allem, was man wissenschaftlich weiss, gibt es keine Gesundheitsgefährdung innerhalb der Grenzwerte durch Mobilfunkstrahlung, also weder bei thermischen noch bei athermischen Entwicklungen"
Minute 7:19
"... bei den athermischen Untersuchungen spielt vor allem 'ne Rolle die Strahlung, die weit überhalb der Grenzwerte liegt, da gibt es Hinweise aber keine Beweise ..."
Minute 12:43
"Ich denke, es ist sinnvoll, dass man die Strahlenbelastung im Alltag reduziert, gerade weil man ja, was Langzeitwirkungen angeht, nicht alles auschliessen kann."
Wolf Bergmann:
Minute 12:10
"... und das heisst, es können im Grunde alle Krankheiten entstehen."
Minute 12:31
"... aber die Krankheitsbilder sind individuell"
Minute 13:09
"... wenn eine Grippewelle da ist und jemand ist frisch verliebt, dann passiert ihm nichts. Wenn er sehr depressiv ist, wird er schnell krank. Und so ist das mit der Mobilfunkbelastung auch."
Vorsorge ist also angesagt, Sie haben die Wahl,
so oder so:
Glücklich ist,
- wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist,
- oder wer vorsorgt, indem er glücklich bleibt.
Wenn nun - unglücklicher Weise können alle Krankheiten entstehen - Strahlenbelastung Depressionen auslöst, ist das eben eine "individuelle Reaktion". Bezüglich der Verantwortung für die Verursachung individueller Probleme ist unsere Gesellschaft nun mal eine mbH.
Wie Doris schon hier im Forum an anderer Stelle ausführte (sinngemäss), gehört es eben auch zur persönlichen Reife, in Anerkennung der Realitäten sich als vollwertiges Mitglied einer solchen Gesellschaft zu erweisen und mit seinem persönlichen Pech verantwortungsvoll umzugehen.