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Landesregierung kennt kein Pardon für Handy-Sensible

Verfasst: 16. Oktober 2009 19:54
von BLUE SKY
Stolz an der Rampe

Gesundheitsministerin und Ärztin in Baden-Württembergs Landesregierung kennt kein Pardon für Handy-Sensible
Für derart sensible Menschen hält das Land keine Konzepte bereit, antwortete nun Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU), selbst Ärztin
auf eine parlamentarische Anfrage der aus Freiburg stammenden Landtagsabgeordneten der Grünen, Gisela Splett.
http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksach ... 5113_d.pdf

Nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand bestehe kein Zusammenhang zwischen den beschriebenen Beschwerden und Handystrahlung - es fehle jede Basis, die Erkrankungen zu diagnostizieren. "Die Frage nach der Einrichtung von Schutzzonen erübrigt sich daher", so Stolz.
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten ... 80705.html

»Bereits 2005 kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Schluss, dass es keine eindeutigen Diagnosekriterien für "Elektrosensibilität" gibt und auch keine wissenschaftliche Basis, um die Symptome mit der Einwirkung von elektromagnetischen Feldern in Verbindung zu bringen«, erklärte Stolz.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?ca ... d=14336832

Was bleibt ihnen auch übrig, wenn der Staat selbst zum Betreiber von Sendern werden will - und damit Probleme hat?
Baden-Württemberg: Verzögerung beim Behörden-Digitalfunk
http://www.heise.de/mobil/meldung/Baden ... 29105.html

Messungen bei Wohnungen von Politikern?

Verfasst: 17. Oktober 2009 13:07
von BLUE SKY
Welche Immissionswerte aus MF-Basisstationen gibt es bei der heimatlichen Wohnung der Gesundheitsministerin?

"kaltherziger Weg"

Verfasst: 30. Oktober 2009 10:21
von BLUE SKY
Kommentar im Südkurier
http://www.suedkurier.de/news/kommentar ... 55,4009075

P.S.:
Wie kommt die Ministerin auf die Zahl von 1,5 % Elektrosensiblen in der Bevölkerung?

Ver-mutungen

Verfasst: 31. Oktober 2009 15:24
von BLUE SKY
G. Kaul:
Was verursacht "elektromagnetische Hypersensibilität"?. Individuelle Wahrnehmung oder reaktiv ausgelöste Empfindlichkeit auf elektromagnetische Felder
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2009.
ISBN: 978-3-88261-087-1, 198 Seiten, Projektnummer: F 5212, Papier, PDF-Datei
Link zum Volltext (PDF-Datei, 1.5 MB):
http://www.baua.de/nn_11598/de/Publikat ... ,xv=vt.pdf?

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Informationszentrum
Postfach 17 02 02
44061 Dortmund

Tel. 0231 9071-2071
Fax 0231 9071-2070

Fazit: Nach diesen Ergebnissen, die sich für die "Elektrosensiblen" wie auch für die Kontrollpersonen sowohl unter der Bedingung eines magnetischen 50-Hz-Feldes als auch unter der Immission eines Mobiltelefons übereinstimmend ergaben, lässt sich die "elektromagnetische Hypersensibilität" nicht auf eine Empfindlichkeit gegenüber real gegebenen Feldexpositionen zurückführen.

Das Phänomen verweist auf subjektive Bedingungen im Erleben, die ursächlich von einer psychischen Disposition oder individuellen Stressbewältigung "elektrosensibler" Personen herrühren könnten

http://www.baua.de/nn_5846/de/Publikati ... __nnn=true

Wieso und wen verweist "das Phänomen"?
Wer verweist anhand der Ergebnisse der eigenen Studie worauf?
Und welche wissenschaftliche Begründung für seinen/ihren Verweis führt er/sie an?
Welcher wissenschaftlichenn Evidenzprüfung wurde die Begründung selbst unterzogen?
Welche Konsequenzen politischer Entscheidungen werden aufgrund solcher "Verweise" für Betroffene konkret wirksam?

* * *
s.a.: Offene Briefe an Prof. Lerchl
viewtopic.php?t=22911