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ETH ist an 4G-Mobilfunk-Entwicklung beteiligt !

Verfasst: 27. Juni 2006 20:27
von thron
folgendem artikel ist zu entnehmen, wie die ETH an der weiterentwicklung der mobilfunk-technologie beteiligt ist --- siehe vorletzter absatz:.

http://www.heise.de/mobil/artikel/65778

das sich die ETH in dieser konstellation kaum eine kritische mobilfunk-studie leisten kann ist naheliegend.
möglicherweise ist dieser auftrag sogar der lohn für die getürkte, industriefreundliche TNO-replikations-studie.

die grenzenlose ökonomisierung von forschungs- & lehre zeigt hier seine hässliche-modrige fratze.

Re: ETH ist an 4G-Mobilfunk-Entwicklung beteiligt !

Verfasst: 28. Juni 2006 09:32
von Elisabeth Buchs
Aufgrund unseres Leserbriefs im Migros-Magazin hat eine Lehrerin anhand dieser UMTS-Studie das Thema "Wirtschaftlicher Einfluss auf Studien" mit ihren Schülern besprochen.

Es geht hier um das Recht der Macht! Sie fühlten sich so sicher, dass sie es nicht einmal für nötig hielten, die Studie etwas geschickter anzupassen als durch verändertes Studiendesign, unter den Tisch wischen von Beschwerden von uns bekannten elektrosensiblen Probanden und nicht Herausgabe von genaueren Angaben.

Doch der Turm von Babel steht nicht mehr, der Schwarzenburger-Sender auch nicht. Wer den Bogen in diesem Ausmass überspannt, hat oft nicht Bestand.

Elisabeth Buchs

Re:Güllen ist überall

Verfasst: 28. Juni 2006 12:21
von Manu
Gelesen im Beitrag „Güllen ist überall“ www.gigaherz.ch/1030:

"Wissenschafter lassen sich kaufen, damit sie die Resultate liefern, welche die Industrie von ihnen verlangt oder sie lassen gekonnt so viele Fragen offen, um sich eine Hintertür für weitere Forschungsaufträge zu sichern."

Die Medienkonferenz an der ETH am 6. Juni hat es bestätigt: Güllen ist wirklich überall,

Und weiter unten heisst es:

"Fernsehen, Radio und Presse haben sich längst mit der Industrie verbündet, suchen dies nicht einmal mehr zu verbergen."

Auch das hat sich bewahrheitet. Die Presse war sehr eifrig mit der Verbreitung der falschen Aussage: "UMTS schadet nicht." Wenn ihre Vertreter an der Medienkonferenz besser aufgepasst hätten, hätten sie was anderes schreiben müssen. Aber das war ja nicht in ihrem Sinn, viel wichtiger war es, eine Verbeugung vor der Industrie zu machen und vor allem ja nicht Inseratenaufträge zu gefährden.

Güllen ist tatsächlich überall, nicht nur im fiktiven Güllen des Friedrich Dürrenmatt, nein, überall in den Schweizer Städten, die einen realen Namen tragen. Wäre Dürrenmatt noch am Leben, so würde er vielleicht heute als Fortsetzung seines Stückes „Der Besuch der alten Dame“ eines schreiben mit dem Titel: „Die Reise in eine Bananenrepublik“.

Manu