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Gesundheitszonen !
Verfasst: 17. Juli 2006 20:15
von sibylle.gabriel
Es scheint, dass jemand für einige Plätze zur Erholung sorgt! Tolle Idee finde ich!
Zone Santé = Zone Blanche: le nouveau label Européen
Gesundheitszone= Weisse Zone
http://freepage.twoday.net/stories/2328408/
Sibylle
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 19. Juli 2006 13:36
von Elisabeth Buchs
Besonders üppige Angaben habe ich noch nicht gefunden, Strahlung kleiner 0,1 V/m. Wichtig wären wenn schon GARANTIERTE Versorgungslücken. Ich könnte mir immer besser vorstellen, wenn es hier einmal nicht mehr geht, an so einem Ort zu wohnen unter Gleichgesinnten. Z.B. Dörfer, wo Elektrosensible wohnen könnten und auch andere Elektrosmog-Immissionen nicht da wären, keine verständnislosen Nachbarn mit DECT, W-Lan, dirty power, Elektrozäunen usw. Ich kann die Sprüche von denen bald nicht mehr hören und möchte oft nur noch verschwinden.
War schon jemand in Wiesenthal, dort soll gemäss Dr. Klitzing eine Garantie vorhanden sein, dass keine weiteren Antennen hinkommen. In unserem Land wird nur abgestellt auf die Wireless-Befürworter, wir Betroffenen vertragen diese Technologien nicht, benutzen sie nicht und wollen sie nicht. Auch wenn der letzte Beweis noch fehlt (und wohl lieber Risikokommunikation betrieben wird als das Suchen der nicht einfach zu findenden Zusammenhänge), Hinweise gibt es genügend, haben wir ein Recht auf ein für uns menschenwürdiges Dasein, nicht nur in ein Handy plappern ist ein Menschenrecht, auch ein von Elektrosmog beschwerdefreies Leben mit z.B. gutem Schlaf und ohne Kopfschmerzen. Es ist nicht wahr, dass unsere Beschwerden von "etwas anderem" kommen oder dass wir uns diese nur einbilden. Ich schreibe das so lange ich kann in dieses Forum und wiederhole es wenn es sein muss auf dem Totenbett (und sie bewegt sich doch", entgegen gewisser Auesserungen von Befürwortern, Ignoranten und darauf angelegten Gefälligkeitsstudien, es ist wirklich der Elektrosmog, den wir Betroffenen nicht vertragen. Wer würde uns unsere dadurch vermieste Lebenszeit zurückgeben, und was wären überhaupt die Konsequenzen, wenn ein solcher Beweis gefunden würde?
Elisabeth Buchs
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 23. Juli 2006 11:41
von Elisabeth Buchs
Mein elektrosensibler Kollege sagt, es brauche nicht immer noch mehr Studien, diejenigen die wir hätten würden ausreichen um die Schädlichkeit von EMF zu zeigen. Als Strategie seien nun Schadenersatzklagen vorzusehen.
Auf die Frage, weshalb EMF nicht alle Menschen in gleichem Ausmass treffe, sagte er, es handle sich um eine individuelle gewollte Diversifikation zum Schutz der Arterhaltung durch geringe Abweichungen gewisser Stoffwechselprozesse (ATP in den Mitochondrien).
Ein übersteigertes Aufzeigen allfälliger Fehler der Mobilfunkkritiker durch die Befürworterseite diene nicht allein der Wahrheitsfindung, die im Interesse von uns allen wäre, sondern dahinter stecke ein System, dass aufgrund allfälliger Fehler auch die restlichen Aussagen als wertlos hingestellt werden können und die Sicht der Entscheidungsträger getrübt werden solle, in Hinsicht darauf, dass noch nichts Konkretes vorhanden sei, bzw. Widersprüchliches und diese in ihrer untätigen Haltung verharren könnten.
Elisabeth Buchs
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 23. Juli 2006 13:36
von sibylle.gabriel
Hallo Elisabeth,
In England hat eine Frau erreic^ht, dass ihre Elektrosensibilität anerkannt wurde. Wir sollten dies hier nun auch verlangen. Was habt ihr da schon gemacht? Ich weiss, wir werden harte Zeiten haben hier. Meine Tochter, wie ich sensible, hat es beii ihrer Ausbildung fast nicht ausgehalten wegen dem Wlan. Es ist das Schlimmste für uns. Dadurch hat sie aber sehr viele Menschen dort für dieses Thema sensibilisiert.
Sie hat die ganze freie Zeit dazu bentzt, die Leute zu informieren. In den Staaten ist es genau so "stîll" in den Zeitungen!
Ich versuche am Ort in frankreich, wo ich nun schlafe, durchzubringen, dass keine weiteren Antenne gebaut werden und die Menschen aufgeklärt werden über DECT und Wlan.
Sibylle
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 25. Juli 2006 21:33
von Carlo
> Auf die Frage, weshalb EMF nicht alle Menschen in gleichem Ausmass
> treffe, sagte er, es handle sich um eine individuelle gewollte
> Diversifikation zum Schutz der Arterhaltung durch geringe
> Abweichungen gewisser Stoffwechselprozesse (ATP in den Mitochondrien).
Wenn man dem E-Smog ja eh nicht entkommen kann, wie soll dann diese "Diversifikation zum Schutz der Arterhaltung" funktionieren?
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 27. Juli 2006 02:23
von Elisabeth Buchs
Hallo Carlo
Mein Kollege sagt, dass das eine von der Natur ursprünglich vorgesehene Diversifikation ist. In der Folge trifft der Elektrosmog nun diejenigen mit dieser Konstellation besonders stark.
Dazu noch gleich eine Frage: mir ist aufgefallen, dass ich und schon meine Mutter überdurchschnittlich stark auf chemische Medikamente reagieren, hier könnte es einen Zusammenhang geben. Wem von den Betroffenen geht es ähnlich?
Leider haben Sie mit Ihrem Einwand recht und wenn es uns nicht gelingt, die weitere Zunahme von E-Smog zu stoppen oder mindestens Schutzgebiete zu erreichen, werden wir Elektrosensible/Elektrosmoggeschädigte nicht überleben.
Diesen Sommer habe ich von einer betroffenen Kollegin vernommen, die gehofft hat, für längere Zeit aus ihrer von Nachbarn DECT-"verseuchten" Wohnung herauszukommen und Ferien zu machen. Jedoch scheinen die dortigen Ferienwohnungsvermieter ebenfalls ein DECT zu haben, sie sagte, sie könne überhaupt nicht mehr entspannen, schlafen gehe nicht einmal mehr mit Tabletten gut und sie müsse wenn sich nicht mit den Leuten reden lasse, einen anderen Ort suchen.
Ein anderer Kollege hat in seiner jetzigen Wohnung aufwändige und kostspielige Sanierungen von NF durchführen lassen, er muss sich jedoch in seinem Wohnzimmer wegen Mobilfunkstrahlung dauernd unter einem Baldachin aufhalten und musste x-DECT von Nachbarn durch CT1 + ersetzen, wobei die einen Nachbarn nun wieder ein DECT haben sollen. Nun hat er mit einiger Mühe eine bezüglich HF bessere Wohnung gefunden, muss jedoch dort wiederum NF-Sanierungen machen lassen.
Wenn eine Replikation mit für die Industrie ungünstigem Ergebnis plötzlich ein anderes Ergebnis zeigt und es heisst, bei den ersten Ergebnissen handle es sich nur um "Zufall" ist Suchen nach "Anpassungen" angesagt. Dass es heisst, die Beschwerden von Probanden während der Studie hätten andere Ursachen als EMF, kann ich nicht akzeptieren. Ich kenne Armin Furer persönlich, am alten Wohnort in einem antennenbelasteten Walliser-Dorf, umgeben von reflektierenden Felswänden, hatte er gesundheitliche Beschwerden, nach dem Umzug in ein kaum belastetes Dorf nicht mehr.
Bei Diagnose Funk habe ich über den unerfreulichen Entscheid des EGMR gelesen, dass eine Gesundheitsbeeinträchtigung nicht nachgewiesen sei und die Gewichtung eines vollständig ausgebauten Mobilfunknetzes. Da dieses Argument mit dem Beweis immer wieder kommt, verweise ich wieder einmal darauf, dass viele Verbrecher aufgrund von Indizien verurteilt wurden und solche sind bezüglich Elektrosmog genügend vorhanden. Es wird auch immer wieder darauf verwiesen, dass ein Wirkmodell fehle. Mit solchen Studien wie diese TNO-Nachfolgestudie wird dafür gesorgt, dass weder das eine noch das andere gefunden werden kann. Zum Glück will kaum mehr jemand Grundstück und Land für Antennen geben. Das dichtere UMTS-Netz ist sehr unbeliebt. Herr Jakob erwähnte, dass Swisscom gesagt habe, mit 16 Bilderanwendungen breche das Netz zusammen. Die Mobilfunker müssen wenn überhaupt oft auf suboptimale Standorte ausweichen.
Grosse Teile von Südostbayern sollen nun über eine nahezu flächendeckenden Breitband-Internetversorgung via Funktechnik (WLL, WiMAX) verfügen. Mit Kontakten dorthin liessen sich nun die hängigen Fragen nach Stärke der Sendeantennen, Pulsung und Verträglichkeit beantworten, wenn es gleiche Systeme wären, die auch uns drohen.
Weiterhin habe ich gelesen, dass Ende Jahr die ComCom drei weitere Konzessionen für BWA (u.a. WiMAX) ausschreiben will. Unsere WiMAX-Beschwerde ans Bundesgericht wurde zwar abgewiesen, Gigaherz und die vielen verbündeten lokalen Widerstandsgruppen werden nun die einzelnen Antennen vehement bekämpfen. Ein Staat, der gleichzeitig an Konzessionen Geld verdient und die Bevölkerung schützen sollte, ist unglaubwürdig und die Gewaltentrennung funktioniert nicht. Mein Kollege sagt, bei uns fehle ein Verfassungsgericht bzw. man sollte mehr wissen über den Verfassungsauftrag der ComCom.
Elisabeth Buchs
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 27. Juli 2006 22:12
von sibylle.gabriel
Hallo,
interessanterweise ist seit diesem Jahr ein und der selbe Mann oberste Instanz für die Wirtschaft und die Gesundheit hier in Genf! Ich habe niemand reklamieren gehört! Wenn das Volk eben immer denkfauler wird, haben die freie Hand!
Gruss
Sibylle
Re: Gesundheitszonen !
Verfasst: 27. Juli 2006 22:51
von Carlo
Hallo Elisabeth
> Dazu noch gleich eine Frage: mir ist aufgefallen, dass ich und schon
> meine Mutter überdurchschnittlich stark auf chemische Medikamente
> reagieren, hier könnte es einen Zusammenhang geben. Wem von den
> Betroffenen geht es ähnlich?
Ich habe auch MCS, meine Leber ist vom Amalgam her schon dauernd "am Anschlag"...
Gruss,
Carlo
Re: Gesundheitszonen ! /Ueberreaktionen
Verfasst: 28. Juli 2006 19:36
von pegasus
Ich hatte mal Stresssymptome, die sich mit homöopathischem Jod vertreiben liessen (kostete mich 50.-Fr.). Zuvor war ich beim Arzt, der mein Blut nahm und eine Thorax-Röntgenaufnahme machte. Ich hätte ein tropfenförmiges Herz. Er gab mir sodann ein Kreislaufmittel, das ich aber nur 1 mal einnahm, denn danach ging es mir schlecht. Das Ganze kostete mich 500.-Fr. und brachte eigentlich nichts!
Als ich vor ca. 23 Jahren die Kinderlähmung-Schluckimpfung einnahm, war ich 2 Tage lang ein Waschlappen.
Als ich als Kleinkind gegen Pocken geimpft wurde, bekam ich hohes Fieber und einen dick geschwollenen Arm.
Nach dem einzigen Mal 'Blutspenden' musste ich auf der Liege sitzen bleiben und ein Mittel einnehmen.
Sonst weiss ich nichts mehr. Ich nehme gar nie Medikamente ausgenommen homöopathische Mittel.
Grüsse von Pegasus
Re: Gesundheitszonen ! /Ueberreaktionen
Verfasst: 31. Juli 2006 10:54
von sibylle.gabriel
666 Hallo Elisabeth und Pegasus,
mir und meiner Tochter geht es gleich wie euch. Wir reagieren auf Chemie und vertragen keine Impfungen. Schon als Kind vertrug ich keine Impfung und somit wurde ich von einigen impfungen verschont.
Unsere Sensibilität ist lästig, aber ich habe das Gefèhl, dass wir schlussendlich die sind, die ueberleben werden, wenn es überhaupt noch möglich ist zu überlebe. Wir werden sehr bald vor dem Problem stehen: hungern oder essen mit dem Risiko sich zu vergiften. Es ist ungeheuerlich, was man uns alles zumutet in den Nahrungsmittel.
Noch ein grund, ein Dorf zu gründen und uns selber ernähren mit Gartenanbau und Hühnern zum Beispiel. Auch wenn das Wasser (Hormone weden nicht ausgefilltert in den Kläranlagen!)und die Luft verschmutz sind, kann man doch noch viel Chemie vermeiden.
Sibylle
Re: Gesundheitszonen ! /Ueberreaktionen
Verfasst: 1. August 2006 08:26
von open mind
Sibylle,
'die strippenzieher' haben auch für diesen fall 'eines abgeschiedenen, autarken dorfes mit hühnern' vorgesorgt:
das ausrufen eines H 5 N 1 !!! alarmes.
die türkei und andere länder haben es letzten winter vorgemacht: die existenzgrundlage der bewohner auf dem lande ist in einer 2stündigen aktion V E R N I C H T E T !!!
möglicher lösungsansatz: auf LICHTNAHRUNG umstellen; dann sind die menschen wirklich UNABHÄNGIG von ihren peinigern.
open mind