Wann endlich dämmert es?
Verfasst: 12. August 2006 09:20
Fast immer muss zuerst was passieren, bevor gehandelt wird. Diesmal ging es noch einmal glimpflich ab, die gefährlichen Flüssigkeiten, die ein paar Flugzeuge in der Luft hätten explodieren lassen können, wurden rechtzeitig entdeckt. Weitere Massnahme: kein Handgepäck mehr in der Flugkabine. Verboten auch Laptops und Handys. (In der Schweiz ist aber das allerdings anscheinend immer noch kein Thema).
Was in Sachen Handys der Flugpassagiere bisher passiert ist, war mehr als fahrlässig. So habe ich es wenigstens in letzter Zeit auf einigen Flügen erlebt. Zwar wurde per Ansage durchgegeben, Handys seien während des ganzen Fluges auszuschalten. Aber kontrolliert wurde dieses Verbot nirgends. Im Gegenteil: die Ansage erfolgte je nach Flugzeug in englischer Sprache und zwar so schnell und undeutlich, dass selbst Englischkundige sie kaum verstehen konnten. Und wer sagt, dass überhaupt jeder Passagier an Bord Englisch versteht?Dasselbe gilt, wenn die Aufforderung nur in Deutsch durchgegeben wird, denn die Reisenden kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Selbst Deutschsprechende sitzen manchmal auf den Ohren oder tun so, als hätten sie nichts gehört. Also sind Aufforderungen und Verbote nur solange wirksam, wie sie auch kontrolliert werden.
Handys gehören bei der Durchleuchtung des Handgepäcks eingesammelt, durch die Fluggesellschaft separat transportiert und erst am Zielort wieder ausgehändigt. Alles andere ist eine reine Alibi-Lösung oder Kosmetik. Besonders dann, wenn, wie man heute weiss, durch Handys Sprengkörper ausgelöst werden können. Es ist geradezu lächerlich, wenn einem bei der Kontrolle ein Kamm mit Metallstiel. eine Nagelfeile oder ein Reisenähzeug weggenommen wird, potenzielle Waffen aber, zu denen Handys nach bereits gemachten Erfahrungen, zählen, die Kontrollschleusen ungehindert passieren können.
Evi
Was in Sachen Handys der Flugpassagiere bisher passiert ist, war mehr als fahrlässig. So habe ich es wenigstens in letzter Zeit auf einigen Flügen erlebt. Zwar wurde per Ansage durchgegeben, Handys seien während des ganzen Fluges auszuschalten. Aber kontrolliert wurde dieses Verbot nirgends. Im Gegenteil: die Ansage erfolgte je nach Flugzeug in englischer Sprache und zwar so schnell und undeutlich, dass selbst Englischkundige sie kaum verstehen konnten. Und wer sagt, dass überhaupt jeder Passagier an Bord Englisch versteht?Dasselbe gilt, wenn die Aufforderung nur in Deutsch durchgegeben wird, denn die Reisenden kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Selbst Deutschsprechende sitzen manchmal auf den Ohren oder tun so, als hätten sie nichts gehört. Also sind Aufforderungen und Verbote nur solange wirksam, wie sie auch kontrolliert werden.
Handys gehören bei der Durchleuchtung des Handgepäcks eingesammelt, durch die Fluggesellschaft separat transportiert und erst am Zielort wieder ausgehändigt. Alles andere ist eine reine Alibi-Lösung oder Kosmetik. Besonders dann, wenn, wie man heute weiss, durch Handys Sprengkörper ausgelöst werden können. Es ist geradezu lächerlich, wenn einem bei der Kontrolle ein Kamm mit Metallstiel. eine Nagelfeile oder ein Reisenähzeug weggenommen wird, potenzielle Waffen aber, zu denen Handys nach bereits gemachten Erfahrungen, zählen, die Kontrollschleusen ungehindert passieren können.
Evi