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Good News!?

Verfasst: 4. September 2006 10:51
von Sylvia
Gelesen unter -Good News- auf der Multimediaseite der aktuellen SonntagsZeitung:

Mobil telefonieren auf Ryanair-Flügen

Passagiere der Billig-Flug­gesellschaft Ryanair können ab 2007 Telefonate mit ihrem Handy führen sowie E-Mail­und SMS-Nachrichten emp­fangen und verschicken. Den Auftrag für die technologi­sche Umsetzung bekam das Schweizer Unternehmen OnAir. 2007 sollen 50 Flug­zeuge, dann nach und nach alle umgerüstet werden.


Ich dachte immer, das sei technisch unmöglich oder gar gesundheitsschädigend, offenbar ist dem doch nicht so, oder? Kann mir nicht vorstellen, dass es sonst bewilligt worden wäre.

Ob und für wen das -Good News- sind, sei jetzt mal dahingestellt. Was ist davon zu halten, wenn anderswo zu lesen ist, dass selbst handytelefonieren in Bussen oder Trams mit erhöhten Strahlungen für alle verbunden seien.........?

Re: Good News!?

Verfasst: 6. September 2006 20:49
von Elisabeth Buchs
Oder gar gesundheitsschädigend... Kann mir nicht vorstellen, dass es sonst bewilligt worden wäre...
Leider werden mit dem Recht des Geldes zunehmend gesundheitlich problematische Dinge bewilligt, bezüglich Elektrosmog und auf anderen Gebieten.

In einem früheren Beitrag habe ich geschrieben, dass Bestrebungen im Gang seien, in Flugzeugen ein kleines Funknetz aufzubauen, wo die Gespräche dann per Satellitenverbindung weitergeleitet werden, möglicherweise handelt es sich bei Ryanair um diese Möglichkeit.

Die Elektrosmog-Situation in Bahnen, Bussen, Trams und nun auch für Flugzeuge vorgesehen kommt mir vor, wie wenn es überall nur noch Raucherabteile geben würde.

Elektrosmog-Messungen des izgmf in einem 32-plätzigen Linienbus haben ergeben, dass durch drei Handys mit maximaler Sendeleistung eine Maximalbelastung an einem der Plätze von 776 mW/m2 (17 V/m) entstanden ist, auf einem hintersten, schwächst belasteteten Platz 16 mW/m2 (2,4 V/m).
Es zeigte sich, dass ein Buspassagier in gut 7 m Abstand zu einem Telefonierer noch einer fast doppelt so hohen Feldstärke ausgesetzt ist wie ein Passant, der im Freien nur 0,6 m neben einem Telefonierer steht.

Elisabeth Buchs