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PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 10. September 2006 06:18
von f.h.greving
in dieser runde ist schon öfter der gedanke angesprochen worden.irgendwo in geeigneter umgebung eine siedlung für elektrosensible zu schaffen.
ich finde.wir sollten das selbst in angriff nehmen.solange wir noch die kraft dazu haben.da uns die zeit und die entwicklung davonläuft.
händy-flatrates und der rückgang des festnetzes sorgen dafür,das die menge dieser impulse immer grösser wird,w-lan breitet sich wie ein flächenbrand aus,nach umts wird hsdpa kommen,und bald wird tetra europaweit eingeführt werden,ein kommunal- und polizeifunksystem,gepulst mit ca 16(!) hertz.
das von irgendjemand und irgendwann auf uns elektrosensible rücksicht genommen werden wird,ist nicht zu erwarten.
es stellt sich die frage,wo wir ein solches projekt verwirklichen können? am ehesten käme italien in frage,da die regelungen in bezug auf die zulässige gesamtleistungsflussdichte jetzt schon vergleichsweise optimal sind,oder die weiten mecklenburg-vorpommerns,da es wirtschaftlich ziemlich uninteressant ist,oder die weiten der schwedischen wälder.interessant wäre auch eine der inseln an der westküste englands.usw. gruss franz-hermann
Re: PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 10. September 2006 20:01
von Frans
In Schweden wird es auch überall 3G geben.
Sie träumen. Überall wo es Menschen gibt, gibt es GSM, DECT, WLAN, elektrische Geräte, usw.
Ausserdem, 'elektrosensibele' Menschen leben (sei es mit sehr eingeschränkten Gesundheit) in einer Umgebung, mit Partner, Kinder, Familie, Freunde usw.; man zieht nicht einfach um nach 'nirgendwo'. Auch nicht weil Energie fehlt und das Einkommen ein Problem sein kann. Ausserdem ist die Frage, ob es wirklich ein Lösung ist weitweg zu ziehen, wenn es vielleicht unterliegende Gesundheitsprobleme gibt die man mitnimmt. Und warum wurden gerade 'Elektrosensibelen' gerne mit einander zusammen leben wollen? Lieben wir einander? 'Elektrosensibilität' trifft ein Durchschnitt der Gesellschaft, weiterhin haben wir möglich wenig gemeinschaftlich.
Wirklich, Sie träumen ...
Frans
Re: PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 11. September 2006 00:40
von gesuana
Bin ich mir nicht so sicher , Frans, ob E-Sensible nicht doch mehr gemeinsam haben als es ihr Name aussagt . Das Problem hier ist ein solch gewaltiges einschneidendes für Betroffene , die Wahrnehmung so different von der der grossen drahtlosgierigen Masse , dass ich glaube , dass uns mehr verbindet , als die "zufällige" gleiche "Empfindlichkeit".Man beachte die Anführungszeichen . Je länger je mehr denke ich das.
gesuana
Re: PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 11. September 2006 10:56
von sibylle.gabriel
An gesuana,
ich denke auch, dass wir mehr Gemeinsames haben. Auf die Länge haben wir keine andere Lösung, als uns selbst zu schützen. Ich denke wirklich daran, eine kleine Siedlung für Elektrosensible gründen zu können. In Italien wäre dies auch möglich. Schon nur für unsere Erholung in den Ferien wäre dies ein Segen. Mir persönlich geht es immert schlechter trotz allem was ich für meinen Schutz mache. man muss ja immer raus in den uns allumgebenden E-Smog und nun mit den vielen Wlan-Anschlüssen wird das Leben immer mehr zur Hölle.
sibylle
Re: PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 11. September 2006 11:37
von f.h.greving
lieber frans,vor der westküste englands gibt es mit sicherheit inseln,die früher bewohnt waren und auf denen es kein gsm gibt.ausserdem neutralisiert das meer viel von der strahlung und vom offenen meer kommt keine strahlung.
und nicht überall wo es menschen gibt, gibt es dect und w-lan.in einer solchen siedlung kann man spielend dafür sorgen,das es sie nicht gibt und elektrische geräte nur im eingeschränktem umfang oder auf 12v basis. und die umgebung mit partnern,kindern,familie,freunden wird immer weniger lohnend und sogar zur belastung,wenn diese kein verständnis aufbringen. ich will auch nicht nach nirgendwo ziehen,sondern es gibt mit sicherheit ein irgendwo.das so ein projekt nur für menschen infrage kommt,die wirtschaftlich und sonst unabhängig sind,weis ich.
anderseits werden die möglichkeiten für sensible,in dieser verstrahlten welt geld zu verdienen,immer weniger.ich glaube auch nicht,das elektrosensibilät einen durchschnitt der gesellschaft trifft,sondern bevorzugt menschen,die noch über intakte körpersinne verfügen und denen es noch auffällt,wenn sie manipuliert werden.elektrosensible haben also sehr viel gemeinsam. franz
Re: PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 11. September 2006 13:46
von f.h.greving
ein weiteres grosses problem,das elektrosensible gemeinsam haben,ist die vereinzelung oder manchmal auch einsamkeit.zum einen,weil partnerschaften in die brüche gehen oder garnicht erst zustande kommen,weil der andere nicht bereit ist,all die vielen einschränkungen und belastungen mitzutragen,zum anderen,weil der umgang mit leuten,die mit strahlung keine probleme haben oder sie sogar suchen,immer weniger lohnend wird.mir scheint es wirklich so zu sein,das sich solche leute einfach in eine andere richtung sich entwickeln oder entwickelt haben.auch dieses pröblem sozialer kontakte wäre in so einer siedlung gelöst.elektrosensibilität ist oft mit chemikalienüberempfindlichkeit vergesellschaftet.dies macht die nahrungsbeschaffung ebenfalls zu einem problem.auch dieses liesse sich mit selbstversorgerlandwirtschaft in so einer siedlung lösen.ausserdem spart das leben in der richtigen gemeinschaft viel geld. gruss franz
Re: PROJEKT ARCHE NOAH
Verfasst: 11. September 2006 18:28
von f.h.greving
ausserdem,lieber frans,gilt immer noch der satz:VERSUCH DEINE TRÄUME ZU LEBEN;SIE SIND DAS SALZ DES LEBENS.dies gilt eingeschränkt auch für die verlorenen träume und (illusionen). wenn genügend geeignete leute zusammenkommen,wäre es vielleicht auch das beste,gleich nägel mit köpfen zu machen,ein ausgedientes seetüchtiges kleineres passagierschiff zu erwerben und in einem strahlungsarmen fjord oder einer ebensolchen meeresbucht vor anker zu gehen.man könnte dort land pachten,hätte die dauernde last mit umzügen nicht und könnte einfach die anker lichten,wenn die e-smog belastung anfängt,störend zu werden.dies setzt natürlich pioniergeist und geld voraus:aber vielleicht finden wir einen sponsor,weil es viele gibt.die froh sind,uns loszuwerden. gruss franz-hermann
Re: auch in der Schweiz möglich
Verfasst: 12. September 2006 13:52
von Robert
Es gibt Orte ohne Smog auch bei uns in der Schweiz.
Meine Erfahrungen schrieb ich im Juni von unserem Ferienaufenthalt im hintersten Isenthal/UR. Keine Handystationen weit und breit. Nach 8 Stunden waren wir ausgeschlafen.
Wir sind uns für nächstes Jahr am überlegen unsere Wohnung für 3 Monate auszumieten und dort oben in der Abgeschiedenheit zu leben. Dabei in der Landwirtschaft mithelfen.
Wir möchten diese Erfahrung machen weil in dicht besiedelten Gebiet die Natur sowieso zerstört ist, was in der Luft herum schwirrt gibt noch den Rest.
Nach dieser Zeit werden wir sehen was bessere Lebensqualtät beduetet.