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Gewitterblitze

Verfasst: 12. September 2006 14:03
von Robert
Hatte mit einem Freund eine Diskussion über Elektrosmog. Er verunsicherte mich mit Gewitterblitze, dass diese sehr starke Felder aussenden.
Ich könne dies mit einem Mittelwellenradio ausprobieren. Kein Handyumsetzer störe so wie die natürlichen Gewitter. Er selber tut alle als Spinner ab die erzählen das es Schlaf - und andere Störungen des Wohlbefindens durch den Smog verursacht.
Auch unser vorhaben für eine weile auf eine Alp zu ziehen wird belächelt mit dem Hinweis das dort natürliche E-Smogfelder durch Gewitter haben.

Wie sieht das tatsächlich aus? Kann man Blitze spüren?

Re: Gewitterblitze

Verfasst: 12. September 2006 20:18
von mips
Waren Sie schon mal 24Stunden pro Tag, fünf Tage in der Woche und 52 Wochen im Jahr ununterbrochen der Befeldung durch Gewitter ausgesetzt?

Der Mensch reagiert nicht nur auf künstliche elektromagnetische Einflüsse, sondern auch auf natürliche. So gibt es Studien die einen Zusammenhang des Melatoninhaushaltes und der geomagnetischen Aktivität aufzeigt, die eine Beziehung zwischen Sfericaktivität und der Anzahl Verkehrsunfälle in verschieden Städten aufzeigt und eine Korrelationen von Sonnenfleckenanzahl mit Bluthochdruck- Todesfällen dokumentiert.

Es gibt auch deutliche Hinweise, dass nicht nur Feldstärken, sondern auch die Modulation des Feldes Einfluss auf dessen biologische Wirksamkeit haben.

Re: Gewitterblitze

Verfasst: 12. September 2006 21:01
von Heiri Vögtli
Zitat Robert: "Er selber tut alle als Spinner ab"
Kann Ihrem Freund nur gratulieren. Er bringt endlich etwas aufs Tapet das es natürliche Felder gibt die der Mensch seit Entstehung natürlich ausgesetzt ist.
Der Melatoninhaushalt ist erhöht, weil die Furcht seit Urbeginn der Menschheit verwurzelt ist, so simpel ist die Erklärung.

Re: Gewitterblitze

Verfasst: 12. September 2006 22:36
von mips
Herr Vögtli, Sie haben nichts begriffen- es gibt nicht nur natürliche elektromagnetische Felder, natürliche elektromagnetische Felder spielten eine massgebliche Rolle in der Entstehung von Leben. Der Mensch selbst ist ein Elektromagnetisches Wesen. Informationen aus Nachbarszellen und der Umwelt werden verarbeitet und weitergeleitet.

Nur ist es so, dass es nirgends in der Natur elektromagnetische Felder in der Qualität technisch erzeugter Felder gibt und vor allem die Erfahrung zeigt, aber auch einige wissenschaftliche Arbeiten, dass gerade kohärente EMF, wie sie in der Natur nicht vorkommen, biologische Effekte bewirken können.

Re: Gewitterblitze

Verfasst: 13. September 2006 10:27
von michael wiese
"Nur ist es so, dass es nirgends in der Natur elektromagnetische Felder in der Qualität technisch erzeugter Felder gibt"
Sonnenlicht, Leistungflussdichte durchaus 1kW / m^2.
Zusätzlich enthalten: ionisierendes UV Licht.

"dass gerade kohärente EMF, wie sie in der Natur nicht vorkommen"
Aussendungen mit Trägertastung auf einer einzelnen Frequenz z.b. Morse sind heute nicht mehr gewöhnlich.

Kohärente Signale in der Natur: z.b. Schumann Resonanzen.

Re: Mehr Hintergründe zu den Gewitterblitzen...

Verfasst: 13. September 2006 14:27
von open mind
Ausflug ins 'beyond the topic'-Land...:

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'If Sylphs can create and direct weather, are they creating lightning? Yes they are.'
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Hier ein nicht alltäglicher 'Bericht' zur Rolle von Gewitterblitzen (in englisch):

http://educate-yourself.org/zsl/zslsylp ... ep02.shtml

(ebendort findet man noch viel mehr Material, das zum Nachdenken anregt)



Sylphen (Luftgeister, so benannt nach Paracelsus) sind demnach verantwortlich für die Entstehung von Gewittern und auch dem Schützen der Menschen vor den Blitzeinschlägen.


Mehr Infos zu Sylphen s. auch unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sylphe

Leider hat ein 'Agent der Gegenseite im Wikipedia' das aktuelle Bild einer Sylphe dort entfernt, weil er das Bild als nicht den Ansprüchen an eine Enzyklopädie einstuft; wörtlich:

'In der Tat kann man Sylphen abbilden, schließlich gab es in der Kunstgeschichte Annährungen, die ich als Illustrationen durchaus gelten lassen würde. Aber eine Wolke ist eine recht phantasiereiche Bebilderung, die für diesen Artikel keinen Wissensmehrwert hat. Hübsch, aber keine Information. Wikipedia:Fototipps fordert unter 'Enzyklopädische Motive', daß Bilder das enzyklopädische Wissen illustrieren sollen. Über das Bild einer Sylphe würde ich mich freuen!'

Ein transdimensionales Wesen (von dem wir bloss 1 % als feine Oberfläche zu sehen vermögen) als simple 'Wolke' zu sehen reicht eben nicht aus: wir müssen unsere Augen noch mehr öffnen. Vor allem auch unsere Köpfe!

Hier das Bild, um das es geht, ist noch zu finden in den Commons von Wikimedia:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image ... 110125.jpg


Sylphen spielen auch eine wichtige Rolle im 'Bekämpfen von Chemtrails'. Dies ist etwa kein Witz, sondern kann von jedem/r selber beobachtet werden: Sprühaktionen (gezielt ausgebrachte Aerosole von unmarkierten Flugmaschinen) werden von Sylphen bereits nach 5 Min. 'beantwortet' und innerhalb einer Stunde restlos! aufgelöst. Resultat: Der Himmel ist wieder blau und klar, wie wir es vor 10, 20 Jahren als normal erlebten.

Den Sylphen gebührt grosser Dank!


Liebe Grüsse
open mind

Re: Mehr Hintergründe zu den Gewitterblitzen...

Verfasst: 13. September 2006 23:13
von mips
Ich habe die Qualität und nicht die Quntität der Strahlung angesprochen, somit geht es nicht primär um die Leistungsflussdichte der Sonnenstrahlen.

Die Schumann Resonanzen sind ein absoluter Spezialfall. Schumannresonanzen sind stehende Wellen mit stark schwankender Amplitude, die durch Sferics aufgeladene Hohlraumresonator Ionosphähre zustande kommen und somit kaum die Eigenschaften von Transversalwellen im Vordergrund stehen. In unserer zivilisatorischen Umwelt werden die Schuhmannresonanzen in der Regel durch technische Felder aus der Stromversorgung und der Bahnstromversorgung bei Weitem übertroffen. Schumann Resonanzen haben eine grosse biologische Bedeutung.