Tele2 baut Handynetz aus
Verfasst: 30. November 2006 09:57
Telekommunikation: Tele2 baut Handynetz aus
Nach Zürich stellt Tele2 nun in allen grösseren Schweizer Städten eigene Antennen auf.
Das Telekommunikationsunternehmen Tele2 investiert massiv in die Erweiterung seines Schweizer Handynetzes. Das zeigen Recherchen der «Handelszeitung». Nach Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne werden nun in allen grösseren Städten Mobilfunknetze errichtet. Tele2 beantragt in den entsprechenden Gemeinden bereits Baubewilligungen, zum Beispiel in Luzern.
*Der Antennen-Wald wächst*
Das Ziel: «Tele2 baut in allen grossen und grösseren Städten der Schweiz eigene Infrastrukturen auf sowie dort, wo es kommerziell interessant ist», sagt Roman Schwarz, Tele2-Chef Schweiz. Genaue Angaben zur Anzahl der Gemeinden und Antennen sowie Höhe der Investitionen macht er nicht. Gemäss Erfahrungswerten werden in den nächsten Jahren wohl mehrere 100 Antennen erstellt. Die jährlichen Kosten dürften sich auf einen mehrstelligen Millionen-Franken-Betrag belaufen.
Ein flächendeckendes Mobilfunknetz, wie Swisscom, Sunrise und Orange je eines betreiben, ist für Tele2 schon allein aus Kostengründen kein Thema. Ein entsprechendes Projekt würde hunderte Millionen Franken verschlingen. Zudem wird die Zahl der vorhandenen Mobilfunk-Infrastrukturen in der Schweiz von in- wie ausländischen Experten als zumindest «grosszügig» oder auch als « purer Luxus» taxiert. Eine zusätzliche vierte Infrastruktur, die die gesamte bevölkerte Schweiz geografisch versorgen würde, wäre deshalb kaum betriebswirtschaftlich zu rechtfertigen.
Mit dem National-Roaming-Abkommen mit Sunrise kann Tele2 dort, wo sie noch nicht über ein eigenes Handynetz verfügt, die Antennen der TDC-Tocher nutzen. Offiziell verfügt diese über eine 99-prozentige Abdeckung.
Nach dem von der Konkurrenz eher belächelten Start eines eigenen Mobilfunknetzes in der Stadt Zürich setzt Tele2 nun ein klares Zeichen. Man will in der Schweiz in die Infrastruktur investieren. So geht das Unternehmen auch in anderen Märkten vor. Es ist in 25 europäischen Ländern tätig und zählt fast 30 Mio Kunden.
Nach Zürich stellt Tele2 nun in allen grösseren Schweizer Städten eigene Antennen auf.
Das Telekommunikationsunternehmen Tele2 investiert massiv in die Erweiterung seines Schweizer Handynetzes. Das zeigen Recherchen der «Handelszeitung». Nach Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne werden nun in allen grösseren Städten Mobilfunknetze errichtet. Tele2 beantragt in den entsprechenden Gemeinden bereits Baubewilligungen, zum Beispiel in Luzern.
*Der Antennen-Wald wächst*
Das Ziel: «Tele2 baut in allen grossen und grösseren Städten der Schweiz eigene Infrastrukturen auf sowie dort, wo es kommerziell interessant ist», sagt Roman Schwarz, Tele2-Chef Schweiz. Genaue Angaben zur Anzahl der Gemeinden und Antennen sowie Höhe der Investitionen macht er nicht. Gemäss Erfahrungswerten werden in den nächsten Jahren wohl mehrere 100 Antennen erstellt. Die jährlichen Kosten dürften sich auf einen mehrstelligen Millionen-Franken-Betrag belaufen.
Ein flächendeckendes Mobilfunknetz, wie Swisscom, Sunrise und Orange je eines betreiben, ist für Tele2 schon allein aus Kostengründen kein Thema. Ein entsprechendes Projekt würde hunderte Millionen Franken verschlingen. Zudem wird die Zahl der vorhandenen Mobilfunk-Infrastrukturen in der Schweiz von in- wie ausländischen Experten als zumindest «grosszügig» oder auch als « purer Luxus» taxiert. Eine zusätzliche vierte Infrastruktur, die die gesamte bevölkerte Schweiz geografisch versorgen würde, wäre deshalb kaum betriebswirtschaftlich zu rechtfertigen.
Mit dem National-Roaming-Abkommen mit Sunrise kann Tele2 dort, wo sie noch nicht über ein eigenes Handynetz verfügt, die Antennen der TDC-Tocher nutzen. Offiziell verfügt diese über eine 99-prozentige Abdeckung.
Nach dem von der Konkurrenz eher belächelten Start eines eigenen Mobilfunknetzes in der Stadt Zürich setzt Tele2 nun ein klares Zeichen. Man will in der Schweiz in die Infrastruktur investieren. So geht das Unternehmen auch in anderen Märkten vor. Es ist in 25 europäischen Ländern tätig und zählt fast 30 Mio Kunden.