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Rostiges Wasser

Verfasst: 3. Dezember 2006 23:04
von Christine
Rost in Wasserleitungen

Wir haben im ganzen Quartier ein Problem mit rostigem Trinkwasser. Die Wasserleitungen rosten überdurchschnittlich (die ausserhalb der Häuser) und müssen überdurchschnittlich oft ersetzt werden. Warum dem so ist, wissen die Verantwortlichen nicht. Durchs Quartier führt eine Hochspannungsleitung. Ist es möglich, dass sie Kriechstrom oder elektromagnetische Felder erzeugt, was das Durchrosten der Leitungen beschleunigt?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke für Hinweise.

Grüsse Christine

Re: Rostiges Wasser

Verfasst: 4. Dezember 2006 19:56
von Hans-U. Jakob
Am ehesten kämen vagbundierende Bahnströme in Frage.
Kriechströme sind etwas ganz anderes.
Eisenbahnen laufen auf 1-Phasen Wechselstrom. Das heisst der Hinleiter zur Lok erfolgt über die Fahrleitung und der Rückfluss zu der Stromquelle erfolgt zu 1/3 über die Schiene, zu 1/3 über den separaten Rückleiter (seitlich an den Fahrleitungsmasten direkt angeschraubt) und zu 1/3 über das Erdreich.
Da wo die Bahnlinie einen Bogen beschreibt, nimmt der Rückfluss über die Erde die Abkürzung. Vagabundierende Bahnströme im Erdreich und entsprechend hohe Magnetfelder 16.6Hz sind deshalb oft recht weit weg von Bahnlinien anzutreffen und verwirren jeden Pendler und Rutengänger ganz entsetzlich. Da helfen nur noch elektrische Messgeräte und erfahrene Messtechniker.
Oben auf den 50Hz-Hochspannungsleitungen, die mit dem Bahnstrom sonst nichts zu tun haben. befindet sich ein Erdseil. Wie der Name schon sagt, ist dieses Seil geerdet und verschleppt vagabundierende Bahnströme zusätzlich über Dutzende von Kilometern, weil der Widerstand des Erdseils oft kleiner ist als derjenige des Erdreichs.
Deshalb misst man unter jeder 50Hz-Hochspannungsleitung stets ein kleiner Anteil an des Magnetfeldes vom Bahnstrom 16.6Hz, obschon die Bahn oft Dutzende von Kilometern weit weg ist.
Ein sehr guter Rückleiter für den Bahnstrom sind auch grobe Wasserleitungen von Gemeindenetzen. Diese Ströme lassen sich leicht messen und nachweisen.
Es gibt nebst den elektrischen Gründen auch noch chemische für das schnelle Rosten.
Hans-U. Jakob (vagabundierender Messtechniker)

Re: Rostiges Wasser

Verfasst: 5. Dezember 2006 22:39
von Christine
Besten Dank! Sie helfen mir weiter. Wir werden uns beim vagabundierenden Messtechniker telefonisch melden!

Freundliche Grüsse
Christine

Re: Rostiges Wasser

Verfasst: 6. Dezember 2006 14:49
von Tomi
Herr vagabundierender Messtechniker Jakob

Ich beobachte seit 2 Wochen diese Forum und jetzt wird mir einiges Klar. Geht es darum, teuere Messtechniker zu bezahlen, teure Messgeräte anzuschaffen, teue Umbauten zu finanzieren und der Kabelindustie mit dem Bestellen teurer Abschirmungskabel zu beschenken und dabei die Natur (das Natürliche) zu vergessen. Glauben sie den im ernst, dass unsere Vorfahren nicht mit dem Pendel umzugehen verstanden haben, Wasseradern und Erdverwerfungen nicht gefunden haben? Können nicht mit Pendel gemessen werden und ich sag ihnen warum: wei andere Messen wollen und Geld verdienen wollen! Oder anderst gefragt: warum stehen die alten Häuser am richtigen Ort und zum Beispiel die Kirchen an Orten, wo sehr viel Energie ist?

Sehen Sie es einfach als eine Anmerkung von der Natur - Thomas

Re: Rostiges Wasser

Verfasst: 6. Dezember 2006 19:56
von Hans-U. Jakob
lieber Thomas,
Die Messtechniker/Innen von Gigaherz arbeiten in der Regel billiger als Pendler und Rutengänger. Messgeräte und abgeschirmte Kabel verkaufen wir sowieso nicht. Andern Harmonisierungsramsch übrigens auch nicht.
Vagabundierende Bahnstöme haben mit der Natur, die wir lieben und schützen schon gar nichts zu tun. Das sind künstliche Felder und können mit natürlichen Erdmagnetfeldern überhaupt nicht verglichen werden. Diese künstlichen Bahnstrom-Felder haben bisher jeden mir bekannten Pendler und Rutengänger, auch solche die etwas taugen, völlig aus dem Konzept gebracht.
Bei vagabundierenden Bahnströmen können Sie 10 Pendler und Rutengänger engagieren und Sie werden 10 ganz verschiedene Resultate erhalten, weil vagabundierende Bahnströme in ihrer Intensität innert Sekunden von Null auf 100% und zürück wechseln, bringen diese jeden ehrlichen Pendler und Rutengänger zur Verzweiflung. Da wo momentan etwas ist, ist nach 30 Sekunden garantiert nichts mehr oder auch umgekehrt.
Es gibt gute Messgeräte mit welchen wir Ganglinien bis zu 7 Tagen aufzeichnen können. Von einem Langzeitpendel habe ich noch nie etwas gehört. Von langen Ruten schon. Aber die haben mit Langzeitmessungen nichts zu tun.
Beste Grüsse, Hans-U. Jakob

Re: Rostiges Wasser

Verfasst: 6. Dezember 2006 20:37
von mips
So so Tomi, sie gehören wohl zur Fraktion, die wissen, einen Pendel so zu führen, dass dieser in die für sie richtige Richtung ausschlägt. Statt physikalisch plausieble Abschirmmethoden verkaufen Sie wohl irgendwelche unnützen Plaketten für Elektroapparate und Handys, um ihre Kunden in falscher Sicherheit zu wähnen.

Ich habe gegen Pendel und Rute nichts einzuwenden, wenn damit ncht Unfug getrieben ist.