UMTS-Tagesschau mit Problemen
Verfasst: 10. Dezember 2006 10:42
Gelesen in der SonntagsPresse (SoZ); kein Grund zur Freude, die werden einfach Sendeleistung rauffahren, obwohl diese Art von TV eh kaum einer guckt (und ab Januar dafür bezahlen soll......)
Handy-«Tagesschau» im Test: Es gibt Übermittlungsprobleme
ZÜRICH Die Anfang Dezember vom Schweizer Fernsehen SF und Swisscom lancierte Handysendung «Tagesschau 100 Sekunden» ist topaktuell und bringt die wichtigsten Schlagzeilen der Stunde, bei der Übertragung gibt es aber Probleme. Das zeigt ein Test der SonntagsZeitung.
Bei schwachem mobilem Breitbandsignal funktioniert die Übermittlung meist erst im dritten Anlauf. Im ersten Versuch vermischen sich die Pixel des «Tagesschau» Logos mit den Folgebildern. Die Moderatoren Katja Stauber und Cornelia Boesch huschen wie Geister über das Handydisplay. Beim zweiten Versuch vermengen sich ihre verpixelten Gesichter mit den Bildern der Kurznachrichten. Die Stimmen der Sprecher hallen, als sprächen sie direkt aus der Kloschüssel.
Inhaltlich schneidet das Angebot gut ab. Im Zug ist die Handysendung eine alternative Informationsquelle zu Radiokurznachrichten und Pendlerzeitungen. Bei den hohen Produktionstempi werden allerdings Abstriche zu Lasten der Sorgfalt gemacht. So entstehen Bildlegenden wie: «Annan ermunter Bush». Die Sendung ist bis Ende Jahr gratis, dann kostet die einzelne Sendung einen Franken, neun Franken das Monatsabo
Handy-«Tagesschau» im Test: Es gibt Übermittlungsprobleme
ZÜRICH Die Anfang Dezember vom Schweizer Fernsehen SF und Swisscom lancierte Handysendung «Tagesschau 100 Sekunden» ist topaktuell und bringt die wichtigsten Schlagzeilen der Stunde, bei der Übertragung gibt es aber Probleme. Das zeigt ein Test der SonntagsZeitung.
Bei schwachem mobilem Breitbandsignal funktioniert die Übermittlung meist erst im dritten Anlauf. Im ersten Versuch vermischen sich die Pixel des «Tagesschau» Logos mit den Folgebildern. Die Moderatoren Katja Stauber und Cornelia Boesch huschen wie Geister über das Handydisplay. Beim zweiten Versuch vermengen sich ihre verpixelten Gesichter mit den Bildern der Kurznachrichten. Die Stimmen der Sprecher hallen, als sprächen sie direkt aus der Kloschüssel.
Inhaltlich schneidet das Angebot gut ab. Im Zug ist die Handysendung eine alternative Informationsquelle zu Radiokurznachrichten und Pendlerzeitungen. Bei den hohen Produktionstempi werden allerdings Abstriche zu Lasten der Sorgfalt gemacht. So entstehen Bildlegenden wie: «Annan ermunter Bush». Die Sendung ist bis Ende Jahr gratis, dann kostet die einzelne Sendung einen Franken, neun Franken das Monatsabo