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Protokoll des Fachgesprächs zum Thema "Gesundheitliche Auswi

Verfasst: 11. Dezember 2006 21:43
von Elisabeth Buchs
Hinter diesem langen Titel verbirgt sich nichts anderes als das seit längerer Zeit erwartete, nun freigegebene Protokoll eines Gesprächs von Vertretern des Bundesamts für Strahlenschutz und eher der Befürworterseite zuzuordnenden Personen mit Vertretern der Gegnerseite: Dr. med. Christine Aschermann von der Aerzteinitiative Freiburger-Appell, Dr. Barbara Dohmen vom Freiburger-Appell, Dr. med. Horst Eger, Dr. med. Gerd Oberfeld, Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, Dr.-Ing. Volker Schorpp, Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam.

Beim BfS habe ich bis jetzt keinen Link gefunden, habe den Text über den Verteiler von Kinds erhalten. Wer ihn findet, bitte hier ins Forum stellen. Das Protokoll umfasst 27 Seiten und könnte interessant sein. Ich werde es lesen und allenfalls etwas darüber schreiben. Bis ein Link auftaucht, könnte ich den Text an Interessierte weiterleiten.

Elisabeth Buchs

Link zum Protokoll

Verfasst: 13. Dezember 2006 15:53
von Elisabeth Buchs

Re: Link zum Protokoll

Verfasst: 13. Dezember 2006 18:30
von unwichtig
Autor: Elisabeth Buchs () schrieb:
> http://www.hese-project.org/de/emf/News ... hp?lang=de

Danke, Sehr interessant!

"Wenn für seltene Einzelfälle die Möglichkeit des Schutzes gegeben sei, indem man z.B. belastungsfreie Territorien schaffe, dann wäre dies für die Gesellschaft ethisch genauso gerechtfertigt."

Sehe ich nicht so, da es zumindest in Deutschland aber sicher auch anderswo eindeutig gegen Verfassung/Grundgesetz verstößt.

Und nur weil einige Empfindlicher sind? Vielleicht haben Sie einfach nur Glück und Ihr Körper versucht Sie vor schlimmerem zu schützen?

"mit 1-4 μW/m2 gering HF-EMF-exponierte Gruppe"

Das nennen Die gering?

(http://www.univie.ac.at/comment/06-3/063_24.html)
Experte Institution Grenzwertempfehlung
Prof. Dr. Robert Wana Wissenschaftlicher Beirat Funk (WBF) 10 W/m2 (ÖVE/ÖNORM 8850)
DI Dr. Hans-Peter Hutter Institut für Umwelthygiene (Medizinische Universität Wien) 1 mW/m2
Dr. Gerd Oberfeld Landessanitätsdirektion Salzburg 0,001 mW/m2 (Salzburger Vorsorgewert)

Tabelle 2: Von namhaften Experten im Juni 2006 empfohlene Grenzwerte für Belastungen durch elektromagnetische Wechselfelder

So, so "los Expertos", gerade mal um den Faktor 10 Millionen gehen die Meinungen zu Grenzwerten auseinander ...

Re: Link zum Protokoll

Verfasst: 14. Dezember 2006 09:49
von Elisabeth Buchs
1 - 4 MikroW/m2 = 0,02 - 0,04 V/m (0,02 V/m ist der Wert, bei dem auch E-Smog-Geschädigte bei Langzeitbelastung im Schlafraum noch beschwerdefrei sollten leben können. Vermutlich modulationsabhängig stärkere oder schwächere Wirkung).

10 W/m2 = über 60 V/m (ICNIRP-Wert, jenseits von Gut und Böse, auch in der CH gültig sofern kein OMEN)

1 mW/m2 = 0,6 V/m (Höchstwert für Aussenbelastung, wo Elektrosmog-Geschädigte mit Abschirmen noch eine Chance haben können).

0,001 mW/m2 = 0,02 V/m (selber Wert wie oben).

Elisabeth Buchs