Hilfesuchender hat geschrieben:Hallo Leute !
Ich brauche bitte Eure Hilfe, sprich gute (wenn vorhanden) fundierte Ratschläge in folgender Sache : So schön der Frühling auch ist, er bringt ebenso das nachwinterliche Aufstellen von Elektroweidezäunen unweigerlich mit sich. Eine entsprechend elektrosensible Bekannte von mir hat damit riesige Probleme. Welche Aussendungen der Impulsgeber exakt von sich gibt, war bis jetzt noch nicht eruierbar. Kennt Ihr da vielleicht irgendwelche Geräte/Typen dieser Art, welche diesbezüglich optimiert sind, sprich welche möglichst wenig abstrahlen ? Vielen Dank im Vorhinein für Eure Hilfe ...
Hallo Hilfesuchender
Das Problem Ihrer elektrosensiblen Bekannten ist mir leider aus eigener Erfahrung nur allzugut bekannt.
In der Zeitschrift Beobachter wurde auch einmal von einer betroffenen Familie Engel berichtet, die ebenfalls mit gesundheitlichen Beschwerden auf einen Elektrozaun eines Nachbarn reagiert.
Hier mein Erfahrungsbericht:
Elektrosmog hat viele Gesichter
http://gigaherz.ch/pages/posts/Elektros ... ter305.php
Die Viehhüter verursachen einen sehr kurzen, sehr starken Impuls, was sich breitbandig auswirkt, in einem Weltempfänger kann man dies z.B. auf Kurzwelle feststellen. Die neueren elektronischen Viehhüter haben die Tendenz, noch stärker zu sein als die älteren, was auch mit dem noch steileren Impulsanstieg zu tun haben kann, was die gesundheitlichen Probleme verschlimmert. Ausserdem haben manchmal zusätzlich zu den Bauern auch noch Kleintierbesitzer solche Viehhüter und sogar im Winter sind noch elektrische Schafzäune in Betrieb. Ein starker Viehhüter auf einem kleinen Zaun kann sich noch ungünstiger auswirken als auf einem grösseren Zaun, der Spannung wegnimmt.
Das besonders negative bei den Elektrozäunen ist, dass man sie nicht abschirmen kann, bzw. der magnetische Anteil geht durch die dicksten Mauern hindurch, und man auf den Goodwill der Besitzer angewiesen ist, was immer schwierig ist. Wo gibt es schon vor allem in der Schweiz noch Orte ohne nähere Elektrozäune und ohne nähere Antennen.
Man kann versuchen, den Besitzern einen schwächeren Viehhüter zu schenken oder besser noch einen stromlosen Festzaun anbringen zu lassen. Was nun wichtig ist, dass ein verträglicherer Viehhüter nicht nur eine relativ geringe Spannung haben sollte, sondern auch eine relativ geringe Impulsenergie. Auch das auswechseln lassen von allfälligen verknotenden Bändern, die Abrissfunken verursachen, kann helfen. Z.B. im Katalog der Weidezaunfirma Gallagher hat der schwächste Netzviehhüter HobbyMaster M50 eine Leerlaufspannung von 4900 V und eine Impulsenergie von 0,3 Joule.
Ich wünsche Ihnen und vor allem Ihrer Bekannten alle Gute mit dem schwierigen Problem. Sie oder Ihre Bekannte können mir auch privat mailen, per pn oder über meine Mail-Adresse im Erfahrungsbericht.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs