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Nachtrag zur dänischen Studie

Verfasst: 21. Dezember 2006 17:51
von Dino
Darüber wurde auch hier schon zur genüge geschrieben, aber was man im Archiv des Online-BLICK liesst, spottet allen Vorstellungen. Welche Naivität, total einseitig, wahrscheinlich von einem 18jährigen Praktikant geschrieben, der selber täglich 4 Stunden am Handy hängt - von Berufs wegen......
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Kein Krebs

08.12.2006 | 07:19:49

KOPENHAGEN (Dänemark) – Was wurde nicht alles über den Krankmacher Handy geschrieben! Dänische Forscher wollten es genau wissen und untersuchten nicht weniger als 420´000 Mobile-Nutzer.


Und kommen zum beruhigenden Resultat: Der Gebrauch von Handys erhöht das Krebsrisiko offenbar nicht. Eine dänische Langzeitstudie an mehr als 420´000 Handynutzern fand keinen Hinweis dafür, dass der Gebrauch von Mobiltelefonen mit einer erhöhten Tumor-Wahrscheinlichkeit einhergeht.

Die Forscher des Dänischen Instituts für Krebsepidemiologie in Kopenhagen untersuchten dabei das Risiko für Tumore des Gehirns, der Speicheldrüsen und des Auges sowie für Leukämie über einen Zeitraum von bis zu 21 Jahren, wie das «Journal of the National Cancer Institute» berichtet.

Seit Jahren ist die Frage umstritten, ob die von den Geräten ausgehenden elektromagnetischen Felder Tumore an Kopf oder Hals verursachen können. Die Forscher schliessen einen solchen Zusammenhang nun nahezu aus.

Re: Nachtrag zur dänischen Studie

Verfasst: 22. Dezember 2006 09:52
von Peter Brill
Da hat der Blick nichts "manipuliert". Höchstens etwas spät pibliziert. Die Studie ist schon seit dem 6. Dez. 2006 auf dem Tisch. Ich lese in verschiedenen Zeitungen vom In- und Ausland dasselbe:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 10,00.html
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m2/gesun ... /961/93868
http://www.tecchannel.de/news/themen/telko/457264/
http://www.deutscher-apotheker-verlag.d ... 1214d.html

Es werden immer mehr Studien auf den Tisch kommen die in gewissen Kreisen nicht gerne gehört werden.
In der Schweiz wird übrigens ein viertes Netz ausgebaut
http://www.handelszeitung.ch/de/artikel ... tNr=137710

Wie man sieht wird die mobile Kommunikation in den nächsten Jahren mehr an Bedeutung gewinnen und das klassische Festnetz verdrängen.

Re: Nachtrag zur dänischen Studie

Verfasst: 22. Dezember 2006 11:48
von Elisabeth Buchs
Siehe "Irreführung und Verharmlosung durch Dänische Studie?" read.php?f=1&i=13990&t=13990

und
http://www.mast-victims.org:80/index.php?content=satire

Wie das abläuft mit dieser Art von "Presseorientierung" ist seit der TNO-"Replikation" mehr als klar geworden. (siehe Hauptseite Gigaherz: Der perfektionierte Unsinn oder die Replikation der TNO-Studie. Filmmaterial der verbandelten Personen von Wissenschaft, Politik, Industrie vorhanden). Siehe auch meine Erfahrungen im Wissenschaftscafé: Dürrenberger, Moser, Georges. Gefördert durch irgendwelche Zusammenkünfte, Seminare, Workshops von "Experten".

Seit der "Manipulierten Studie für manipulierte öffentliche Meinung" durchschauen viele Leute die durchsichtige Absicht solcher an Wahrheitsfindung wenig interessierten Studien, die vor allem die Geldmacht der Industrie zeigen.

Siehe Gigaherz-Hauptseite:
Medienmitteilung der Aerztinnen und Aerzte für Umweltschutz zur Schweizer UMTS-Studie
Gemeinsame kritische Stellungnahme von Schweizer Organisationen zur UMTS-Studie
Mir wurde schwindlig
Zürcher UMTS-Studie wissenschaftlich beleuchtet

P.S. Was ich mich frage, ob wir wirklich das neue Jahr weiterhin mit Herrn Brill verbringen wollen, der sich auf unsere Kosten bloss amüsieren möchte.

Elisabeth Buchs

Nichts begriffen

Verfasst: 23. Dezember 2006 16:00
von Gina
Herr Brill, es ging bei jener Blick-Meinung nicht um diese 'Studie' allein, sondern darüber wie lapidar diese dort kommentiert worden ist. Ich selber glaube nicht, dass die Mobilkommunikation noch riesig wachsen wird, weil bereits jetzt fast alle ca. 2 Handys haben und das Festnetz wird es niemals ganz verdrängen können. Nur soviel: Ich arbeite in einem grossen Treuhandbüro, das auch Liegenschaften verwaltet. Gerade jetzt wieder, wo die viele freie Wohnungen auf den 1. April zu haben sind und viele Inserate geschaltet worden sind, werden wir von Anfragen überhauft. Etwas hat sich in den letzten 1-2 Jahren klar geändert: sicher fast jeder zweite Interessent fragt u.a. auch danach, ob eine Handyantenne in der Nähe stehen würde. Es ist auch kein Geheimniss, dass Liegenschaften resp. Wohnungen in der Nähe solcher Wohnungen relativ schwer zu vermieten sind, speziell wenn es sich um Objekt an besserer Lage handelt. Der Grund ist klar: jene Leute sind gebildeter, solventer, gesundheitsbewusster als etwa eine ganz einfach Ausländerfamilie, die überhaupt keine Ahnung hat, was diese Analgen anrichten können. Für uns ist es heikel; wir wollen natürlich vermieten und verkaufen, aber wenn dann nachgefragt wird, dann müssen wir eine ehrliche Antwort geben, resp. auf die Bakom-Online-Karte verweisen.

Es wird so oder so ein wirtschaftlicher Druck kommen, später sicher ein gesellschaftlicher dazukommen. Das ist ein heikles Thema. Ich selber würde sicher niemals an einen Ort ziehen an dem es solche Antennen in der Nähe hat, nicht zuletzt wegen den Kindern.

Herr Brill ist wahrscheinlich Liegenschaftsbesitzer, der sein Dach an eine Mobilfunk-Firma verpachtet hat. Da hat man wahrscheinlich je länger je mehr schlechte Karten.

Re: Nichts begriffen

Verfasst: 23. Dezember 2006 22:05
von unwichtig
Die Frage ist ob man nicht in 150 Meter von der Antenne in Haupstrahlrichtung bei entsprechender Neigung der Antenne deutlich mehr abbekommt als 25 Meter hinter der Antenne?

Da Winkel und Leistung der Antenne jedoch jederzeit ferngesteuert verändert werden kann nützt auch das wenig. Zumal die Antenne auch selber die Leistung anpassen kann, je nachdem wie viele Kunden telefonieren....

Und was nützt mir selbst geringste Strahlung der Mobilfunk Antennen in der Nähe wenn mich alle Nachbarn mit ihren unsäglichen DECT Basisstationen Tag und Nacht toasten? Genau, gar nichts...

Ich fürchte ein Entrinnen ist kaum möglich, auch wenn es mit etwas Glück möglich ist seine private Situation zu verbessern, ständiges Nachmessen tut Not. Täglich kann sich die Situation ändern. Morgen ist Weihnachten, vielleicht beglückt ein Nachbar seine Liebsten mit einem 3er Set DECT Geräte? Sah ich bei der Suche nach einem kabel gebundenen Telefon schon für 44,- Euro im 3er Set!