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Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 3. Januar 2007 23:27
von unwichtig
Zunächst scheint die Dosierung eine Rolle zu spielen, das überteuerte Zeugs aus der Apotheke mit 40mg bringt zumindest bei mir so gut wie nichts.

Die 400mg Versionen (online erstanden) dagegen scheinen ein bisschen zu schützen bei den extremen Expositionen die auch bei kurzem Aufenthalt in einer Großstadt in Kauf genommen werden müssen. Kopfschmerzen kommen erst etwas später und sind anscheinend nicht ganz so heftig.

Vielleicht könnte man mit einem speziellen Routen planer für ES Geld verdienen? Leider sind auch die Autobahnen ganz ordentlich mit Giftspritzen bestückt. In der Großstadt fiel mir auf, dass man besonders heftig an großen Kreuzungen bestrahlt wird...Ich hatte dabei nicht den Eindruck das aus den wenigen anderen Fahrzeugen telefoniert wurde.

Bevor jemand fragt, ja ich hatte mein Messgerät mit und es war fast immer an. Man musste in der Stadt fast immer im 20mW/m^2 Messbereich bleiben. Dabei lag es nur auf dem Beifahrersitz und die Antenne schaute in Richtung Handschuhfach. Mal an einer Kreuzung nach oben gehalten und dann tilte auch der 20mW/m^2 Messbereich...;(

Eigentlich sollten da überall Warnschilder stehen und am besten gleich die Strahlung angezeigt werden. Wo wohl der Elektrosmog freiste Ort (außen) in Deutschland oder der Schweiz sein mag?

Oder wo ist der in meiner Umgebung?

Gruß

Re: Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 4. Januar 2007 05:56
von Elisabeth Buchs
Das Wort ES sollte hier in diesem Forum nicht verwendet werden, es mahnt mich zu sehr an den nun üblichen Stil verantwortlicher Kritiker-Kritiker im izgmf-Forum und enthält meiner Meinung nach schon im Wort eine Diskriminierung der elektrosmog-geschädigten, elektrosmog-betroffenen oder elektrosensiblen Menschen durch die Reduktion auf zwei Buchstaben zusätzlich zur Art, wie dies verwendet wird. Und an den Elektrosmog-Betroffenen wollen schon genug Leute Geld verdienen.

Das entscheidende scheint mir, dass vor allem an den Orten wo man sich langzeitig aufhält, möglichst niedrige Elektrosmog-Werte sein sollten. Was würde es einem nützen wenn überall Tafeln rumstehen würden mit Strahlenwerten. Ausserdem halten die einen diese Werte noch? aus, die andern jene tieferen nicht mehr, ähnlich wie z.B. bei Nebenwirkungen von Medikamenten, wo man auch kein Wirkmodell kennt, weshalb die einen diese gut vertragen, die einen mit diesen und die andern mit jenen Nebenwirkungen reagieren.

Betreffend Autobahnen gab mir mal eine betroffene Kollegin den Rat, statt diejenige über Zürich die Abzweigung über die Luzern-Autobahn mit weniger Antennen zu befahren. Solange ich nicht mehr Probleme habe dort, will ich mich bei Kurzzeitbelastungen jedoch nicht noch mehr als jetzt schon einschränken lassen, da mir die Zürich-Strecke besser gefällt und eine gute Raststätte hat es auch noch. In Italien scheint die Autobahn über Mailand weniger belastet als diejenige über Genua, wo jeweils vor den vielen Tunnels nahe niedrige und stark strahlende Antennen aufgestellt sind.

Ein besonders elektrosmog-freier Ort in der Schweiz ist St. Martin im Calfeisen-Tal, herrlich für Ausflüge, gemütlichem Restaurant mit Bündern-Spezialitäten und Möglichkeit zum kurzzeitigen Uebernachten. Bei einer HF-Messung war dort ganz einfach nichts vorhanden. Es wäre schon herrlich, immer an einem solchen Ort leben zu können (wenn die Werte für Niederfrequenz auch noch entsprechend sind). Sollen die Leute die das wollen doch ihre Verstrahlung bis zum Exzess haben. Jedoch sollten die Rechte der andern nicht dermassen missachtet werden und die ganze Welt zu einem Hotspot umgewandelt werden. Eine betroffene Kollegin hat in einer Neujahrskarte Gigaherz gedankt für den Einsatz gegen "diesen Irrsinn der Menschheit".

Elisabeth Buchs

Re: Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 4. Januar 2007 07:44
von unwichtig
@Elisabeth Buchs

Seien Sie nicht so streng, finde die Abkürzung so schlecht nicht und bin ja nicht für Missbrauch durch andere verantwortlich...

Die Schilder sollen möglichst die aktuelle Belastung anzeigen, so wie die Warntafeln, Sie fahren "XX km/h". Die in bestimmten Bereichen oft viel mehr bringen als Radarfallen, weil alle von weitem sehen können da fährt einer viel zu schnell...Die meisten drosseln aber schon von weitem ihr Tempo, weil Sie ortsansässig sind...

Dadurch würden viel mehr Leute auf das Thema aufmerksam, wenn Ihnen auf einmal etwas angezeigt würde dessen Sie sich gar nicht bewusst sind.

Ich habe mal eine andere Strecke probiert, weil ja das Messgerät dabei war und ich schon weiß wie extrem die Belastung auf dem anderen Weg, durch das ganze Flugradar ist. Der Weg ist nur wenig länger und nicht gar so verseucht. Bis auf wenige Stellen, aber dort ist zum Glück kein Tempolimit und meist recht leer, wodurch man zumindest die zeitliche Belastung selber stark reduzieren kann, einfach Gas geben...

Schade, dass es für mich zu weit ist für einen kurzen Besuch in St. Martin im Calfeisen-Tal, dort dürfte dann ja auch niemand ein DECT Gerät oder WLAN betreiben?

Re: Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 4. Januar 2007 17:27
von unwichtig
Das Zeugs scheint wirklich ein wenig zu helfen, zumindest sind die Kopfschmerzen deutlich geringer als ohne. Dafür hatte ich noch nie erlebte Brustschmerzen während der Exposition, dachte einige Male ich kippe gleich um...

Insgesamt scheint es sich zu bestätigen, was hier schon angedeutet wurde, das eine Befreiung des Gebisses von Metall keinerlei Herabsetzung der Elektrosmog Empfindlichkeit mit sich bringt. Eher das Gegenteil bewirkt.

Immerhin habe ich es sogar noch geschafft Einzukaufen auf dem Rückweg, obwohl mir nicht gerade danach war...Auch der Parkplatz war recht voll. Hatte aber Glück, niemand zückte seine Giftspritze. ;-)

Es sieht fast so aus als bräuchte man "nur noch" 10 Jahre auszuhalten! Wenn sich die Zahl der Elektrosensiblen weiter linear erhöht wie in den letzten Jahren, las ich sind wir in 10 Jahren in der Mehrheit...

Wobei UMTS/WIMAX/DECT2 könnten den Vorgang natürlich deutlich beschleunigen? Auch von GPS-EDGE hört man ja nichts gutes, die Verstrahlung wird immer stärker und fordert mehr Opfer. Eines Tages fliegt der Wahnsinn dann auf, mit einem LKW voll Schnur gebundener Telefone kann man dann reich werden...

Das ganze Land ist mit Giftspritzen zugestellt und zum größten Teil völlig verseucht, inzwischen fallen Sie mir auch überall auf, ohne das ich bewusst danach suchen würde.

Re: Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 4. Januar 2007 19:58
von gesuana
Geht mir gleich unwichtig ! Noch jetzt , zwei Jahre nach meiner Aufdeckung , kommt mir alles wie ein Wahnsinn vor.- In grössere Einfkaufszentren zu gehen ist ein Horror. Man kann nur hoffen , dass es möglichst viele trifft in nächster Zeit - soviel Egoismus ist glaube ich erlaubt. Ich selber fahre , weil ich an meinem Arbeitsort unmöglich mehr wohnen kann , halt jetzt jeden Tag viel zu viele Kilometer und verpeste damit die Luft ... mit bestem Gewissen . Das eine Uebel zwingt uns ein anderes Uebel auf. Ich fahre meist auch überhöht , um keine Minute länger als nötig zu leiden. - In der Weihnachts und Adventszeit waren die Leute etwas fröhlicher und entspannter , jetzt , merke ich bereits , geht es mit der Gehässigkeit vieler Menschen wieder weiter . Sie wissen nicht wieso und werden es noch eine ganze Weile nicht wissen . Arme Menschen , anders sehe ich es mittlerweilen nicht mehr. Es ist besser, Bescheid zu wissen , auf alle Fälle . Man kann sich dann wenigstens mental ordnen und behält die Uebersicht , auch wenn das Ganze überaus Geduld und Nerven braucht.
Aufs 07 !!! Bleibt alle dran !!
gesuana

Re: Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 4. Januar 2007 20:57
von pegasus
@ unwichtig: mir gefällt die Abkürzung 'ES' auch nicht.

Früher fuhr auch ich aus Umweltschutzgründen wenn möglich mit dem OeV, doch jetzt bevorzuge ich das Auto. Obwohl das Vorbeifahren an Sendern mir Schmerzen bereitet, fühle ich das als das kleinere Uebel für mich, als wenn ich im Bus oder Zugsabteil auf kürzeste Distanzen die wegen dem faradäischen Käfig voll aufgedrehten Handys ertragen muss.
Deshalb erneuere ich auch mein 1/2-Tax-Abo nicht mehr. Ich schlug die Investition aus obigen Gründen nicht mehr heraus.

Pegasus

Re: Ginko Biloba, erste Erfahrungen

Verfasst: 4. Januar 2007 21:07
von unwichtig
@gesuana

Einkaufzentrum, da bekommt mich keiner hin! Der letzte Besuch in einem Stadtzentrum endete nach kurzer Zeit in einem T-Punkt mit unerträglichen Kopfschmerzen an denen ich noch den Rest des Tages "Freude" hatte...

Man kann fast alles per Internet bestellen, für unabwendbare Aufenthalte hilft Ginko Biloba anscheinend etwas die Probleme zu unterdrücken und die Nachwirkungen sind nicht gar so stark. Vorhanden sind Sie nach wie vor und starke Müdigkeit. Ich fahre übrigens gar nicht überhöht oder kaum, wo kein Limit ist und es der Verkehr erlaubt gönne ich mir dann auch schon mal die "Einbildung" bei 60m/s und mehr ist man einfach schneller vorbei an den Masten entlang der Autobahn. Die ganz ordentlich im Nahbereich abstrahlen, nur wenige Hundert Meter weiter fallen die Werte zum Glück dramatisch. Natürlich nähert man sich auch um so schneller dem nächsten Mast...Aber das funktioniert eh nur zu bestimmten Zeiten und Tagen, ich bin kein Drängler und seit kurzem denke ich auch immer an die Gefahr der vor mir könnte telefonieren. Da hilft der gesetzliche Sicherheitsabstand Abstand in jedem Fall die eigene Exposition zu verringern. Eine andere Möglichkeit sehe ich im Moment nicht für mich.