Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Tilly

Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Beitrag von Tilly » 6. Januar 2007 12:48

Hallo Herr Claessens,
durch Zufall bin ich auf die Seiten des „ Elektrosmog- FORUM“ gestoßen, wo Sie lang und breit darüber geschrieben haben, dass SENDEMASTEN NICHT KRANKMACHEND SIND.
Nach Ihrer Meinung würden nur die Menschen von Mobilfunkstrahlung krank werden, wo der Körper es zulässt, wenn er vorbelastet ist durch andere Sachen wie Giftstoffe, Schwermetalle, Medikamente, usw.
Mit Ihren Aussagen vertreten Sie eine nicht haltbare, abenteuerliche Theorie. Genauso wird sich jetzt die Mobilfunkindustrie über Ihre Position freuen.
Es ist doch selbstverständlich, dass die gesundheitlich angegriffenen Personen zu erst an dem Mikrowellensyndrom durch die SENDEMASTEN erkranken.
Die internationale REFLEX-STUDIE, die NAILAR-STUDIE, die Krebshäufigkeit in dem Ort Steinbach-Hallenberg, die Kasuistiken von der Ärztin Frau Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam, der BAMBERGER APPELL, der FREIBURGER APPELL und vor allem die Entdeckung des GELDROLLEN-EFFEKTES im Blut von völlig gesunden Personen beweisen, dass alle Menschen, auch die noch Widerstandsfähigen, unmittelbar
angegriffen und durch die Mobilfunksender gefährdet sind.
Herr Claessens, indem Sie immer wieder auf Giftstoffe und Schwermetalle usw. als auslösende Faktoren hinweisen, lenken Sie von dem Hautproblem der TODBRINGENDEN SENDEMASTEN ab und dienen so den Mobilfunkbetreibern, die auf die Anklagebank gehören.
Deshalb werfen Sie nicht noch weiter „ Nebelkerzen“ in die Menge sonst muss man annehmen, dass Sie dafür bezahlt werden!!!!!!!!!
Was bezwecken Sie in diesem Forum, wo aufgeklärte User schon längst über Ihr Niveau hinaus sind und ihre Meinung gewinnbringender austauschen wollen.

Mit noch freundlichen Grüßen
Tilly

unwichtig

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Beitrag von unwichtig » 6. Januar 2007 17:15

Ich habe Herr Claessens so verstanden, dass er meinte durch verschiedene Faktoren vorbelastete Menschen werden zuerst krank.

Bei den Anderen dauert es halt nur länger oder es bedarf nur eines Nachbarn der sich nun ein DECT Telefon anschafft und damit das Fass zum überlaufen bringt. Das scheint meine Beobachtungen zu bestätigen.

Ich habe von ihm auch nicht den Eindruck, dass er von der Verstrahlungsmafia bezahlt wird. Im Gegenteil er versucht recht sachlich eine Logik in das Geschehen zu bringen. Das bringt mehr als böses "Fingerpointing", wer nun der Schuldige ist, was Grundsätzlich alle sind die gepulste Hochfrequenz zu welchem Zweck auch immer senden.

Fakt bleibt die meisten Menschen merken noch nichts oder/und bringen eventuell schon damit verbundene Probleme nicht mit ihrem DECT Gerät in Verbindung. Wenn schon 5mW/m^2 auf voller Breitseite in die Wohnung knallen, was ich in 160 Meter Abstand eines ganzen Mobilfunk Antennenwaldes bei einem Freund gemessen habe, bleibt die Wirkung des Abschaltens eines DECT Gerätes in der Wohnung eher gering. Auch wenn ich es trotzdem tun würde.

Generell ist die Strahlung von Anderen immer viel schlimmer als die eigene, muss ich bei Menschen feststellen die noch nicht so stark betroffen sind...

Gruß

Tilly

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Beitrag von Tilly » 6. Januar 2007 21:06

Hallo Unwichtig,
in erster Linie ging es darum, dass Herr Claessens mit seiner Darstellung
von der Gefährlichkeit der Sendemasten ablenkt.
Wenn Sie ständig in diesem Zusammenhang auf die DECT-Geräte hinweisen, besteht darin ein gewaltiger Unterschied.
Die DECT- Geräte kann man abschaffen, Ihre Aufklärungserfolge
beweisen das.
Die Sendemasten dagegen strahlen Tag und Nacht.
Hierbei muss vorerst eine Senkung der Grenzwerte auf mindestens 1 Mikrowatt pro m² erkämpft werden.
Das geht nur, wenn der Gesetzgeber durch eine Massenbewegung
dazu gezwungen wird.
Natürlich sollte man in dieser Hinsicht auch die DECT-Geräte verbieten.

Die Kräfte gegen den jetzigen Mobilfunkwahnsinn müssen wir bündeln
und es darf nicht zugelassen werden, dass durch solche falsche Aussagen Zitat von Herrn Claessens: „ Sendemasten sind nicht krankmachend “ die Menschen von der auslösenden Gefahr abgelenkt werden.

Es grüßt
Tilly

unwichtig

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Beitrag von unwichtig » 6. Januar 2007 22:05

So groß sind die Erfolge auch nicht, immerhin konnte ich meine persönliche Belastung zumindest zu Hause drastisch minimieren.

Die Mobilfunkmasten senden nicht viel wenn keiner telefoniert, schlimm genug, aber wenn Sie schon mal Masten vermessen haben die unter starker Nutzung sind ist das ein gewaltiger Unterschied.

Ich strebe einen Grenzwert von Null bei gepulster Hochfrequenz an, da Sie in der Natur nicht vorkommt und sehr schädlich für alle Lebenwesen und Pflanzen ist.

Tilly

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern?/ Experiment

Beitrag von Tilly » 7. Januar 2007 09:26

Sehr geehrter Herr Charles Claessens aus Luxemburg,
Sie sind bekanntlich der Meinung, dass 75% der Menschen nicht an der Mobilfunkstrahlung erkranken, weil sie widerstandsfähiger seien.
( siehe auch im „ Elektrosmog Forum“ )
Ich habe für Sie folgenden Vorschlag:
In Dresden lebte eine Familie Kind ( so heißen die ) deren Eigenheim in der Strahlungskeule einer Antennen steht.
Die gesamte Familie wurde darauf krank und musste aus ihrem Haus ausziehen.
Sie wohnen nun gegen eine hohe Miete in Freital.
Dieses Haus in Dresden hat Fam. Kind für Experimente zur Verfügung gestellt.
Wie wäre es, wenn Sie von den 75% der Personen, von den Sie glauben, dass die Strahlung ihnen nichts anhaben kann, aussuchen und dort einziehen lassen.
Sie, Herr Claessens, sollten gleich am Experiment mit teilnehmen, vielleicht könnte durch die intensive Strahlung eine Mutation des Kopfes einsetzen, wo dann ein realistischeres Denken beginnt.
Für die Fam. Kind kann ich Ihnen gerne die E-Mail-Adresse mitteilen, wenn Sie wollen.

Es grüßt ganz herzlich
Tilly

Hans-U. Jakob

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Beitrag von Hans-U. Jakob » 7. Januar 2007 09:34

Zuerst an Tilly:
Die Masseinheit uW/m2 (Mikrowatt pro Quadratmeter) versteht hierzulande niemand. In der Schweiz ist die offizielle und amtliche Masseinheit das V/m (Volt pro Meter)
Wenn Sie von 1uW/m2 reden, entspricht das 0.02V/m
Für uns Schweizer müssen Sie das zuerst umrechnen.
Wie rechnet man das um?
zuerst von Mikrowatt auf Watt umrechnen
1000uW=1Milliwatt
1000Milliwatt=1Watt
dann Watt pro m2 mit 377 multiplizieren
aus dem Ergebnis die Qudratwurzel ziehen.
Schon haben Sie V/m

Umgekehrt geht auch
V/m mal V/m geteilt durch 377 ergibt W/m2
So einfach ist das. Alles Andere ist falsch.
Eine einfache Dreisatzrechnung dazu gibt es nicht.

An Unwichtig:
Es stimmt nicht, dass Mobilfunksender nicht strahlen, wenn niemand handy-telefoniert. Im absoluten Minimalbetrieb senden immer noch
deie sogenannten Pilot- oder Organisationskanäle. Un diese machen in V/m gemessen immer noch die Hälfte des Volllastbetriebes aus.
Auch noch morgens um 2Uhr, wenn nirgendwo eine/r an seinem heissgeliebten Handy hängt.

Hans-U. Jakob

unwichtig

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern?

Beitrag von unwichtig » 7. Januar 2007 11:24

@Hans-U. Jakob

Ich schrieb:

"Die Mobilfunkmasten senden nicht viel wenn keiner telefoniert, schlimm genug, aber wenn Sie schon mal Masten vermessen haben die unter starker Nutzung sind ist das ein gewaltiger Unterschied."

Von nicht strahlen hab ich nichts geschrieben, der Kontrollkanal (BCCH) sendet immer. Ich bin auch nicht sicher ob das immer noch die Hälfte des Volllastbetriebs ausmacht, es ist so oder so zu viel...

Tilly

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern? Berichtigung

Beitrag von Tilly » 7. Januar 2007 13:27

Hallo Hans-U.Jakob,
danke für den Hinweis.
Bei der Übertragung des Beitrages ist ein Fehler aufgetreten, trotzdem
ich es richtig geschrieben hatte.
Es muss heißen Grenzwertsenkung auf die Leistungsdichte
von 0,1 Mikrowatt pro m² entspricht einer Feldstärke von 0,006 V/ m.
So wird es international verständlicher.


Es grüßt
Tilly

Elisabeth Buchs

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern? Berichtigung

Beitrag von Elisabeth Buchs » 7. Januar 2007 17:51

Bei dem von Tilly geforderten Grenzwert bleibt nur Abstellen jeglicher Antennen und womöglich noch Fernseh- und Radiosender und dass hierzu auch nur die geringste Chance besteht, ist eine Utopie. Diagnose Funk schreibt z.B. "Ja zu Mobilfunk - nein zu schädigender Wirkung". Wenn Unwichtig den Nullwert für gepulste Strahlung verlangt, würde dies eine Rückkehr zu analogen Systemen wie Natel C oder eine entsprechende Weiterentwicklung bedeuten. Es bestehen Ideen zu elektrosmog-minimierten Projekten wie Miniwatt. Alternative Mobilfunktechnologie siehe read.php?f=1&i=6845&t=6828

Charles Claessens ist Dipl. Ing. und Baubiologe und hat eine elektrosensible Frau. Er schreibt schon längere Zeit hier und in andern Foren. Auf seiner Homepage www.hetbitje.nl (holländisch, englisch oder deutsch) sammelt er Informationen - auch unkonventionelle - zu diversen Themen u.a. zur Gesundheitsverbesserung, damit die Betroffenen die Strahlung etwas besser vertragen.

Ob die Strahlung im ehemaligen Haus der Familie Kind oder Strahlenbelastung beim Grenzwert von allen oder wie vielen Menschen über welchen Zeitraum und mit welchen Auswirkungen vertragen würde, lässt sich bis jetzt nicht sagen. Gegen Charles Claessens Theorie, dass es nur etwa 25 % vorbelastete Menschen trifft, spricht, dass z.B. auch Kinder von der Strahlung krank werden.

Elisabeth Buchs

Kurt

Re: Was nützt den Mobilfunkbetreibern? Berichtigung

Beitrag von Kurt » 8. Januar 2007 07:52

@ Tilly:

Sie Schreiben u. a.:"Die internationale REFLEX-STUDIE, die NAILAR-STUDIE, ..."

Dazu ist zu sagen, dass die REFLEX-Studie sich mit Expositionen und Feldstärken befasst, die in keinem Fall von einem Masten verursacht werden können. Bei REFLEX geht es eher darum, was passiert durch das Handy am Ohr resp. Kopf bei SAR-Werten, die teilweise wesentlich höher sind, als in der Praxis vorkommen.

Die sog. Naila-"Studie" ist keine Studie sondern eine Ansammlung schlecht recherchierter Fakten die mit unzureichenden Methoden ausgewertet wurden. Die Aussagekraft, ob durch Basisstationen Krebs verursacht wird oder nicht ist also gleich Null.

Nur zur Information: Ich sage damit nicht, dass es keine Effekte geben kann. Ich sage nur, dass die von Ihnen zitierten Quellen nicht geeignet sind, die Krebsentstehungshypothese zu stützen!

Kurt

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