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Ich lese immer nur "KREBS" !

Verfasst: 6. Februar 2007 19:41
von Pegasus
In vielen Beiträgen der letzten Zeit und in den meisten Zeitungsartikeln wird immer wieder der Zusammenhang von Mobilfunk und Krebs diskutiert. Alle andern Symptome werden verschwiegen - da wird nicht darüber diskutiert, obwohl sie extrem belastend sein können.
Ist es ein Ablenkungsmanöver der Mobilfunkindustrie (MFI), da die Wahrscheinlichkeit einer Häufung von Krebs schwer nachzuweisen ist?
Ich bin der Meinung, dass wir die andern Auswirkungen vermehrt in den Vordergrund rücken müssen. Ich rufe alle dazu auf, die sonstigen Symptome, die eindeutig durch HF-Funksmog auftreten, nachfolgend einzutragen - so eine Art Erfahrungsberichte zu erstellen. Ich hoffe auf eine grosse Beteiligung!

Pegasus

P.S. Mir ist noch aufgefallen, dass die Abkürzung 'MFI' im Wort 'MafFIa' enthalten ist. So ein 'Zufall'! :roll:

Ich lese immer nur "KREBS"!

Verfasst: 6. Februar 2007 22:21
von Elisabeth Buchs
Man sollte HF- und NF-Symptome erfassen. Bei mir sind diese unterschiedlich, es wäre interessant zu wissen, ob andere das auch festgestellt haben.

Auf NF-Belastungen reagiere ich mit starker Schlaflosigkeit, je nach Stärke der Belastung noch mit internem Zittern und schwerem Elendfühlen. Als erstes Symptom bemerkte ich eine immunsupressive Wirkung bzw. häufige, nur langsam bessernde Infekte.

Auf Mobilfunk, DECT, Radar reagiere ich mit starken stechenden Kopfschmerzen, obwohl ich solche sonst kaum kenne und bleierner Müdigkeit.

Elisabeth Buchs

Andere Symptome

Verfasst: 6. Februar 2007 23:11
von Ulido
Hallo,

die Vermutung die Pegasus ausspricht, habe ich auch.

Es wird darüber geforscht und berichtet ob Handys, überspitzt ausgedrückt, t ö t e n.

Da können sie dann womöglich tatsächlich zum Ergebnis kommen, das man das so krass nicht sagen könne, weil der Beweis dafür nicht letztgültig erbracht sei.
Alle Krankheiten, Siechtum und das was "weniger schlimm" sein könnte als der Tod, wird von der Obrigkeit gar nicht mehr erwähnt und schon ist die schöne, heile Handywelt für alle Handyaner wieder in Ordnung.

Ich wollte schon gerade ein paar körperliche und psychische Gebrechen von mir hier aufzählen. Aber ich muss doch sagen, dass ich es für wenig zielführend halte, wenn hier jetzt jeder die Zeit damit verbringt, seine persönlichen Symptome ins Forum zu stellen. Damit beeindrucken wir leider auch niemanden und am Ende hätten wir nur das aufgezählt, was
unter dem Begriff "Mikrowellensyndrom" (Dr. Waldmann-Selsam) schon reichlich bekannt ist.

Schöne Grüße von

Ulido

Nebenwirkungen der Handytelefonie

Verfasst: 7. Februar 2007 20:18
von Ulido
Hallo,

in der unter einem anderen Postingthema erwähnten Fernsehsendung auf N24 hat übrigens Herr Dr. Scheiner auch einige schlimme Folgen der Mobilfunkstrahlung - unterhalb eines bösartigen Tumors- ansprechen können.

„In der Bevölkerung ist ein riesiges Leiden rund um Mobilfunktürme. Die Leute können nicht mehr schlafen, haben Kopfschmerzen, müssen innerhalb ihrer Häuser in die Keller flüchten. In manchen Fällen können sie gar nicht mehr in ihren Häusern schlafen, Oberammergau Pfarrer Häublein, was aber nur ein Beispiel ist, von vielen anderen.“
„ Mögliche weitere Folgen der Strahlung u.a. neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, senile Demenz, Multiple Sklerose durch Öffnung der Blut-Hirnschranke“

Schöne Grüße

Ulido

Verfasst: 7. Februar 2007 23:24
von Pegasus
Danke Ulido,

für die Erwähnung des Fernsehbeitrags. Ich sah vor ein paar Tagen auf dem SWR auch über den Pfarrer in Oberammergau und den Aufstand der dortigen Bevölkerung - die Ohnmacht.....

Die Idee war, diese Aufzählung für neue Leser dieses Forums zu machen, damit sie ihre eigenen Symptome eventuell darin wiedererkennen und somit darauf kommen, dass ihre Probleme also auch von diesem Funkmist kommen können.

Nun gebe ich meine Erfahrungen zum Besten:
- Herzrhythmusstörungen
- Schmerzen in Gelenken und Muskeln
- Verspannungen im Nackenbereich
- starke Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich
- Enge hinter dem Brustbein
- Augenflimmern, dann kommt starker Schmerz in der Halswirbelsäule dazu, dann links oben Kopfschmerz und ein 'Ausschaltgefühl'
- Konzentrationsmühe
- Schlafstörungen
- Schmerzen unterhalb des Ohr's oder auch im Ohr
- Aggression und Depression

Die Aufzählung ist wahrscheinlich nicht vollständig. Sobald ich den Strahlenbereich verlasse, klingen die Symptome meistens ab.

Die Folgen waren, dass ich nicht mehr aus dem Haus wollte, weil ich nicht mehr überall unter diesen Symptomen leiden wollte, dann Verlust von Lebensfreude und Lebenssinn, schlussendlich Selbstmordgedanken. Per Zufall begann ich ein regelmässiges Lauftraining und dabei stellte sich heraus, dass die Stärke der Symptome auf ein meist erträgliches Mass zurückging.

Pegasus

Ulido

Verfasst: 8. Februar 2007 13:16
von Ulido
Hallo und schöne Grüße von Ulido.

Durch sportliche Betätigung kann die Stresssymptomatik reduziert werden. Durch das Lauftraining in unserer Angelegenheit womöglich auch beim Elektrostress. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, das während und gewisse Zeit nach dem Training zumindest die Symptome gemildert werden, was ja auf jeden Fall schon mal sehr erfreulich ist. Man müsste halt 24 Std am Stück laufen können. Da die Strahlung aber dennoch ständig , auch während des Sports, böse auf uns einwirkt - im Gegensatz zu einer cholerischen Schimpfattacke des Chefs, die vorübergehend ist - wäre das langfristig auch keine Lösung.

Nachstehend noch ein Bericht über das erwähne Mikrowellensyndrom:

[color=black][size=18]Ein neues Krankheitsbild: Das Mikrowellensyndrom[/size][/color]
800 Personen an 170 Mobilfunkstandorten wurden befragt

Von Oktober 2004 bis Januar 2006 wurden bei über 800 Personen an 170 Mobilfunkstandorten ( zu Hause oder am Arbeitsplatz) Befragungen und Messungen durchgeführt. Die orientierenden Summenmessungen (800 MHz - 2500 MHz) erfolgten mit dem Gerät HF 38B der Firma Gigahertz Solutions.

Zusammenfassung
Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, WLAN u.a.) führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild mit charakteristischer Symptomenkombination.



Die Menschen leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden Symptome: [size=18]

• Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, depressive Stimmung, Antriebslosigkeit, Angststörungen, Panikattacken (nachts, auf Autobahnen, in Tunnels), Brennen innerlich, inneres Zittern, Ohrgeräusche, Hörverlust, Hörsturz, Geräusche im Kopf, Schwindel, Nasenbluten, Sehstörungen, Augenentzündungen, Augenschwellungen, Hautveränderungen (Rötungen, Pigmentierung, Gesichtsblässe, Ringe unter den Augen), Brennen oder Kribbeln der Haut, Juckreiz, häufige Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, Gelenk- und Gliederschmerzen, Nerven- und Weichteilschmerzen, Taubheitsgefühl, Koordinationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Blutdruckerhöhung (anfallweise oder dauerhaft), Schilddrüsenprobleme, Haarausfall, Hormonstörungen, Appetitlosigkeit oder ständiges Hungergefühl, Übelkeit, Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme, Frösteln, nächtliches Schwitzen, häufiges nächtliches Wasserlassen, Zähneknirschen.

• Schon ab 10 µW/m² erkranken Menschen ( bei UMTS schon ab 0,1 µW/m²)

• Die Symptome treten in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit der Exposition auf.

• Viele Betroffene waren vorher beschwerdefrei.

• Häufig erkranken etliche Anwohner nach Inbetriebnahme eines Senders (es variiert nur der Zeitpunkt des Auftretens von Symptomen: sofort, nach Tagen, Wochen oder Monaten; dies ist abhängig von der individuellen Konstitution, von bestehenden Grunderkrankungen, von der Aufenthaltsdauer im belasteten Wohnraum, von dem Frequenzbereich, von der Feldstärke, vom Frequenzgemisch aus verschiedenen Richtungen, vom gleichzeitigen Vorhandensein von Rundfunk- und Fernsehsendern.)

• Es handelt sich keineswegs nur um subjektive Befindlichkeitsstörungen. Durch fachärztliche Untersuchungen waren Herzrhythmusstörungen, extreme Blutdruckschwankungen, EEG-Veränderungen, cerebrale Durchblutungs-störungen, Hörsturz, Visusverlust, Hormonstörungen, Konzentrations-veränderungen von Neurotransmittern, Konzentrationsveränderungen verschiedener Blutparameter, kognitive Störungen u.a. objektiv nachgewiesen worden. Veränderungen im Gesicht, an der Haut und am Haupthaar waren für den Arzt sichtbar. Die Ärzte hatten jedoch in den ersten Jahren nach Hochfrequenzexposition keine pathologischen Organbefunde erheben können, die diese Symptome hätten erklären können.

• Die symptomatische, medikamentöse Therapie (Betablocker, Schlafmittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka, Antirheumatika, Antihypertensiva, Augentropfen) hilft nur mangelhaft.

• Apotheker stellen fest, dass diese Medikamente gehäuft rund um Standorte verordnet werden.

• Zischende Geräusche oder Brummen im Kopf, Ohrgeräusche, Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Augenschwellungen, Brennen der Haut, Unruhe, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, chronische Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Antriebslosigkeit, Zähneknirschen, nächtliches Schwitzen und Haarausfall sind meist nicht therapierbar.

• Häufig erkranken gleichzeitig auch Tiere und Pflanzen.

• An manchen Standorten kommt es zu technischen Störungen (Autoelektronik, Garagenöffner, Telefon, Fernsehapparat, Aufzug )

• Es konnte kein zeitlicher Zusammenhang mit maßgeblichen Veränderungen in den Häusern (neuer Bodenbelag, neue Sofamöbel, neue Farben, Gebrauch von Insektiziden) hergestellt werden.

• Die Entstehung der Symptome durch außergewöhnlichen beruflichen oder sozialen Stress konnte meist ausgeschlossen werden. Jedoch kommt es häufig in der Folge von Hochfrequenzbelastung am Arbeitsplatz und zu Hause zu extremem täglichen Stress.

• Ein großer Teil der Symptome verschwindet nach Beendigung der Exposition (Ortswechsel vorübergehend oder dauerhaft, Entfernung DECT-Telefon, Entfernung WLAN-Zugang, Abschirmung), wenn diese noch nicht zu organischen Schäden geführt hat. Die Zeitspanne bis zum Verschwinden variiert individuell und ist abhängig von der Dauer der stattgefundenen Hochfrequenzexposition. Viele Betroffene haben Zuflucht gesucht bei Verwandten und Bekannten, in Ferienwohnungen und Pensionen, im Keller oder im Wald. Viele sind umgezogen, wenn sie es finanziell ermöglichen konnten. [/size]Autor: Ärzteinitiative Bamberger Appell
Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam
96049 Bamberg, Karl-May-Str. 48, Tel. 0951-12300, Fax 0951-2972506

Diese Information wurde dem bayerischen Umweltminister Dr. Werner Schnappauf per Schreiben vom 7.2.06 mitgeteilt. Den Text in ganzer Länge finden Sie unter folgendem Link: http://www.baubiologie-regional.de/foru ... =369&t=369

Die Broschüre der Bamberger Ärzteinitiative kann unter www.elektrosmog-messen.de/broschuere.html bestellt werden. (Quelle: eco-world.de; Joachim Weise)

"Befürchtungsgrenzwerte"

Verfasst: 9. Februar 2007 07:40
von BLUE SKY
http://www.mast-victims.org/index.php?content=journal

Hier (z.B.) können Sie viele Darstellungen finden und Ihren Fall bzw. von Ihnen verbürgte Fälle (in jeder Sprache) einstellen.

Wenn die Befürchtungsgrenze erst bei Krebs anfängt, kann nicht von "Ehrfurcht vor dem Leben" ausgegangen werden.

Verfasst: 10. Februar 2007 16:03
von Sunset
An Pegasus:

Ich denke nicht dass hier Absicht dahinter steht. An möglichen Gesundheitsstörungen aufgrund elektromagnetischer Strahlung unterhalb von Grenzwerten und Richtlinien gibt es zwei grundverschiedene Arten, die zu unterscheiden sind:

a) In der Regel mehr oder weniger sofort eintretende, jedoch nach Beendigung der Exposition innerhalb einer individuell unterschiedlichen Zeitspanne abklingende Stresssymptome, für welche es noch keinen Code und noch keine schulmedizinischen Behandlungsleitlinien gibt. Diese Symptomatik hat noch keinen anerkannten Namen, sie wird auch als Mikrowellensyndrom oder Elektrostress bezeichnet.

b) Möglicherweise erst nach vielen Jahren oder gar Jahrzehnten wirksame Schädigung des Erbguts, wobei vor allem die Entstehung von Krebskrankheiten mit tödlichem Ausgang befürchtet wird.

Zur Exposition ist ebenfalls mindestens folgende Strahlung zu unterscheiden:

1) Niederfrequente Felder

2) Hochfrequente Felder von Mobilfunk-Basisstationen, welche für die meisten Anwohner nur vergleichsweise schwach dafür aber quasi dauernd senden

3) Hochfrequente Felder von Mobil-Telefonen, welche praktisch nur während Gesprächen, dafür speziell am Kopf des Telefonierenden vergleichsweise stark einstrahlen.


Dazu gibt es noch Spezialfälle, wie DECT-Basisteile etc.