Radiosender "auf Eis gelegt"
Verfasst: 21. Februar 2007 21:33
Vor etwa einem Monat war bei uns im Anzeiger zu lesen, dass ein Radiosender ausserhalb unseres Ortes auf einem Hochspannungsmast geplant sei. Ich ging sofort zur Gemeinde wegen der Standortdatenblätter. Doch diese weigerten sich, mir diese zu kopieren, obwohl ich deutlich sagte, dass ich ein Recht dazu habe und gaben mir bloss eine Telefonnnummer eines Zuständigen vom Eidg. Starkstrominspektorat.
Wütend habe ich alle wichtigen Angaben herausgeschrieben und zu Hause gleich Herrn Jakob angerufen, der mir ein Blatt mailte, dass Gemeinden verpflichtet sind, Kopien dieser Blätter rauszurücken. Ich war jedoch gegen diese Antenne nicht einspracheberechtigt. Obwohl es mich in allen zehn Fingern juckte, die dortigen Bewohner zu mobilisieren, habe ich das nicht gemacht, da der rel. schwache Sender wenigstens an einem rel. weit vom Dorf und von den nächsten Häusern entfernten Standort geplant war und sich durch einen solchen Standort möglicherweise eine Mobilfunkantenne aus dem Dorf würde raushalten lassen.
Jedoch habe ich jemanden angerufen, von denen ich wusste, dass sie nicht sehr weit entfernt wohnen und die Frau bereits Elektrosmog-Probleme hat wegen Niederfrequenz, diese waren jedoch unterdessen weggezogen, wollten aber einen früheren Nachbar verständigen.
Unterdessen wurde ich von zwei weiteren Elektrosensiblen aus dem Dorf angesprochen. Die eine war ebenfalls schon auf der Gemeinde und hat die Standortdatenblätter auch nicht kopiert bekommen. Der Zuständige der Gemeinde sagte ihr, der Zuständige (Name bekannt) beim Eidg. Starkstrominspektorat habe gesagt, die Leute könnten ja die Blätter mit dem Handy fotografieren
. Die andere Person hat sich dann nochmals gewehrt und deutlich gesagt, dass wir ein Recht haben auf diese Blätter. Als Folge gab es einen Gemeinderatsbeschluss und ab jetzt werden auch in unserem Dorf die Standortdatenblätter kopiert gegen Gebühr.
Inzwischen wurde der Bundesgerichtsentscheid bekannt "Mobilfunksender gelten nicht mehr als Aenderungen von Hochspannungsmasten", siehe Gigaherz-Hauptseite. Nun muss alles neu ausgeschrieben werden. Anscheinend wollen sie einen andern Radiosender stillegen und den an diesem seltsamen Ort mitten in einer Ebene hinsetzen, um Empfang an einem dann unversorgten Ort zu ermöglichen. Ich bin im Vorstand einer regionalen Widerstandsgruppe als Vertretung des Ortes, wir schauen regelmässig in den Anzeiger und sind sofort bereit zum adäquaten Handeln. Ich werde alles tun, um nicht aus meinem Haus vertrieben zu werden.
Elisabeth Buchs
Wütend habe ich alle wichtigen Angaben herausgeschrieben und zu Hause gleich Herrn Jakob angerufen, der mir ein Blatt mailte, dass Gemeinden verpflichtet sind, Kopien dieser Blätter rauszurücken. Ich war jedoch gegen diese Antenne nicht einspracheberechtigt. Obwohl es mich in allen zehn Fingern juckte, die dortigen Bewohner zu mobilisieren, habe ich das nicht gemacht, da der rel. schwache Sender wenigstens an einem rel. weit vom Dorf und von den nächsten Häusern entfernten Standort geplant war und sich durch einen solchen Standort möglicherweise eine Mobilfunkantenne aus dem Dorf würde raushalten lassen.
Jedoch habe ich jemanden angerufen, von denen ich wusste, dass sie nicht sehr weit entfernt wohnen und die Frau bereits Elektrosmog-Probleme hat wegen Niederfrequenz, diese waren jedoch unterdessen weggezogen, wollten aber einen früheren Nachbar verständigen.
Unterdessen wurde ich von zwei weiteren Elektrosensiblen aus dem Dorf angesprochen. Die eine war ebenfalls schon auf der Gemeinde und hat die Standortdatenblätter auch nicht kopiert bekommen. Der Zuständige der Gemeinde sagte ihr, der Zuständige (Name bekannt) beim Eidg. Starkstrominspektorat habe gesagt, die Leute könnten ja die Blätter mit dem Handy fotografieren
Inzwischen wurde der Bundesgerichtsentscheid bekannt "Mobilfunksender gelten nicht mehr als Aenderungen von Hochspannungsmasten", siehe Gigaherz-Hauptseite. Nun muss alles neu ausgeschrieben werden. Anscheinend wollen sie einen andern Radiosender stillegen und den an diesem seltsamen Ort mitten in einer Ebene hinsetzen, um Empfang an einem dann unversorgten Ort zu ermöglichen. Ich bin im Vorstand einer regionalen Widerstandsgruppe als Vertretung des Ortes, wir schauen regelmässig in den Anzeiger und sind sofort bereit zum adäquaten Handeln. Ich werde alles tun, um nicht aus meinem Haus vertrieben zu werden.
Elisabeth Buchs