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Hunde-Handys!

Verfasst: 25. Februar 2007 14:28
von Beat
Nicht zu fassen, es gibt nicht nur Handys für 9jährige - sondern auch solche für Hunde! Heute in der SonntagsZeitung gelesen:

Sagen Sies Fido per Telefon
Mit dem ersten Hunde-Handy kann Herrchen jederzeit Kontakt zu seinem Streuner aufnehmen
Hundebesitzer stellen sich vor, sie seien beim Chef eingeladen und beobachteten gerade, wie ihr Vier­beiner es sich hinter dem breiten Chef-Rücken auf dem crèmefar­benen Designersofa bequem ma­chen will. Was würden sie dafür geben, ihrem Tierchen unbemerkt klar zu machen, dass sich das nicht gehört, statt laut zu brüllen: «Fi­do, runter!» Das muss kein Wunschtraum bleiben. Zumindest in den USA ist das Realität, dank der Firma On4Communications. Sie hat das Handy fürs Haustier erfunden. Das zehn Zentimeter grosse Gerät ist an einem Halsband angebracht. Technisch bringt das Halsband­ Handy namens Petscell keine Neuerungen. Ähnliches bietet hier zu Lande bereits die jurassische Firma Locatis. Deren Peilgerät PB100 setzt zur Ortung eine Kombination aus GPS-Satelliten­peilung und GSM-Ortung ein. Per SMS oder Internet wird dem Be­sitzer dann der Standort des Hun­des mitgeteilt.
Während der PB100 das einge­baute Handymodul nur zur Über­tragung der Daten nutzt, schöpft Petscell die vorhandene Technik weiter aus. Das eingebaute Mi­krofon und der Lautsprecher ma­chen aus dem Gerät ein richtiges Hunde-Handy. «Jetzt können Sie Ihr Haustier jederzeit anrufen oder einfach hallo sagen», wirbt der Hersteller. – Oder es leise vom Sofa runterholen

Jeder Anruf wird automatisch angenommen
Natürlich kann kein noch so cle­verer Vierbeiner «das Telefon ab­nehmen », weshalb der Anruf au­tomatisch angenommen wird. Um den Hundefutterverkäufer vom Haustier fern zu halten, ist ein Fil­ter eingebaut, der nur program­mierte Anrufnummern durchkom­men lässt. Ärger mit telefonisch bestellten und frisch gelieferten Bergen von Hundeknochen vor der Garage bleibt also erspart.
Hauptsächlich soll Petscell zum Auffinden von Streunern einge­setzt werden. Ist der Aufenthalts­ort des Ausreissers bekannt, kann er dort aufgesammelt werden. Bis dahin lassen sich ihm übers Han­dy tröstende Worte spenden.
Noch kann der verirrte Fiffi nicht nach Hause anrufen. Dazu braucht es immer noch jemand, der ihn findet und per Knopfdruck am Halsband den Hundebesitzer informiert. Das funktioniert auch im Wasser: Petscell ist wasser­dicht