Grenzenlose Aufrüstung
Verfasst: 6. Oktober 2010 13:07
Ein schier grenzenloser weiteren Ausbau der mobilen Kommunikation
wird in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag, 5.Otober 2010 für die nahe Zukunft in Aussicht gestellt. "FAZ" -Artikel sind online leider überwiegend kostenpflichtig geworden. Zusätzlich zu den Kosten dieser Zeitung wollen wir diese Kosten nicht auch noch tragen. Wer das Original lesen möchte, muss bei "FAZ-online"- die entsprechenden Artikel " Im Datennetz wollen wir die Konkurrenz überholen" und " Vom Aufbruch in die Gigabit-Gesellschaft" vom 5.10.010 wohl kostenpflichtig recherchieren.
Der Chef von E-Plus-Deutschland, Thorsten Dirks und der Chef der Telekom, Rene Obermann künden scheinbar unbeeindruckt und unbeleckt von aller Diskussion um gesundheitliche Probleme ein gigantisches Wachstum des Mobilfunkmarktes an. Beide wollen mit ihren Unternehmen da dabei sein, ja dieses Wachstum mitgenerieren und mitbefeuern.
E-plus hat sich bei der Vergabe der " digitalen Dividende" für das System " Long-Term -Evolution" ,mit welchem in Deutschland und anderswo der gesamte ländliche Raum mit schnellem Internet beglückt bzw.verstrahlt werden soll , zurückgehalten. Im 8oo Megaherz-Bereich, dem Bereich von LTE, dem Bereich, der versteigert worden ist, ist E-plus daher noch nicht dabei. Das ist ist nach Thorsten Dirks aber gar kein Problem. Man habe sich genügend Masse, "Spektrum" im Bereich von 1,8 Gigahertz und 2,1 Gigahertz gesucht, um dennoch kräftig loslegen , d.h. verstrahlen zu können. Die Aussichten und Aktivitäten von E-plus beurteilt der Chef daher als sehr günstig. Die Netzabdeckung im Breitbandbereich, welcher das schnelle oder schnellere Internet ermöglicht, so wie sie von E-plus geleistet wird, stimmt Dirks euphorisch zuversichtlich. Jeden Tag, so Dirks werde ein Areal von der Größe der Stadt Düsseldorf von E-plus "ausgebaut," im Klartext:Jeden Tag wird ein Gebiet von ca.220 km2 mit einer Bevölkerungszahl von ca. 600.000 Menschen unter einen neuen Strahlennebel gelegt, in ein neues Strahlengewitter getaucht- und das von nur einem der vier großen Betreiber in Deutschland. Die anderen haben sicher ähnliche Erfolgsmeldungen parat. Es ist Strahlengewitter, das es ermöglicht, mit 21,6 Mgbit pro Sekunde ins Internet zu gehen. Weil das alles so schön ist und so schön läuft ,weil man auch mit bewährter Technik, mit HSPA ohne Milliardenzahlungen für Lizenzen gut dabei ist, strahlt auch der Vorsitzende der Geschäftsführung, Thorsten Dirks.
Telekom-Boss Rene Obermann konstatiert, dass heute schon die Zahl der mobilen Endgeräte bei 1,2 pro Einwohner liegt. Sie dürfte sich, so die Prognose von Rene Obermann in den kommenden Jahren auf 10 bis 20 mit dem Internet verbundene Geräte pro Mensch/Einwohner noch steigern.Das Datenvolumen im mobilen Funk werde sich, so Obermann um den Faktor 40 erhöhen. Obermann rechnet also mit Steigerungsraten im mehrtausendfachen Prozentbereich. Er sagt nicht , dass er und andere alles dafür tun werden, dass diese Steigeungen auch wirklich eintreten und sich seine Prophezeiung auch erfüllt.
Rene Obermann sieht uns auf dem Weg in die "Gigabit-Gesellschaft".Ob damit gesundheitliche Risiken verbunden sind, ist gar kein Thema, wird gar nicht erwähnt. Obermann und sein Unternehmen wollen auf diesem Weg, den der Telekomchef offensichtlich für irreversibel und unabänderlich hält, als " bestmögliche Partner der Internetwirtschaft" begleitend dabei sein.
Ob E-plus und Telekom und all die anderen wirklich Partner sein können, ob sich ihre Herzensanliegen wirklich erfüllen, ist aber mehr als fraglich. Wenn die Blütenträume der Herren in Erfüllung gehen, könnte es sein, dass keiner mehr da ist, den sie begleiten können.
wird in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag, 5.Otober 2010 für die nahe Zukunft in Aussicht gestellt. "FAZ" -Artikel sind online leider überwiegend kostenpflichtig geworden. Zusätzlich zu den Kosten dieser Zeitung wollen wir diese Kosten nicht auch noch tragen. Wer das Original lesen möchte, muss bei "FAZ-online"- die entsprechenden Artikel " Im Datennetz wollen wir die Konkurrenz überholen" und " Vom Aufbruch in die Gigabit-Gesellschaft" vom 5.10.010 wohl kostenpflichtig recherchieren.
Der Chef von E-Plus-Deutschland, Thorsten Dirks und der Chef der Telekom, Rene Obermann künden scheinbar unbeeindruckt und unbeleckt von aller Diskussion um gesundheitliche Probleme ein gigantisches Wachstum des Mobilfunkmarktes an. Beide wollen mit ihren Unternehmen da dabei sein, ja dieses Wachstum mitgenerieren und mitbefeuern.
E-plus hat sich bei der Vergabe der " digitalen Dividende" für das System " Long-Term -Evolution" ,mit welchem in Deutschland und anderswo der gesamte ländliche Raum mit schnellem Internet beglückt bzw.verstrahlt werden soll , zurückgehalten. Im 8oo Megaherz-Bereich, dem Bereich von LTE, dem Bereich, der versteigert worden ist, ist E-plus daher noch nicht dabei. Das ist ist nach Thorsten Dirks aber gar kein Problem. Man habe sich genügend Masse, "Spektrum" im Bereich von 1,8 Gigahertz und 2,1 Gigahertz gesucht, um dennoch kräftig loslegen , d.h. verstrahlen zu können. Die Aussichten und Aktivitäten von E-plus beurteilt der Chef daher als sehr günstig. Die Netzabdeckung im Breitbandbereich, welcher das schnelle oder schnellere Internet ermöglicht, so wie sie von E-plus geleistet wird, stimmt Dirks euphorisch zuversichtlich. Jeden Tag, so Dirks werde ein Areal von der Größe der Stadt Düsseldorf von E-plus "ausgebaut," im Klartext:Jeden Tag wird ein Gebiet von ca.220 km2 mit einer Bevölkerungszahl von ca. 600.000 Menschen unter einen neuen Strahlennebel gelegt, in ein neues Strahlengewitter getaucht- und das von nur einem der vier großen Betreiber in Deutschland. Die anderen haben sicher ähnliche Erfolgsmeldungen parat. Es ist Strahlengewitter, das es ermöglicht, mit 21,6 Mgbit pro Sekunde ins Internet zu gehen. Weil das alles so schön ist und so schön läuft ,weil man auch mit bewährter Technik, mit HSPA ohne Milliardenzahlungen für Lizenzen gut dabei ist, strahlt auch der Vorsitzende der Geschäftsführung, Thorsten Dirks.
Telekom-Boss Rene Obermann konstatiert, dass heute schon die Zahl der mobilen Endgeräte bei 1,2 pro Einwohner liegt. Sie dürfte sich, so die Prognose von Rene Obermann in den kommenden Jahren auf 10 bis 20 mit dem Internet verbundene Geräte pro Mensch/Einwohner noch steigern.Das Datenvolumen im mobilen Funk werde sich, so Obermann um den Faktor 40 erhöhen. Obermann rechnet also mit Steigerungsraten im mehrtausendfachen Prozentbereich. Er sagt nicht , dass er und andere alles dafür tun werden, dass diese Steigeungen auch wirklich eintreten und sich seine Prophezeiung auch erfüllt.
Rene Obermann sieht uns auf dem Weg in die "Gigabit-Gesellschaft".Ob damit gesundheitliche Risiken verbunden sind, ist gar kein Thema, wird gar nicht erwähnt. Obermann und sein Unternehmen wollen auf diesem Weg, den der Telekomchef offensichtlich für irreversibel und unabänderlich hält, als " bestmögliche Partner der Internetwirtschaft" begleitend dabei sein.
Ob E-plus und Telekom und all die anderen wirklich Partner sein können, ob sich ihre Herzensanliegen wirklich erfüllen, ist aber mehr als fraglich. Wenn die Blütenträume der Herren in Erfüllung gehen, könnte es sein, dass keiner mehr da ist, den sie begleiten können.