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«Keine weiteren Antennen über 500 Watt in Wohnzonen»
Verfasst: 7. März 2007 13:12
von Hidbeeren Salat
Ich bin überzeugt, dass die Initiative «Keine weiteren Antennen über 500 Watt in Wohnzonen» sowohl wirksam wie auch umsetzbar ist. Wieso? Mit dieser Initiative ist der Bau von Mobilfunk-Antennen über 500-Watt-ERP-Sendeleistung ausserhalb von Wohnzonen weiterhin erlaubt, es geht also nicht um ein generelles Verbot.
Wer aber in Zukunft lieber neben einer maximal 500 Watt starken Antenne statt neben einer 10 000-Watt-Basisstation wohnen und schlafen möchte, stimmt am 11. März Ja zur Antennen-Initiative.
Die Initiative legt vernünftige Abstandsvorschriften im Bau- und Zonenreglement der Gemeinde Kriens fest. Dies ist der Gemeinde erlaubt. Die Initiative widerspricht weder den Grenzwerten (NISV), noch dem eidgenössischen Fernmeldegesetz, noch dem kantonalen Bau- und Planungsgesetz.
Im Gegenteil: Dieses erlaubt es den Gemeinden, strengere Bestimmungen zu erlassen. Deshalb wurde am Bundesgericht bis heute noch nie eine derartige Gemeindeinitiative beurteilt.
Darum stimme ich mit Überzeugung Ja zur Antennen-Initiative, welche uns vor starker direkter Strahlung schützt und den technologischen Fortschritt weiterhin ermöglicht.
Pete Lüdi, Obernau
Neue Luzerner Zeitung / 06.03.2007 / Leserbrief
Re: «Keine weiteren Antennen über 500 Watt in Wohnzonen»
Verfasst: 7. März 2007 18:36
von NetWarrior
Jede Antenne ist dem Anlage-Grenzwert von ca. 6V/m unterstellt. Solange dieser Wert angestrebt wird, kommte es für die betroffene Person mitnichten darauf an, ab die Antennenspannung die ihn trifft von einer 10kW oder einer 0,5kW Antenne stammt.
Oder was stellst du dir vor, was 0,5kW besser sein soll?
Ich verstehe es nicht.
Verfasst: 7. März 2007 18:40
von Tom
Herr Jakob drängt die Betreiber in die Wohnzohnen wenn er solche Aufrufe macht
viewtopic.php?t=2893&start=0
3. Eintrag von oben.
Verfasst: 7. März 2007 21:06
von unwichtig (Gast)
Tom hat geschrieben:Herr Jakob drängt die Betreiber in die Wohnzohnen wenn er solche Aufrufe macht
viewtopic.php?t=2893&start=0
3. Eintrag von oben.
Ich denke Herr Jakob will damit auch viele überhaupt erstmal auf die Probleme aufmerksam machen. Die meisten wissen doch gar nicht wie gefährlich diese ganzen funkenden Spielzeuge sind.
Re: «Keine weiteren Antennen über 500 Watt in Wohnzonen»
Verfasst: 8. März 2007 07:45
von Kurt
Hidbeeren Salat hat geschrieben:...
Wer aber in Zukunft lieber neben einer maximal 500 Watt starken Antenne statt neben einer 10 000-Watt-Basisstation wohnen und schlafen möchte, stimmt am 11. März Ja zur Antennen-Initiative.
Wo gibt es eine 10 kW Basisstation? Der Wert ist ein bisschen zu hoch gegriffen, scheint mir...
Kurt
Verfasst: 8. März 2007 09:03
von Hary
Mal eine frage an den kolegen wo hat er den die daten her für die basis die haben nie und nimmer 500 oder 10.000 watt MAX 40 watt haben die glaut mir im umts mit der leistung da werdet ihr gekocht
Verfasst: 8. März 2007 11:44
von unwichtig (Gast)
Hary hat geschrieben:Mal eine frage an den kolegen wo hat er den die daten her für die basis die haben nie und nimmer 500 oder 10.000 watt MAX 40 watt haben die glaut mir im umts mit der leistung da werdet ihr gekocht
Einfach mal mit Antennengewinn von 16-20 dbi/dBd multiplizieren und man kommt schnell auf einige kw die da rausgehämmert werden.
Verfasst: 8. März 2007 19:09
von Hary
die 40 watt sind rep werte die sender haben höstens 2 watt durch den gewin werden daraus 40 watt wen man die leistung bringen will braucht man zimlich grosse sender ganz abgesehn die wärme endwicklung also. die fest stazionen haben max 40 watt wobei die 40 watt nur bei max also grosse endfernug vom mobil telefon den die basis und das mobil telefon regeln ihre leistung nach der emfangs stärke sprich wen man mit ein mobiltelefon direckt unte einer basis steht kann es sein das das mobiltelefon nur mit 2 mw sendet oder 10 mw und bei groser endfenung bei GSM 900 max 2 watt und gsm 1800 max 1 watt bei umts weiss ich es leider nicht wede mich aber mal schlau machen. aber was ich weiss ist das bei umts manche zellen Artmen können das heist je nach auslatung der zelle kann und der nachbar zelle kann durch automatisches verstellen der Antennen ( winkel ) die Ausleuchtung von der basis verstellt werden. Und nun noch was die meisten basisstatione sind über richt funk miteinander verbunden hoffe das ich zu dem tehma infos geben konnte
Von 260 Einwohnern mehr als 30 an Krebs erkrankt.
Verfasst: 8. März 2007 23:04
von unwichtig (Gast)
Hary hat geschrieben:die 40 watt sind rep werte die sender haben höstens 2 watt durch den gewin werden daraus 40 watt wen man die leistung bringen will braucht man zimlich grosse sender ganz abgesehn die wärme endwicklung also. die fest stazionen haben max 40 watt wobei die 40 watt nur bei max also grosse endfernug vom mobil telefon den die basis und das mobil telefon regeln ihre leistung nach der emfangs stärke sprich wen man mit ein mobiltelefon direckt unte einer basis steht kann es sein das das mobiltelefon nur mit 2 mw sendet oder 10 mw und bei groser endfenung bei GSM 900 max 2 watt und gsm 1800 max 1 watt bei umts weiss ich es leider nicht wede mich aber mal schlau machen. aber was ich weiss ist das bei umts manche zellen Artmen können das heist je nach auslatung der zelle kann und der nachbar zelle kann durch automatisches verstellen der Antennen ( winkel ) die Ausleuchtung von der basis verstellt werden. Und nun noch was die meisten basisstatione sind über richt funk miteinander verbunden hoffe das ich zu dem tehma infos geben konnte
Wie viel die Stationen auch immer genau haben ist völlig belanglos, es ist für empfindliche Menschen einfach zuviel und die anderen merken nur noch nix und werden krank.
Mit welchem Recht werden da unter Umständen hunderte von Menschen verstrahlt nur weil Sie sich gerade zwischen dem Hansel der telefonieren will und der nächsten Basisstation befinden?
Sicher sind die meisten Basisstationen mit Richtfunk verbunden. In genauso einer Schneise liegt Mittelstenahe.
Radio Bremen berichtet:
http://www.arnd-zeigler.de/nachrichten/ ... 3?id=34919
Im Zusammenhang mit der hohen Zahl von Krebsfällen in der Gemeinde Mittelstenahe haben die Grünen des Kreistages Cuxhaven eine umfassende Aufklärung gefordert. Experten vermuten, dass Strahlen von Richtfunkmasten die Krankheiten ausgelöst haben. "Solange der Verdacht besteht, dass die Funkstrahlen gesundheitsschädlich sind, muss auch eine vorübergehende Stilllegung der Richtfunktürme erwogen werden", sagen die Grünen. Um die Gesundheit der Bürger zu schützen, fordern sie eine Überprüfung der Richtfunkstrecken im Landkreis Cuxhaven. Dabei gehe es vor allem um Türme, die baugleich mit dem Funkturm in Mittelstenahe bei Bad Bederkesa seien.
Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt. In dem Dorf treffen die Strahlen von drei Richtfunktürme aufeinander. Unterstützt werden die Grünen vom Bürgermeister der Gemeinde Bramstedt bei Hagen. Hier hatten Anwohner vor zwei Jahren erfolglos gegen den Bau eines Richtfunkturms protestiert. "Wir haben zwar nicht direkt Angst, aber es geht immerhin um die Gesundheit unserer Bürger", so der Gemeindevertreter. Nach Angaben der Kreisverwaltung soll jetzt zunächst die Stärke der elektromagnetischen Strahlen am Richtfunkturm in Mittelstenahe gemessen werden.
ERP etc.
Verfasst: 9. März 2007 07:53
von Kurt
Hary hat geschrieben:die 40 watt sind rep werte die sender haben höstens 2 watt durch den gewin werden daraus 40 watt ...
Ich nehme an "rep werte" sollte "ERP-Werte" heissen?
Das wäre nun in der anderen Richtung falsch! Der Sender hat einige 10 W Ausgangsleistung, die mit (leichten) Verlusten zur Antenne gelangen und dort mit einem bestimmten Gewinn abgestrahlt werden. Somit ergeben sich ERP-Werte von einigen 100 W.
Es wird in anderen Beiträgen darauf hingewiesen, dass das unwichtig ist. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschliessen. Denn man sollte wenigstens was die objektiv messbaren Leistungen, Flussdichten und Feldstärken angeht bei der Wahrheit bleiben.
Meint Kurt
Re: ERP etc.
Verfasst: 9. März 2007 09:37
von unwichtig (Gast)
Kurt hat geschrieben:Hary hat geschrieben:die 40 watt sind rep werte die sender haben höstens 2 watt durch den gewin werden daraus 40 watt ...
Ich nehme an "rep werte" sollte "ERP-Werte" heissen?
Das wäre nun in der anderen Richtung falsch! Der Sender hat einige 10 W Ausgangsleistung, die mit (leichten) Verlusten zur Antenne gelangen und dort mit einem bestimmten Gewinn abgestrahlt werden. Somit ergeben sich ERP-Werte von einigen 100 W.
Es wird in anderen Beiträgen darauf hingewiesen, dass das unwichtig ist. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschliessen. Denn man sollte wenigstens was die objektiv messbaren Leistungen, Flussdichten und Feldstärken angeht bei der Wahrheit bleiben.
Meint Kurt
Kurt,
ich meinte keineswegs man solle bei aktuellen Messwerten nicht bei der Wahrheit bleiben. Ganz im Gegenteil, Sie sagen viel mehr als die theoretische maximale Ausgangsleistung.
Die theoretische Ausgangsleistung der Antenne spielt keine so riesen Rolle, weil Sie zu einem pro Zeitschlitz anders sein kann und ferngesteuert, genau wie der Antennenwinkel veränderbar ist.
Das Wissen über diese Leistung ist also nicht unbedingt nützlich, weil es so stark veränderbar ist. Je nach Auslastung können sich da schnell 100 fache Unterschiede und mehr der aktuellen Belastung ergeben.
Auf genau die kommt es aber an, vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt?
Häufige Messungen sind deutlich aussagekräftiger als theoretische Berechnungen.
Zur Klärung der Situation
Verfasst: 10. März 2007 08:44
von Hans-U. Jakob
In unserer Fachstelle lagern über 500 Standortdossiers aus der ganzen Schweiz.
Sendeleistungen von 3300 Watt ERP pro Sektor, also 10'000 Watt ERP gesamt, sind überhaupt keine Seltenheit.
Das kommt davon, dass 3 oder mehrer Antennenpanels übereinander montiert sind. Oft sind 2 Antennen im selben Panel eingebaut. Und oft hat eine Antennenpanel deshalb bis 5 Eingänge.
Der Antennengewinn, welcher mit den Leistungen der Senderendstufen zu multiplizieren ist, beträgt in der Regel Faktor 30
Leute die nicht einmal richtig Deutsch können, sollten uns in diesem Forom nicht belehren wollen.
Vor allem sollte hier NIEMAND mit Sendeleistungen von 10Watt kommen, das ist dümmste Mobilfunker-Propaganda.
Und UMTS ist in sämtlichen Standortdossiers weitaus stärker deklariert als GSM. In 90% der Fälle sogar doppelt so stark.
Hans-U. Jakob
@ Hary
Verfasst: 10. März 2007 13:49
von Forum Admin
Beleidigende Einträge werden nicht gesetzt!
Re: Zur Klärung der Situation
Verfasst: 11. März 2007 01:51
von unwichtig (Gast)
Hans-U. Jakob hat geschrieben:In unserer Fachstelle lagern über 500 Standortdossiers aus der ganzen Schweiz.
Sendeleistungen von 3300 Watt ERP pro Sektor, also 10'000 Watt ERP gesamt, sind überhaupt keine Seltenheit.
Das kommt davon, dass 3 oder mehrer Antennenpanels übereinander montiert sind. Oft sind 2 Antennen im selben Panel eingebaut. Und oft hat eine Antennenpanel deshalb bis 5 Eingänge.
Der Antennengewinn, welcher mit den Leistungen der Senderendstufen zu multiplizieren ist, beträgt in der Regel Faktor 30
Leute die nicht einmal richtig Deutsch können, sollten uns in diesem Forom nicht belehren wollen.
Vor allem sollte hier NIEMAND mit Sendeleistungen von 10Watt kommen, das ist dümmste Mobilfunker-Propaganda.
Und UMTS ist in sämtlichen Standortdossiers weitaus stärker deklariert als GSM. In 90% der Fälle sogar doppelt so stark.
Hans-U. Jakob
Danke für die Fakten Herr Jakob, ich kenne die Leistungen der Antennen nicht so genau. Die verschiedenen Angaben und auch die veröffentlichten Angaben verwirren mich meist mehr als alles Andere. Von n % des Grenzwerts wird dort gesprochen, ohne Ihn jedoch dabei anzugeben. Es bleibt auch im Unklaren ob der biologisch wichtige PEAK aufgezeichnet wird oder nur ein Mittelwert?
Daher habe ich auch das Interesse an solchen Werten verloren, ich kann mich eh nur noch an ganz wenigen Orten länger aufhalten ohne Probleme zu bekommen. Von da her scheint da etwas ziemlich faul mit den Grenzwerten. Woanders lese ich diese Grenzwerte sind durch wissenschafts Betrug zustande gekommen.
Das ist auch mein Eindruck.
Gruß
Warum wir hier über Leistungen gestritten?
Verfasst: 13. März 2007 13:08
von Chris Stadler
Tach zusammen
Ich kann mir da einen Kommentar nicht verkneiffen:
Meiner Ansicht nach spielt die Abgestrahlte Leistung eine absolut sekundäre Rolle in der Beurteilung in der Beeinflussung auf ein neuralgischen Punkt (z.B. Schulzimmer, ...). Was da wirklich zählt ist die Emission am betroffenen Ort (max. 5V/m) - und diesen Wert variert ja quadratisch zur Distanz. Also sollte man diesen Genzwert diskutieren, denn was nützen mir 500W wenn die Antenne gleich vor meinem Schlafzimmer hängt? Dann hätte ich locker mehr als 5V/m!
Meiner Ansicht nach geht es bei dieser Diskussion rein um politische "Spielchen" - technisch/wissenschaftlich sollte ein Belastungsgrenzwert an neuralgischen als Limit gelten!!!