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Gibt es strahlungsarme Handys
Verfasst: 15. März 2007 15:06
von NetWarrior
Dem Aufsatz von H.U. Jakob auf der Home-Page möchte ich noch Folgendes beifügen.
Der Begriff "strahlungsarmes Handy" ist ein Verkaufsargument um den Leuten nicht zu sagen, dass ein kleiner SAR-Faktor einfach ein Handy mit kleinerer Maximalleistung ist. Entweder das Handy bringt die Leistung, um mit der Mutterantenne zu kommunizieren, oder es bringt sie nicht. Ein Handy sendet so stark, wie es die Kommunikation erfordert. Wenn zwei Handys mit unterschiedlichem SAR-Faktor am gleichen Ort kommunizieren, dann strahlen sie auch die ähnlich grosse elektromagnetische Leistung in den Kopf des Telefonierers.
Mit seinen Ausführungen hat H.U.Jakob klar aufgezeigt, das Handys selbst nach den hohen internationalen Immissions-Grenzwerten verboten werden müssten. Sie liegen sogar über den internationalen Immissionsgrenzwerten von ca. 60V/m.
Wer macht mit, wenn wir den Bundesrat deswegen verklagen?
Zur Frage von H.U. Jakob "So, jetzt sage mir noch eine/r was daran quadratisch sein soll"
Will ich ihn auf den Epilog meiner Beiträge verweisen:
P = U * U / R
Der SAR-Wert ist in Watt pro Kg Körpergewicht definiert, also aufgenommene elektromagnetische Leistung pro kg.
Die Leistung aber reduziert sich quadratisch zum Abstand von der Sendequelle.
Ich habe schon in einem andern Beitrag darauf hingewiesen, dass es unbedingt nötig ist, wenn z.B. in Prozenten vom Grenzwert argumentiert wird, festzuhalten, ob in V/m oder W/m2 gerechnet wird.
Beispiel:
In Spannung gerechnet sind 0,6V/m 10% des Schweizerischen Anlagegrenzwertes von 6V/m.
In Leistung gerechnet entsprechen
6V/m einer Leistung von 100 mW/m2.
0,6V/m einer Leistung von 1mW/m2.
Somit entsprechen die 0,6V/m 10% des Anlagengrenzwertes mit 6V/m,
aber 1mW/m2 entspricht nur 1% des Anlagengrenzwertes von 100mW/m2.
Ich stelle dem Forum gerne eine saubere Umrechnungstabelle für
Leistung in dBm und Watt/m2, sowie Volt/m und Ampère/m
zur Verfügung.
Kleiner, dafür strahlender
Verfasst: 15. März 2007 16:45
von Elisabeth Buchs
Im K-Tipp Nr. 5 vom 14. März findet sich ein ganzseitiger Artikel dazu:
Kleiner, dafür strahlender
Die Auswahl an strahlungsarmen Handys wird immer kleiner. Nicht einmal jedes dritte Gerät erfüllt die Kriterien des Umweltlabels «Blauer Engel».Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist in der Regel nicht sehr mobilfunkkritisch. Doch was strahlungsarme Handys anbelangt, ist der Rat des BAG klar: «Achten Sie beim Kauf auf einen tiefen SAR-Wert.» Allerdings hilft diese Empfehlung den Kundinnen und Kunden wenig. Die Auswahl an... K-Tipp 5/07 vom 14. März 2007
"Auf
www.Topten.ch sind zurzeit gerade mal 15 Handys mit tieferer Strahlungsleistung gelistet, vor zwei Jahren waren es noch 32 Handys. Der SAR-Wert gibt jedoch nur bedingt Aufschluss über die elektromagnetische Belastung beim Telefonieren. Denn die tatsächliche Strahlung hängt von der Qualität der Verbindung zu einer Antenne ab. Je schlechter die Verbindung, desto stärker sendet das Handy.
Dazu Zitat von Herrn Jakob: Weil die Industrie Handys herstellen will, die auch bei schlechter Verbindung funktionieren, habe sie keine Interesse an einem tiefen SAR-Wert.
Peter Schlegel von den Organisationen Diagnose-Funk und Bürgerwelle Schweiz: Mit einer optimierten eingebauten Antenne würde ein Handy mit einem Bruchteil der Strahlungsleistung gleich gut funktioneren. Doch, weil die optimale Länge der Antenne von der Frequenz abhängig ist, würde sie - wie früher - über das Gehäuser der meisten Handys herausragen. Heute seien Antennen modebedingt z.B. auf eine Spirale im Innern des Geräts reduziert. Und dies sei funktechnisch schlecht."
Ich frage mich, ob noch grundsätzlich UMTS/EDGE-fähige Handys eine Tendenz zu einem höheren SAR-Wert aufweisen.
Elisabeth Buchs
Re: Gibt es strahlungsarme Handys
Verfasst: 18. März 2007 11:30
von Hans-U. Jakob
NetWarrior schrieb
Zur Frage von H.U. Jakob "So, jetzt sage mir noch eine/r was daran quadratisch sein soll"
Der SAR-Wert ist in Watt pro Kg Körpergewicht definiert, also aufgenommene elektromagnetische Leistung pro kg.
Die Leistung aber reduziert sich quadratisch zum Abstand von der Sendequelle.
Letzter Satz stimmt ebens wenig wie wenn man in V/m rechne.t
In W/m2 ergibt sich folgende Distanztabelle:
Wenn in 30m der Strahlungswert =1 beträgt
sind das in 60m noch 1/4
und in 120m noch 1/16
und in 240m noch 1/64
und in 480m noch 1/256
und in 960m noch 1/1224
usw. usw.
Auch an dieser Zahlenreihe ist nichts, aber auch gar nichts quadratisch.
Auch NetWarrior ist leider einem Qudratesel aufgesessen.
Diese Tire sind einfach nicht auszurotten! Auch wenn viele davon einen Doktortitel tragen
Hans-U. Jakob
Re: Gibt es strahlungsarme Handys
Verfasst: 18. März 2007 16:33
von NetWarrior
Hans-U. Jakob hat geschrieben:NetWarrior schrieb
Zur Frage von H.U. Jakob "So, jetzt sage mir noch eine/r was daran quadratisch sein soll"
Der SAR-Wert ist in Watt pro Kg Körpergewicht definiert, also aufgenommene elektromagnetische Leistung pro kg.
Die Leistung aber reduziert sich quadratisch zum Abstand von der Sendequelle.
Letzter Satz stimmt ebens wenig wie wenn man in V/m rechne.t
In W/m2 ergibt sich folgende Distanztabelle:
Wenn in 30m der Strahlungswert =1 beträgt
sind das in 60m noch 1/4
und in 120m noch 1/16
und in 240m noch 1/64
und in 480m noch 1/256
und in 960m noch 1/1224
usw. usw.
Auch an dieser Zahlenreihe ist nichts, aber auch gar nichts quadratisch.
Auch NetWarrior ist leider einem Qudratesel aufgesessen.
Diese Tire sind einfach nicht auszurotten! Auch wenn viele davon einen Doktortitel tragen
Hans-U. Jakob
Sehr geehrter Herr Jakob.
Wenn die Argumentationen nicht mathematisch, naturwissenschaftlich objektiv geführt werden können, dann kommt die persönliche Empfindlichkeit zum tragen und verunmöglicht eine gemeinsame Argumentation wie z.B. nun die Ihrige.
Sie zeigen explizit:
Die Antennenleistung in 30m Abstand soll mit dem Leistungsfaktor 1
angenommen werden.
dann schreiben sie, das sei
in 60m ( 2 * 30m) noch 1/4
in 120m ( 4 * 30m) noch 1/16 = 1 / ( 4 * 4)
in 240m ( 8 * 30m) noch 1/64 = 1 / ( 8 *
in 480m (16 * 30m) noch 1/256 = 1 / (16 * 16)
in 960m (32 * 30m) noch 1/1224 = 1 / (32 * 32)
Nun, wenn Sie Ihre eigene Schreibweise nicht als Beweis der quadratische Abnahme der Antennenleistung gelten lassen, dann sprechen wir mathematisch unterschiedliche Sprachen. Sie sollte dann trotzdem mir nicht zuschreiben, ich sei einem Quadratesel aufgesessen. Eine solche Argumentation ist nicht akzeptabel.
Ich habe keine Doktortitel.
Ich habe aber eine Ausbildung in Elektrotechnik, Mathematik und Informatik. Im weiteren habe ich während 25 Jahren EMP-geschützte Computerräume berechnet und erstellt.
Verfasst: 18. März 2007 19:45
von Hans-U. Jakob
NetWarrior schrieb:
Die Antennenleistung in 30m Abstand soll mit dem Leistungsfaktor 1
angenommen werden.
dann schreiben sie, das sei
in 60m ( 2 * 30m) noch 1/4
in 120m ( 4 * 30m) noch 1/16 = 1 / ( 4 * 4)
in 240m ( 8 * 30m) noch 1/64 = 1 / ( 8 * 
in 480m (16 * 30m) noch 1/256 = 1 / (16 * 16)
in 960m (32 * 30m) noch 1/1224 = 1 / (32 * 32)
Nun, wenn Sie Ihre eigene Schreibweise nicht als Beweis der quadratische Abnahme der Antennenleistung gelten lassen, dann sprechen wir mathematisch unterschiedliche Sprachen. Sie sollte dann trotzdem mir nicht zuschreiben, ich sei einem Quadratesel aufgesessen. Eine solche Argumentation ist nicht akzeptabel.
Ich habe keine Doktortitel.
Ich habe aber eine Ausbildung in Elektrotechnik, Mathematik und Informatik. Im weiteren habe ich während 25 Jahren EMP-geschützte Computerräume berechnet und erstellt.
Lieber NetWarrior,
Da hilft alles Aufbegehren nichts, auch Ihr zweites Beispiel zeigt überhaupt keine Abnahme der Antennenleistung im Qudrat mit der Distanz.
Das wäre erst dann der Fall wenn das obige Distanzmuster
30, 60, 90, 120, 150, 180m usw. betragen würde
dieses ist aber klar eindeutig
30, 60, 120, 240, 480, 960 usw.
und das ist nun ganz etwas Anderes und weiss Gott nicht schwer zu begreifen.
Die Antennenleistung, oder auch Leistungsflussdichte genannt, nimmt nie im Qudrat mit der Distanz ab. Dabei bleibt es, und wenn ich sämtliche Physiker. Mathematiker und Ingenieure der Welt am Hals habe.
Das ist draussen im Feld so leicht zu beweisen, dass ich mir da von NIEMANDEM mehr etwas vormachen lassen muss.
Hans-U. Jakob
Es fehlt die gemeinsame Sprache
Verfasst: 19. März 2007 08:19
von NetWarrior
"Lieber NetWarrior,
Die Antennenleistung, oder auch Leistungsflussdichte genannt, nimmt nie im Qudrat mit der Distanz ab. Dabei bleibt es, und wenn ich sämtliche Physiker. Mathematiker und Ingenieure der Welt am Hals habe.
Das ist draussen im Feld so leicht zu beweisen, dass ich mir da von NIEMANDEM mehr etwas vormachen lassen muss.
Hans-U. Jakob"
Sehr geehrter Herr Jakob
Es ist gefährlich, eine Diskussion zu versuchen,
wenn man nicht über eine gemeinsame Sprache verfügt.
Unsere gemeinsame Sprache wäre
Elektrotechnik, Mathematik und Informatik.
Da dieses gemeinsame Fundament fehlt, wäre der Versuch
einen Konsens via Gigaherz-Forum zu finden zum Scheitern verurteilt.
Ich ziehe mich deshalb aus Ihrem Forum zurück, bevor ein Streit ausbricht.
PS. Es war ein Versuch meinerseits, ihr Forum Gigaherz auf einen
Argumentations-Standard zu bringen, den auch die Mobilfunker
verstehen können. Ich bin keiner davon.
So wie sie argumentieren ernten sie eben Unverständnis.
Mehr noch, ihre Argumentation wird als technisch falsch
abgelehnt.
Wenn sie bitte einmal meinen Kennsatz anschauen möchten,
den ich seit meinem 1. Post immer geschrieben habe:
The formula is......
Wenn Sie das nicht als richtig akzeptieren können, dann fehlt ihnen
der theoretische Minimal-Background in Elektrotechnik.
Re: Es fehlt die gemeinsame Sprache
Verfasst: 19. März 2007 12:53
von Unwichtig als Gast
NetWarrior hat geschrieben:"Lieber NetWarrior,
Die Antennenleistung, oder auch Leistungsflussdichte genannt, nimmt nie im Qudrat mit der Distanz ab. Dabei bleibt es, und wenn ich sämtliche Physiker. Mathematiker und Ingenieure der Welt am Hals habe.
Das ist draussen im Feld so leicht zu beweisen, dass ich mir da von NIEMANDEM mehr etwas vormachen lassen muss.
Hans-U. Jakob"
Sehr geehrter Herr Jakob
Es ist gefährlich, eine Diskussion zu versuchen,
wenn man nicht über eine gemeinsame Sprache verfügt.
Unsere gemeinsame Sprache wäre
Elektrotechnik, Mathematik und Informatik.
Da dieses gemeinsame Fundament fehlt, wäre der Versuch
einen Konsens via Gigaherz-Forum zu finden zum Scheitern verurteilt.
Ich ziehe mich deshalb aus Ihrem Forum zurück, bevor ein Streit ausbricht.
PS. Es war ein Versuch meinerseits, ihr Forum Gigaherz auf einen
Argumentations-Standard zu bringen, den auch die Mobilfunker
verstehen können. Ich bin keiner davon.
So wie sie argumentieren ernten sie eben Unverständnis.
Mehr noch, ihre Argumentation wird als technisch falsch
abgelehnt.
Wenn sie bitte einmal meinen Kennsatz anschauen möchten,
den ich seit meinem 1. Post immer geschrieben habe:
The formula is......
Wenn Sie das nicht als richtig akzeptieren können, dann fehlt ihnen
der theoretische Minimal-Background in Elektrotechnik.
Hallo NetWarrior,
Ich bin mir nicht ganz sicher was die Ausbreitung von gepulster Hochfrequenz und die Abnahme der Strahlung mit der Entfernung angeht.
Der folgende Link deutet darauf hin das sich gepulste Strahlung nicht wie analoge Sendungen, ähnlich einem Stein der ins Wasser fällt ausbreitet:
http://www.poolalarm.de/forum/messages/50.html
Leider ist die im Beitrag erwähnte weiterreichende Information (Link) nicht mehr verfügbar. Ich wäre aber sehr daran interessiert dies zu klären und würde Sie bitten sich nicht einfach aus dem Forum zurück zu ziehen.
Ich habe auch schon an anderen Stellen davon gelesen das auf gepulste Hochfrequenz die Regeln der Quantenphysik anzuwenden sind. Wenn ich die Zeit finde, bin ich gerne bereit diese Aussage von einem Fachmann verifizieren zu lassen.
Ich denke die praktischen Messwerte müssen sich auch mathematisch in etwa, abzüglich Reflektionen und Ähnlichem, errechnen lassen.
Gruß
Verfasst: 19. März 2007 14:24
von Hans-U. Jakob
Lieber NetWarrior,
Wegen technischen Meinungsverschiedenheiten müssen Sie sich nicht aus diesem Forum verabschieden.
Etwas möchte ich jedoch klarstellen.
Sie glauben doch nicht etwa im Ernst daran, dass wir mit den himmeltraurigen Zeitgenossen, die uns seit 20 Jahren konsequent anlügen, uns zu kriminalisieren oder zu psychiatrisieren versuchen, uns dauernd beleidigen und verleumden, jetzt plötzlich einen Konsens finden wollen. Wenn dem so wäre, würden wir bei Gigaherz direkt etwas falsch machen, das heisst die Leute die wir vertreten, jämmerlich im Stich lassen und verraten.
Mit der Ausbreitung von EM-Feldern befasse ich mich seit 20 Jahren und vieles, weshalb ich vor 18 Jahren als Wirrkopf verschrien wurde, steht heute in der NISV (Verordnung des Bundes über nichtionisierende Strahlung) festgeschrieben. Sie glauben doch nicht etwa, dass die freiwillig jedem Standortdatenblatt die Antennendiagragamme beilegen.
Mit diesen kann man nämlich beweisen, dass die Strahlung in gewissen Fällen sogar zunimmt, wenn man sich horizontal von der Antenne entfernt. (Abweichung oder Annäherung an die vertikale Senderichtung im Gelände) Als ich das vor 18 Jahren erstmals beim Kurzwellensender Schwarzenburg durch umfangreiche Messungen belegte, wollte man mich auch aufhängen, resp. mit falschen Anschuldigungen (Tätigkeit für einen fremden Nachrichtendienst) aus dem Verkehr ziehen. Potz Tuuusig, da sind die aber an den Falschen geraten......
Hans-U. Jakob