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Amateurfunkanlagen
Verfasst: 7. Oktober 2003 12:18
von Peter Bracher
Kann mir jemand mitteilen, wie es mit dem Elektrosmog von Amateurfunkanlagen (auf des Nachbars Grundstück) steht ?
Sind diese auch so schädlich wie Mobilfunkanlagen ?
Re: Amateurfunkanlagen
Verfasst: 7. Oktober 2003 16:15
von Elisabeth Buchs
Der Amateurfunk ist meistens analog. Die Amateurfunker arbeiten mit den verschiedensten Sendearten, aber nicht so gepulst wie GSM. Sie können sehr viele zugeteilte Bereiche benutzen, von Langwelle bis Laserfunk. Die meisten sind auf VHF oder/und UHF und arbeiten dort auf Frequenzen um 145 MHz bzw.435 MHz in Frequenzmodulation und meistens mit kleinen Leistungen zwischen 1 und 10 Watt.
Viele Amateurfunker benutzen auch gerne Kurzwellen im Bereich von 160m bis 10m. Dort arbeiten sie immer noch gerne in Morsefunk oder auch auch in Sprechfunk. Im letzteren Fall wird sogenannte SSB-Modulation benutzt; dies ist aber auch eine analoge Modulationsart.
Beim Funken können bei einem z.B. 10 m entfernten Nachbarn etwa 3 V/m auftreten, bei höher Leistung könnten sonst Probleme mit Fernsehstörungen auftreten. Jedoch ist der wesentliche Unterschied zum Mobilfunk, dass ein Amateurfunker nicht dauernd sendet. Seine Aktivitäten sind in der Regel eher sporadisch.
Ein Amateurfunker muss sich auch an die (unwirksame) NIS-Verordnung halten, maximal 3 V/m, wenn er mehr als 800 Stunden im Jahr sendet, bei sporadischen Aussendungen darf er 27 V/m ! nie überschreiten.
Angaben erhalten von meinem Mann, der leider seine Aktivität als Amateurfunker nicht mehr im Haus ausüben kann wegen meiner Elektrosensibilität. Ich hatte jedoch früher nie Probleme wegen seinem Funk und meine Elektrosensibilität ist durch Niederfrequenz (Ausgleichsströme) "ausgebrochen".
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 11. Februar 2009 21:28
von Strahlemann
Amateurfunker und Nachbarn haben gleiche Interessen, beide möchten möglichst wenig Elektrosmog, der Radioamateur, weil er vom billigen Elektronikschrott aus dem fernen Osten massiv gestört wird, die Nachbarn aus gesundheitlichen Gründen. Warum nicht zusammenarbeiten? Der Radioamateur hat eine umfangreiche Prüfung abgelegt und ist durchaus in der Lage, mit seiner Ausrüstung, seiner Antennenanlage und seinem Wissen beim Aufspüren der wirklichen Strahlungsquellen zu helfen und die Nachbarn kompetent zu beraten. Meistens wird es sich dabei zeigen, dass die stärksten Elektrosmog-Quellen im eigenen Haushalt stehen und die weiter entfernte Antenne des Radioamateurs kaum eine nennenswerte Strahlungsbelastung ergibt. Amateurfunk ist wie Sportfischen, meistens ist der Radioamateur auf Empfang und wartet - wie der Sportfischer auf einen guten Fang - auf eine seltene Station, die er arbeiten kann. Der eigentliche "Fang" dauert dann nur wenige Sekunden, ist also überhaupt nicht vergleichbar mit einer Sendeantenne für Mobilfunk oder Radio/TV. Die Feldstärke nimmt im Quadrat zur Entfernung ab, es ist also für alle Beteiligten optimal, wenn der Radioamateur seine Antenne so hoch wie möglich montieren kann. Wenn wir schon beim Thema sind: ist es nicht merkwürdig, dass die vergleichsweise harmlosen und auf wenige Standorte konzentrierten Mittel- und Kurzwellensender in der Schweiz angeblich aus Strahlungsgründen abgestellt werden müssen und gleichzeitig die Bevölkerung in der ganzen Schweiz massiv mit unzähligen Sendern für DAB digital bestrahlt wird, die obendrein zusammen einen weitaus höheren Stromverbrauch haben als ein einzelner Mittelwellensender? Und ist es nicht paradox, dass uns unser Umweltminister die Energiesparlampen aufs Auge drückt, die mit ihren teillweise qualitativ minderwertigen Spannungswandlern einen gewaltigen Elektrosmog erzeugen?
Re: Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 14. Februar 2009 09:11
von Hans-U. Jakob
Strahlemann hat geschrieben:Amateurfunker und Nachbarn haben gleiche Interessen, beide möchten möglichst wenig Elektrosmog, der Radioamateur, weil er vom billigen Elektronikschrott aus dem fernen Osten massiv gestört wird, die Nachbarn aus gesundheitlichen Gründen. Warum nicht zusammenarbeiten? Der Radioamateur hat eine umfangreiche Prüfung abgelegt und ist durchaus in der Lage, mit seiner Ausrüstung, seiner Antennenanlage und seinem Wissen beim Aufspüren der wirklichen Strahlungsquellen zu helfen und die Nachbarn kompetent zu beraten. Meistens wird es sich dabei zeigen, dass die stärksten Elektrosmog-Quellen im eigenen Haushalt stehen und die weiter entfernte Antenne des Radioamateurs kaum eine nennenswerte Strahlungsbelastung ergibt. Amateurfunk ist wie Sportfischen, meistens ist der Radioamateur auf Empfang und wartet - wie der Sportfischer auf einen guten Fang - auf eine seltene Station, die er arbeiten kann. Der eigentliche "Fang" dauert dann nur wenige Sekunden, ist also überhaupt nicht vergleichbar mit einer Sendeantenne für Mobilfunk oder Radio/TV. Die Feldstärke nimmt im Quadrat zur Entfernung ab, es ist also für alle Beteiligten optimal, wenn der Radioamateur seine Antenne so hoch wie möglich montieren kann. Wenn wir schon beim Thema sind: ist es nicht merkwürdig, dass die vergleichsweise harmlosen und auf wenige Standorte konzentrierten Mittel- und Kurzwellensender in der Schweiz angeblich aus Strahlungsgründen abgestellt werden müssen und gleichzeitig die Bevölkerung in der ganzen Schweiz massiv mit unzähligen Sendern für DAB digital bestrahlt wird, die obendrein zusammen einen weitaus höheren Stromverbrauch haben als ein einzelner Mittelwellensender? Und ist es nicht paradox, dass uns unser Umweltminister die Energiesparlampen aufs Auge drückt, die mit ihren teillweise qualitativ minderwertigen Spannungswandlern einen gewaltigen Elektrosmog erzeugen?
Moment mal. Da hat wieder einer einen total vernebelten Blick, oder will uns zur Abwechslung einmal mehr einer für dumm verkaufen.
Bezeichnet er doch Mittel- und Kurzwellensender mit Sendeleistungen von 600 bis 1000 Kilowatt ERP als harmlos gegenüber lokalen TV-Sendern (DVB-T) von 1 kW ERP. Zudem geht es uns nicht um den Stromverbrauch, sondern um das was die Sendeantenne abstrahlt.
Dann kommen doch immer wieder diese Quadratesel mit der Abnahme der Feldstärke im Qudrat zur Distanz. Wohl das älteste Beispiel dafür, wie die Nachbarn immer wieder verschaukelt werden. Wenn schon von FELDSTAERKE die Rede ist, haben wir folgende Abnahme im Verhältnis zur Distanz.
Hier ein Musterbeispiel für die Distanz zu einen Amateursender in V/m (Volt pro Meter) gerechnet.
In 10m = 32V/m (es kann auch mehr oder auch weniger sein)
In 20m = 16V/m = 1/2
In 40m = 8V/m = 1/4
In 80m = 4V/m = 1/8
In 160m = 2V/m = 1/16
in 320m = 1V/m = 1/32
in 640m = 0.5V/m = 1/64
Eine Messung in 10m machen und dann kann die Rechnung mit 1/2 1/4 1/8 1/16 usw. losgehen. Den Qudratesel können Sie dabei getrost im Stall lassen.
Uebrigens haben die Amteurfunker keine Anlagegrenzwerte von 3V/m. Wenn sie weniger als 800 Stunden im Jahr funken sind es 30 bis 60V/m. Je nach Frequenz. Wahnsinn! Und wer kontrolliert das schon?
Probleme haben wir trotzdem lediglich fast nur mit den Pensionierten. Wenn diese dann noch eine böse Frau haben, sitzen sie nächtelang in ihren Funkbuden und lassen die Nachbarn nicht schlafen.
Beim Kurzwellensender Schwarzenburg litten ganze Regionen unter massiven Schlafstörungen. Dies bei Feldstärken zwischen 0.4 und 4V/m. In Schwarzenburg waren es:
In 160m Distanz zur Sendeantenne = 32V/m
in 320m = 16 V/m
in 640m = 8V/m
In 1280m = 4V/m
In 2560m = 2V/m
In 5120m noch 1V/m
Alles fein säuberlich gemessen und aufgezeichnet. Jedoch ohne Beisein eines Quadratesels.
Hans-U. Jakob (Schwarzenburg)
Re: Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 17. Februar 2009 18:52
von NetWarrior
Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Alles fein säuberlich gemessen und aufgezeichnet. Jedoch ohne Beisein eines Quadratesels.
Herr Jakob,
Bitte hören sie nun endlich mit dieser "Quadratesel"-Beleidigung auf
und schreiben Sie nur was Sache ist.
Natürlich haben sie Recht, wenn Sie sagen, dass die Feldstärke H
linear zur Distanz abnimmt.
Quadratisch zum Antennenabstand nimmt allerdings die Leistung in Watt/m2 ab, den
Leistung[S] = Feldstärke[H] * Feldstärke[H] / Luftwiderstand[R]
Wenn also H nur noch 1/10 ist, dann ist S = 1/10 mal 1/10 = 1/100
(Bürgerliches Rechnen nannte man dies zu ihrer Zeit

)
Re: Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 18. Februar 2009 08:51
von Hans-U. Jakob
NetWarrior hat geschrieben:
Herr Jakob,
Bitte hören sie nun endlich mit dieser "Quadratesel"-Beleidigung auf
und schreiben Sie nur was Sache ist.
Natürlich haben sie Recht, wenn Sie sagen, dass die Feldstärke H
linear zur Distanz abnimmt.
Quadratisch zum Antennenabstand nimmt allerdings die Leistung in Watt/m2 ab, den
Leistung[S] = Feldstärke[H] * Feldstärke[H] / Luftwiderstand[R]
Wenn also H nur noch 1/10 ist, dann ist S = 1/10 mal 1/10 = 1/100
(Bürgerliches Rechnen nannte man dies zu ihrer Zeit

)
lieber Net-Warrior,
Auch das kann man so nicht sagen.
Das Distanzmuster bleibt auch in Ihrer Rechnung zum BEISPIEL:
10, 20, 40, 80, 160, 320, 640, 1280m usw für die Abnahme auf
1/4 1/16 1/64 1/256 1/1024 1/4096 1/16384
und nicht nach 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80m wie den Leuten mit Hilfe des Qudratesels immer wieder vorgegaukelt wird.
Sogar im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm wollte man dem dummen Volk vormachen in 500m Distanz zu einem Mobilfunksender sei schlicht und infach nichts mehr zu messen.
Uebrigens die elektrische Feldstärke hat die Bezeichnung E. H steht für die Magnetische.
Den Qudratesel stelle ich noch lange nicht in den Stall, auch wenn er unterdessen ergraut ist.
Hans-U. Jakob
Re: Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 19. Februar 2009 13:52
von Harro
Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Auch das kann man so nicht sagen.
Das Distanzmuster bleibt auch in Ihrer Rechnung zum BEISPIEL:
10, 20, 40, 80, 160, 320, 640, 1280m usw für die Abnahme auf
1/4 1/16 1/64 1/256 1/1024 1/4096 1/16384
und nicht nach 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80m wie den Leuten mit Hilfe des Qudratesels immer wieder vorgegaukelt wird.
Wenn jemand sagt "Die Feldstärke nimmt quadratisch ab", bzw. "die Feldstärke verhält sich umgekert proportional zum Quadrat des Abstandes" ist das genau was sie beschreiben.
Eine Verdoppelung des Abstands (z. B. von 10m auf 20m) führt zu einem Viertel der Feldstärke, ( im Beispiel von 1/4 auf 1/16 oder (1/4)*(1/4), bzw. 1/4 im Quadrat).
Gemäss Adam Riese
Re: Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 19. Februar 2009 19:44
von Hans-U. Jakob
Harro hat geschrieben:Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Auch das kann man so nicht sagen.
Das Distanzmuster bleibt auch in Ihrer Rechnung zum BEISPIEL:
10, 20, 40, 80, 160, 320, 640, 1280m usw für die Abnahme auf
1/4 1/16 1/64 1/256 1/1024 1/4096 1/16384
und nicht nach 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80m wie den Leuten mit Hilfe des Qudratesels immer wieder vorgegaukelt wird.
Wenn jemand sagt "Die Feldstärke nimmt quadratisch ab", bzw. "die Feldstärke verhält sich umgekert proportional zum Quadrat des Abstandes" ist das genau was sie beschreiben.
Eine Verdoppelung des Abstands (z. B. von 10m auf 20m) führt zu einem Viertel der Feldstärke, ( im Beispiel von 1/4 auf 1/16 oder (1/4)*(1/4), bzw. 1/4 im Quadrat).
Gemäss Adam Riese
sehr geehrter Herr Adam Riese,
uns interessiert in DIESEM Beispiel hier nicht die Abnahme zwischen 10 und 20m sondern zwischen 10 und 1200m. Endlich begriffen??
Hans-U. Jakob
Re: Amateurfunk und Elektrosmog
Verfasst: 20. Februar 2009 14:02
von Harro
Hans-U. Jakob hat geschrieben:Harro hat geschrieben:Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Auch das kann man so nicht sagen.
Das Distanzmuster bleibt auch in Ihrer Rechnung zum BEISPIEL:
10, 20, 40, 80, 160, 320, 640, 1280m usw für die Abnahme auf
1/4 1/16 1/64 1/256 1/1024 1/4096 1/16384
und nicht nach 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80m wie den Leuten mit Hilfe des Qudratesels immer wieder vorgegaukelt wird.
Wenn jemand sagt "Die Feldstärke nimmt quadratisch ab", bzw. "die Feldstärke verhält sich umgekert proportional zum Quadrat des Abstandes" ist das genau was sie beschreiben.
Eine Verdoppelung des Abstands (z. B. von 10m auf 20m) führt zu einem Viertel der Feldstärke, ( im Beispiel von 1/4 auf 1/16 oder (1/4)*(1/4), bzw. 1/4 im Quadrat).
Gemäss Adam Riese
sehr geehrter Herr Adam Riese,
uns interessiert in DIESEM Beispiel hier nicht die Abnahme zwischen 10 und 20m sondern zwischen 10 und 1200m. Endlich begriffen??
Hans-U. Jakob
Wenn man den Abstand von 10m auf 1200m vergrössert, dann sind 1200m 120 mal so viel wie 10m. Die Feldstärke ist aber nicht auf 1/120 gesunken, sondern auf (1/120)*(1/120) = 1/14400 -> (1/120) zum Quadrat.
Dies entspricht genau ihren 1/16384 bei 1280m.
Schönen Tag
Verfasst: 23. Februar 2009 08:35
von Harro
Herr Jakob, darf ich ihr Schweigen als Zustimmung aufassen?
Die Feldstärke nimmt also doch quadratisch zum Abstand ab.
Schönen Tag
Verfasst: 23. Februar 2009 09:03
von Walter
Jetzt hört doch auf mit diesem langweiligen Quatsch, der allen zu beiden Ohren heraushängt. Es ist die Leistungsflussdichte, welche zumindest in der Theorie im Quadrat abnimmt. Alles andere ist Mobilfunkpropaganda im Sinn von "da kommt nix mehr an". Herr Jakob hat anderes zu tun als solche Diskussionen.
Verfasst: 23. Februar 2009 14:21
von Hans-U. Jakob
Harro hat geschrieben:Herr Jakob, darf ich ihr Schweigen als Zustimmung aufassen?
Die Feldstärke nimmt also doch quadratisch zum Abstand ab.
Schönen Tag
Nein, dürfen Sie nicht. Ich lasse Ihnen aber gerne Ihre eigene Meinung.
Bedenken Sie aber dass dem Volk vorgegaukelt wird, die Leistungsflussdichte sei bereits nach 80m auf 1/16384 abgeklungen und nicht erst nach 1280m.
So nach dem Distanzmuster 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80m
anstatt 10, 20, 40, 80, 160, 320, 640,1280m.
Endlich begriffen? wahrscheinlich nicht!
Hans-U. Jakob