Seite 1 von 5

Werden Bienen tot telefoniert? (Spiegel.de)

Verfasst: 16. April 2007 17:40
von unwichtig
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 45,00.html

Werden Bienen tot telefoniert?

"Gentechnik, Monokultur auf den Feldern, Klimawandel - für das massenhafte Sterben von Bienenvölkern in den USA und Europa wird alles Mögliche verantwortlich gemacht. Die neueste eher bizarre These lautet: Der Mobilfunk ist Schuld.

Handys können einfach nicht gesund sein. Diese in erster Linie gefühlte Erkenntnis verleitet Mobilfunkskeptiker und auch Journalisten zuweilen dazu, wissenschaftliche Ergebnisse so lange zu interpretieren, bis die Forscher ihre eigene Studie nicht mehr wiedererkennen. Das geschah zuletzt Ende Januar, als eine deutsche Zeitung Hinweise auf ein gesteigertes Hirntumor-Risiko durch Handy-Benutzung vermeldeten, das die Forscher gar nicht gefunden hatten."

Wen man aufmerksam lesen würde, ist es genau anders rum. Studien werden solange verbogen, bis Sie die angebliche Ungefährlichkeit der Technologie zeigen.

"Jürgen Tautz, Bienenforscher an der Universität Würzburg, hält die Mobilfunkthese trotz gewisser Skepsis "für untersuchenswert". Man wisse, dass Honigbienen "extrem empfindlich auf Schwankungen des Erdmagnetfeldes reagieren". Ob doch etwas dran sein könnte an der Hypothese von der unschönen Interaktion zwischen Funk- und Bienenwabe, will Tautz demnächst von einer eigenen Arbeitsgruppe studieren lassen."

Immerhin sieht der Forscher das nicht so unkritisch wie der Spiegel, der sich seine Mobilfunk Anzeigenkunden ja nicht vergraulen möchte. Die ganze Tragödie dazu: http://www.elektrosmognews.de/news/2007 ... _ueber.pdf

Vielleicht sind die Bienen auch ein Warnung unseres Planeten, der einen gewaltigen Aufwand betreibt um uns vor der mannigfaltigen Strahlung aus dem Weltall perfekt zu schützen.

Man darf also gespannt sein auf den großen Gigaherz Bienen Test? Ich wünsche Herrn Jakob bestes Gelingen dazu.

Tiere als Indikator für den Menschen oder für Desinformation

Verfasst: 16. April 2007 19:20
von Sunset
Tiere können Hinweise geben für den bisher unbekannten Mechanismus, mit welchem die Hochfrequenzstrahlung in den menschlichen Organismus biologisch wirksam eingetragen wird. Vor allem fliegende Tiere, wie Zugvögel, haben besondere Organe zur Wahrnehmung von Magnetfeldern, welche Menschen nicht besitzen.

Allerdings werden Tiere auch missbraucht, um Mobilfunkkritiker lächerlich zu machen. In diesem Forum versuchte auch schon einer, eine Fischkrankheit im Zürichsee auf den Mobilfunk zurückzuführen, obschon das Wasser eine extreme Abschirmung bewirkt. Und unvergessen ist der Felssturz am Gotthard, der weit entfernt von jeder Basisstation angeblich durch Mobilfunk ausgelöst worden sein soll.

Jedenfalls ist der Spiegel hier durch absolut unbedarfte Journalisten vertreten. Da wird wahrlich behauptet, dass Mobiltelefone die Kopftemperatur um einige Grad anhebe, wörtlich: "Hinlänglich bekannt ist jedoch, dass Handys für eine leichte Erwärmung von wenigen Grad Celsius am Kopf sorgen können. Unter Insidern ist dies auch als "Wollmützeneffekt" bekannt."

Wenn der Kopf normalerweise 37°C aufweist, dann sind einige °C mehr schweres Fieber, das bei 42 °C, also nur 5 °C höher als normal, tödlich wirkt.

Dass der Spiegel in dem besonderen Online-Artikel die Bienen in einen Zusammenhang mit der Mobilfunkstrahlung bringt, dient einzig dazu, die Mobilfunkkritiker ein erneutes Mal lächerlich zu machen. Wobei offen bleibt, ob nicht am Ende der Spiegel bzw. sein unbedarftes Journalistlein lächerlich da stehen.

Verfasst: 16. April 2007 21:25
von unwichtig
Der Spiegel Beitrag erinnerte an die amerikanischen Wissenschaftler, Die in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bei einem Atombomben Angriff empfahlen, sich mit einer einfachen Aktentasche über dem Kopf effektiv vor Strahlung zu schützen!

Da gab es auch Propaganda Filme zu, da sieht man den Pilz der Bombe recht nah am Fenster und es wird nur schnell eine leichte Aktentasche entspannt über den Kopf gehalten...

Verfasst: 17. April 2007 09:25
von open mind
...in diesem Sinne:

DUCK AND COVER!

(Duck and cover, vor allem bei jedem mal, wenn der SPIEGEL lächerlich-machende Desinformation herausbläst)

+open mind+

Bienen und Mobilfunk

Verfasst: 18. April 2007 10:30
von Pesché Jeannot
Mehr Infos unter: Trick soll Bienen vor Mobilfunk - Strahlen schützen Pdf Datei von unserem Server...

Re: Bienen und Mobilfunk

Verfasst: 18. April 2007 20:25
von mips
Pesché Jeannot hat geschrieben:Mehr Infos unter: Trick soll Bienen vor Mobilfunk - Strahlen schützen Pdf Datei von unserem Server...
Dass man mit Magnetfeldern die Mobilfunkstrahlung abschirmen kann ist absoluter Schwachsinn. Damit sorgt er lediglich für zusätzlich Belastung. Permanentmagnete und mit mit Gleichstromstrom betriebene Elektromagnete verzerren das Erdmagnetfeld. Mit Wechselstrom betrieben Elektromagnet erzeugen niederfrequenten Elektrosmog.

Re: Bienen und Mobilfunk

Verfasst: 18. April 2007 20:45
von unwichtig
mips hat geschrieben:
Pesché Jeannot hat geschrieben:Mehr Infos unter: Trick soll Bienen vor Mobilfunk - Strahlen schützen Pdf Datei von unserem Server...
Dass man mit Magnetfeldern die Mobilfunkstrahlung abschirmen kann ist absoluter Schwachsinn. Damit sorgt er lediglich für zusätzlich Belastung. Permanentmagnete und mit mit Gleichstromstrom betriebene Elektromagnete verzerren das Erdmagnetfeld. Mit Wechselstrom betrieben Elektromagnet erzeugen niederfrequenten Elektrosmog.
Das denke ich auch. Bemerkenswert aber wie bei ihm die Strahlung reinzimmert, kann er doch anscheinend leicht auf ein kostspieliges HF Messgerät verzichten. Ein simples Multimeter tut es anscheinend!

Verfasst: 23. April 2007 17:02
von Marc
Vor ein paar Tagen kam es in der Tagesschau oder 10 vor 10 über das verschwinden ganzer Bienenvölker.
Der Ausschnitt zeigte einen Imker vom Limmattal. Gerade dort hat es viele Antennen entlang der Autobahn. Gerade dort müssten sie am meisten verschwinden. Dieser Imker meinte, er hatte bisher Glück.

Bevor wir das der Mobilfunktechnik in die Schuhe schieben, muss es erwiesen sein. Der Bund ist gefordert einen Katasterplan zu erstellen um festzustellen wo die Völker besonders stark dezimiert wurden.

Denkbar ist auch ein Virus, den die Wissenschaft noch nicht kennt

Bienen und Kornkreise

Verfasst: 23. April 2007 23:14
von NetWarrior
Die Bienen sind nicht krank, sie haben keine Milben,
nein, sie sind verschwunden.
Habt ihr eine Erklärung für z.B. die Kornkreise?
Die Naturgeister (ich bin eben kein Darwinist ;-)
haben uns Mitteilungen gemacht, wir haben sie in den Wind geschlagen.
Nun beginnen sie ihre Helfertiere anbzurufen.
Nicht nur die Bienen, auch die Wale werden heimgeholt.
(Das Hohnlachen über solche Mitteilungen wird die Menschheit noch ersticken)

Bienen sind verschwunden

Verfasst: 24. April 2007 10:13
von BLUE SKY
NetWarrior hat geschrieben:Die Bienen sind nicht krank, sie haben keine Milben,
nein, sie sind verschwunden.
Zu Beginn der in diesem Frühling sehr frühenm Weidentracht waren sie nicht stark da.
Nun sehe ich seit ca. 2 Wochen nicht eine einzige mehr.

Akte schwarz-gelb ungelöst

Verfasst: 27. April 2007 22:25
von Ghost Rider
Die amerikanischen Forscher können zwar noch keine Ergebnisse vermelden, jedoch Ursachen wie Mobilfunkstrahlung oder gentechnisch veränderte Pflanzen - wie sie auch in Deutschland diskutiert werden - inzwischen ausschließen. Dafür tauchen andere Theorien auf: So hält es der Berliner Neurobiologe Randolf Menzel für möglich, dass es sich bei dem Phänomen nicht um eine Krankheit, sondern um eine Verhaltensänderung handelt.



Spiegelleser wissen mehr: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 46,00.html

Studie beweist den Verdacht

Verfasst: 27. April 2007 23:00
von Tilly
Hallo Bienenzüchter,

in den heutigen ( 27. 04. 2007 ) Nachrichten des TV-Senders SAT 1 wurde berichtet, dass
erste Ergebnisse einer Studie vorliegen, wo Bienenvölker Mobilfunkstrahlung ausgesetzt
wurden.
Ergebnis: Viele gekennzeichnete Bienen hatten die Orientierung verloren und kehrten nicht wieder zurück.


Wenn auch die unter der Mobilfunkstrahlung leidenden Menschen keine Beachtung finden,
vielleicht schaffen es die Bienen, endlich die Grenzwerte zu senken.

Tilly

Re: Akte schwarz-gelb ungelöst

Verfasst: 28. April 2007 06:11
von Elisabeth Buchs
Ghost Rider hat geschrieben:Die amerikanischen Forscher können zwar noch keine Ergebnisse vermelden, jedoch Ursachen wie Mobilfunkstrahlung oder gentechnisch veränderte Pflanzen - wie sie auch in Deutschland diskutiert werden - inzwischen ausschließen. Dafür tauchen andere Theorien auf: So hält es der Berliner Neurobiologe Randolf Menzel für möglich, dass es sich bei dem Phänomen nicht um eine Krankheit, sondern um eine Verhaltensänderung handelt.



Spiegelleser wissen mehr: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 46,00.html
Ha, Ha! Da ist aber sofort WHO'sche Verhaltenstherapie angesagt, siehe viewtopic.php?t=1779&highlight=verhaltenstherapie.

Danke für das Spässli zum Wochenende!

Verhaltensänderung :D

Verfasst: 28. April 2007 11:06
von Tilly
Hallo Ghost Rider,

Sie haben die Meinung des Berliner Neurobiologe Randolf Menzel zitiert,
dass es sich bei dem Phänomen des Bienensterbens nicht um eine Krankheit, sondern
um eine Verhaltensänderung handeln soll.
Das haben Sie sicher nicht in ironischer Absicht hier in dieses Forum geschrieben, eher
sind das solche gefährlichen, sehr feinen, falschen Bemerkungen, die die Wahrheit aufhalten
sollen, um mit G. Ch. Lichtenberg zu sprechen.

Ihre früheren Beiträge laufen in ähnlicher Richtung, oder wollen Sie wirklich nur
Spässlis in diesem Forum machen?:wink:

Tilly

Die schwierige Suche nach den Ursachen

Verfasst: 29. April 2007 13:13
von Gast
Naja, man kann ungenehme Tatsachen auch verdrängen - und darüber lachen... Ob das (mindestens für Erwachsene) aber langfristig ziehlführend ist? Und nein, für mich sind das keine "Spässli", sondern ernsthafte Versuche, der Ursache des Bienensterbens unvoreingenommen und darum glaubhaft auf den Grund zu gehen!

Sonntags-Zeitung

Eines ist anscheinend klar: Wegen Handystrahlen sterben die Bienen nicht. Sie waren im Gespräch, weil sie den Orientierungssinn der Bienen durcheinander bringen könnten. Auch das Klima stand am Pranger, der Einsatz von Pestiziden und das Pollenangebot, unter anderem jenes von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Auf Basis von eigenen Studien, Umfragen nach dem verlustreichen Winter 02/03 und dem Blick in die Literatur sagt Jean-Daniel Charrière vom ZBF: «Die Umweltfaktoren können lokal eine Rolle spielen; die Schlüsselfaktoren für das Bienensterben sind sie sicher nicht.»

http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/ ... 45904.html

Forum-Admin: Bitte Name oder Nickname schreiben.