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WLAN-Router für Wohnungen
Verfasst: 22. Oktober 2003 22:53
von Richard Walther
hallo zusammen
Kann mir jemand erklären wie die neuen WLAN funktionieren? etwa nach dem gleich prinzip wie die "lieben" DEC Telefone?
Besten Dank
Gruss Richi Walther
Re: WLAN-Router für Wohnungen
Verfasst: 23. Oktober 2003 08:45
von Rainer
...im Prinzip ja, wenn auch DECT 10 mal so oft pulst wie WLAN
Wie bei DECT strahlt das Festgerät ständig, die Mobilgeräte nur im Sendebetrieb.
Kurz zusammengefasst der Vergleich beider Mobilfunksysteme, Basisstation im "Ruhezustand" (Zulassungsregelungen für Deutschland):
WLAN: Frequenz: 2,4 GHz 10 Pulse/Sekunde Pulslänge: 0,46 ms Pulsleistung: max. 100mW gemittelte Sendeleistung: 0,46mW
DECT: Frequenz: 1,8 GHz 100 Pulse/Sekunde Pulslänge: 0,367 ms Pulsleistung: max. 250mW gemittelte Sendeleistung: 9,1mW
Welche Parameter biologisch besonders relevant sind, kann ich nicht sagen, vielleicht wissen andere hier im Forum darauf Antworten.
WLAN (5,0 GHZ) arbeitet mit 10-fach höheren Sendeleistungen als WLAN (2,4 GHZ), ist meines Wissens in Europa noch kaum gebräuchlich und wird hoffentlich wegen seiner hohen Störempfindlichkeit (deshalb auch die hohe Sendeleistung) niemals im großen Stil Anwendung finden.
Mehr dazu unter
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/e_smog_6.htm
Re: WLAN-Router für Wohnungen
Verfasst: 23. Oktober 2003 11:29
von Mike
Das ist unter
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/sub2/wlan.htm sehr schön beschrieben.
Ob die "Strahlen-Dosis" zu hoch oder noch akzeptabel ist - das müssen Sie dann selbst entscheiden.
Mit freundlichem Gruß
Mike
Re: WLAN-Router für Wohnungen
Verfasst: 23. Oktober 2003 11:41
von Richard Walther
Sorry ich meinte natürlich DECT Telefon.
Anbei noch einen link zu diesem Thema. Wenn das so weiter geht, braucht man in der Wohnung bald einen Strahlenschutz um zuschlafen zu gehen.
http://www.golem.de/0302/23829.html
Re: WLAN-Router für Wohnungen
Verfasst: 23. Oktober 2003 12:05
von Hugo
Hier ist eine wunderbare Erläuterung dazu zu finden (Achtung: PDF-Format).
http://www.hese-project.org/Technik%20u ... 031020.pdf
Hugo
Re: WLAN-Router für Wohnungen
Verfasst: 23. Oktober 2003 14:50
von Arthur Roth
Seit ich einmal auf die Seite von Ralf-D. Woelfle geschaut habe, geniesse ich alles, was von dort kommt, mit einiger Vorsicht. Da wird nicht nur alles bestritten, was sich andernorts als schädlich erwiesen hat, nicht nur angesehene Wissenschafter werden herunter gemacht und mobilfunkfreundliche in den Himmel gehoben. Dort gefallen sich, ganz speziell im Forum, einige darin, Elektrosensible als Psychopathen und Gestörte hinzustellen, und zwar in einer Art, die an Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten ist.
Besonders ein gewisser dougie gefällt sich sehr in dieser Rolle. Ihm möchte ich dringend empfehlen, einmal einen Rechtschreibkurs zu besuchen, denn seine Postings strotzen nur so von Fehlern. Wer sagt mir denn, welche Fehler er neben seinen mangelhaften Orthographiekenntnissen er erst bei seinen Überlegungen macht und trotzdem meint, er müsse überall seinen Senf dazu geben? Ich kann es mir nur so erklären, dass sein Gehirn unter der Strahlung mittlerweile schon recht stark gelitten hat.
Arthur
Informationen richtig nutzen
Verfasst: 23. Oktober 2003 21:53
von Rainer
Sie müssen ganz klar zwischen Meinung und Information unterscheiden können, das ist alles. Auf welcher anderen Homepage bekommen Sie sonst vernünftige technische Informationen über Mobilfunk in dieser geballten Menge? Ich kann gut verstehen, dass es für viele Elektrosensible als dreiste Zumutung erscheinen mag, sich mit einer Technologie auseinander zu setzen, von der sie gepeinigt werden. Wer jedoch öffentlich als Mobilfunkgegner auftritt, kann sich keine solchen Wissenslücken leisten, weil er sonst zur Zielscheibe von Angriffen wird.
Ich gebe Ihnen Recht, man muss schon ein Masochist sein, um an einer Kommunikation mit Dougie gefallen zu finden. Aber angenommen, Sie leiten eine Bürgerinitiative (mache ich selber nicht), wüssten Sie eine bessere Möglichkeit den Umgang mit den psychologisch geschulten Referenten der Branche zu erlernen? Auf Podiumsdiskussionen antworten die Mobilfunkvertreter nicht auf die Argumente ihrer Kontrahenten, sondern greifen sie direkt an, entziehen ihnen die Redezeit, erklären sie für unglaubwürdig und ziehen sie nach Möglichkeit ihr Privatleben durch den Dreck (das wird wohl in der Schweiz auch nicht viel anders sein). Antworten sie doch einmal auf Argumente verdrehen sie Sachverhalte so geschickt, dass sie nicht lügen müssen aber absichtlich falsch verstanden werden. Einfaches Beispiel: „ein DECT- Telefon hat nur 10 Milliwatt Sendeleistung“ Verschwiegen wird dabei jedoch, dass es sich um die durchschnittliche Sendeleistung handelt, die Pulsung selbst hat die 25-fache Leistung) .
Dieses Verhaltensschema werden Sie bei vielen Teilnehmern des elektrosmoginfo- Forums immer wieder finden, man bekommt bald den Eindruck, als wären sie alle im selben Trainings- Camp gewesen. Genau das ist aber auch ihr Schwachpunkt. Darum sollte man als Mobilfunkgegner nie eine Opferhaltung einnehmen aber gleichzeitig auch noch den Wald vor lauter Bäumen sehen können. Und ein weiterer Vorteil als Mobilfunkgegner: Man kann immer frei reden und ist nie gezwungen zu lügen.
Meinung vs. Information
Verfasst: 26. Oktober 2003 12:36
von M. K.
> Sie müssen ganz klar zwischen Meinung und Information
> unterscheiden können, das ist alles.<
Wenn man schon so weit ist, dass man (im speziellen Falle: ebd.) zwischen "Meinung" und "Information" unterscheiden kann, dann hat es sich auch schon erledigt, dort zu lesen! Das ist ja das Perfide (für technisch Nicht-Vorgebildete), dass die Unterscheidungen nicht zu treffen sind! Und für diejenigen, denen das Erkennen zwischen bewußt suggerierenden und manipulativen Aussagen und technischen Fakten ein Leichtes ist, - die bewegen sich nicht auf diesen Internet-Homepages (im speziellen Falle: ebd.)
>Und ein weiterer Vorteil als
> Mobilfunkgegner: Man kann immer frei reden und ist nie
> gezwungen zu lügen.
Full ACK !!!
M.K.
Re: Meinung vs. Information
Verfasst: 27. Oktober 2003 11:44
von Rainer
Ich möchte es gar nicht wissen was "Full ACK !!!" bedeutet, aber das Problem mit geschönten Informationen gibt es nicht nur beim Mobilfunk. Wer Angst vor Meinungen statt Informationen hat sollte erst besser den Fernseher nicht einschalten. Überall im täglichen Leben müssen ständig Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden, ganz ohne Risiko das eine oder andere mal für dumm verkauft zu werden geht es leider nicht, da hilft nur prüfen, prüfen, prüfen oder eben zu gewissen Leuten eine Vertrauensbasis aufzubauen.
Vielleicht sollten Anlaufstellen wie Gigaherz und Buergerwelle auch mehr gezielte technische Informationen bereithalten (schließlich wird ja keiner gezwungen sie zu lesen).
Sie können Herrn Jakob, Herrn Classen und andere Fachleute alle technischen Belange hinterfragen.Was wollen Sie mehr? Im Übrigen seien Sie vorsichtig mit Ihren Rettungsfolien, bei falscher Ausführung können Sie sogar mehr Schaden als Nutzen erzeugen.
Re: Meinung vs. Information
Verfasst: 28. Oktober 2003 15:59
von Elisabeth Buchs
Technisch begabte Menschen mit entsprechender Ausbildung und durchschnittlicher Intelligenz können auf dem Gebiet des Elektrosmogs ein beachtliches Wissen erwerben und wenn sie gut erklären, können interessierte Laien von diesem Wissen profitieren. Es scheint mir sinnvoll, wenn Betroffene dank mehr Wissen sich dem Elektrosmog gegenüber weniger ausgeliefert fühlen und weniger Fehlinterpretationen geschehen.
Jedoch stört mich manchmal die "klotzige", Art, wie gewisse (meist) Herren besserwisserisch auf Details rumreiten, dass man meinen könnte, sie haben die Weisheit mit Suppenlöffeln gefressen. Das erinnert mich an einen Autokurs, den ich mal besucht habe. Während die Frauen eher interessiert und abwartend waren, versuchten einige Herren vor dem Kursleiter mit ihrem Wissen aufzutrumpfen, ein Grossteil davon erwies sich als unrichtig. (Uebrigens Anwesende dieses Forums sind ausgenommen).
Ich frage mich auch, wie weit es her ist mit der Klugheit der Menschen, wenn sie ohne vorherige Erprobung gleich drei GSM-Mobilunkanbieter zulassen (und die Preise wegen Absprachen dennoch hoch bleiben), die DECT-Technologie einführen und trotz auftretender Probleme anschliessend noch die grösstenteils unerforschte UMTS-Technologie vorantreiben.
Da stellt sich die Frage, ob Wissen allein wirklich ausreicht. Z.B. den Mobilfunkern mangelt es bestimmt nicht an Wissen, dafür an Anstand und Ethik. Die Geldgier der Anbieter, die über Leichen gehen und Elektrosmog-Betroffene als verrückt hinstellen. Die Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit und der Egoismus vieler Leute, die in ihrer Nähe keine Antennen wollen, jedoch selber dauernd das Handy benutzen. Die Menschheit wird wohl kaum an zuwenig Wissen zugrunde gehen, dafür an ihrer eigenen Bosheit.
Worüber ich in diesem Forum auch noch gerne vermehrt lesen möchte, wäre über medizinische Zusammenhänge der Elektrosensibilität. Leider scheint dies nach wie vor ein grosses Rätsel zu sein, viele Aerzte sind hilflos, die Forschung erhält schon gar kein Geld für solche Forschungen, von wem denn auch, es könnte ja noch etwas Ungünstiges rausschauen dabei. Die Studien sind oft kompliziert und unverständlich abgefasst. Da kommt man z.B. in eine Wohnsiedlung, eine Person leidet gesundheitlich sehr, die Werte für Elektrosmog sind leicht erhöht, den andern Personen sogar im gleichen Haushalt geht es gut. Heute habe ich gerade von jemandem gehört, die schwer unter MCS leidet und durch "Ausleiten" mit Chlorella sei es noch schlimmer geworden. Mir scheint sogar, dass bei den Elektrosensiblen überdurchschnittlich oft Vegetarier betroffen sind, dabei wird genau das von den Aerzten dauernd empfohlen. Wenn sie nicht weiterwissen, kommen sie jeweils mit Ernährung und Bewegung.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: Meinung vs. Information
Verfasst: 28. Oktober 2003 22:54
von M. K.
>Technisch begabte Menschen mit entsprechender Ausbildung und durchschnittlicher Intelligenz können auf dem Gebiet des Elektrosmogs ein beachtliches Wissen erwerben und wenn sie gut erklären, können interessierte Laien von diesem Wissen profitieren. Es scheint mir sinnvoll, wenn Betroffene dank mehr Wissen sich dem Elektrosmog gegenüber weniger ausgeliefert fühlen und weniger Fehlinterpretationen geschehen.<
Liebe Frau Buchs,
auf Ihren ersten Absatz möchte ich doch kurz und schnell - durchaus nicht polemisch - einwenden, dass sich meine nunmehr zweijährige Beschäftigung mit diesem Thema soweit zusammenfassen lässt, dass: wo zwei "Bau-/Elektrobiologen", dort drei Meinungen!!!
Betreffs: mehr technische - kompetente! - Auskünfte, - nicht nur "Meinungen": Full ACK (i.e.: volle Zustimmung, - habe ich auch erst kürzlich "gelernt").
Viele Grüsse
M.K.
PS. Noch zu bedenken: Ferndiagnosen via Internet sind vielleicht auch nicht das Wahre! Es fehlt alleine schon der rechtlich abgesicherte Rahmen, der gerne flotte, unbekümmert hingeworfene "Postings" (sic!) entstehen lässt. Vielleicht hat auch das eine Beziehung zu menschlicher Ethik und Werten (bzw. deren Fehlen), die - im Grunde: feige - aus der unverbindlichen Anonymität geboren werden.
Re: Männlein vs. Weiblein
Verfasst: 29. Oktober 2003 21:30
von Eva Schmidt
Männer POSTEN SICH. Frauen schreiben Beiträge.
Re: Männlein vs. Weiblein
Verfasst: 30. Oktober 2003 10:11
von charles claessens
Beiträge werden *gepostet*.
Das kommt vom englische *postings*.
Die Computersprache ist noch immer im englisch.
Die Franzosen versuchen es stark dieses in französische um zu wandeln.