Drahtlos ins Internet: Skepsis herrscht
Verfasst: 26. April 2007 11:22
Gratis «Surfen» im Oberland?
In den Bergen drahtlos und gratis im Internet surfen: Ein Projekt für die Zukunft? Oberländer Touristiker äussern sich kritisch.
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Was auf der Riederalp bereits Realität ist, stösst im Berner Oberland nicht nur auf Zuspruch: Ein drahtloser und kostenloser Internetzugang in den Bergen. «Nicht nur das Natel, sondern auch das Notebook gehört mittlerweile zur Standardausrüstung eines Feriengastes», sagt Alexander Buchner, Direktor von Riederalp Tourismus.
Dem widersprechen Oberländer Touristiker zumindest teilweise: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies einem generellen Bedürfnis entspricht», sagt beispielsweise Roland Huber, Direktor von Adelboden Tourismus. Ein Berggänger würde doch nicht auch noch ein Laptop mit sich tragen. Dass ein Internetzugang im Hotel zur Verfügung stehe, sollte seiner Meinung nach jedoch eine Selbstverständlichkeit sein.
Auch Manfred Fiegl, Geschäftsführer von Lenk-Simmental Tourismus äussert sich kritisch: «Einerseits ist es sicherlich ein mögliches Projekt, auch in unserer Region. Andererseits möchte der Gast vielleicht gerade nicht erreichbar sein und bewusst auf Technik verzichten.» Einzig Mürren kann sich vorstellen, die Idee aus dem Wallis zu kopieren.
(www.espace.ch/artikel_364393.html)
Herr Alexander Buchner, Direktor von Riederalp Mörel Tourismus wird im Walliser Boten wie folgt zitiert: "dass die Möglichkeit eines freien Internetzugangs bei der Wahl der Feriendestination sicherlich eine Rolle spielt".
Das sehe ich als Elektrosmog-Geschädigte auch so, jedoch in einem andern Sinn als Herr Buchner: Ich werde mich vor dem Buchen eines Ferienortes oder Hotels erkundigen, ob es dort W-Lan-Verstrahlung gibt und wenn ja keinesfalls dort buchen. Vor ein paar Tagen habe ich von einem Bekannten vernommen, dass er ein Hotel mit W-Lan nach drei Tagen wegen schwerer Schlaflosigkeit verlassen musste.
In Thun sei eine Motion von Carlos Reinhard (FDP) hängig, die in der Stadt Thun einen freien und kabellosen Internetzugang fordert mit Einbezug von Stadtverwaltung und Schulwesen.
Was mir auffällt an diesem Artikel im TT: kein Wort von Elektrosmog und den gesundheitsschädlichen Auswirkungen.
Ich werde deshalb einen kurzen Brief mit Hinweis auf die W-Lan Problematik an folgende Orte senden, sei es zum Unterstützen der zurückhaltenden Haltung oder zum möglichen Ueberdenken.
Adelboden Tourismus
Lenk-Simmental Tourismus
Alpenregion Brienz, Meiringen, Hasliberg
Mürren
Thun
Elisabeth Buchs
In den Bergen drahtlos und gratis im Internet surfen: Ein Projekt für die Zukunft? Oberländer Touristiker äussern sich kritisch.
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Was auf der Riederalp bereits Realität ist, stösst im Berner Oberland nicht nur auf Zuspruch: Ein drahtloser und kostenloser Internetzugang in den Bergen. «Nicht nur das Natel, sondern auch das Notebook gehört mittlerweile zur Standardausrüstung eines Feriengastes», sagt Alexander Buchner, Direktor von Riederalp Tourismus.
Dem widersprechen Oberländer Touristiker zumindest teilweise: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies einem generellen Bedürfnis entspricht», sagt beispielsweise Roland Huber, Direktor von Adelboden Tourismus. Ein Berggänger würde doch nicht auch noch ein Laptop mit sich tragen. Dass ein Internetzugang im Hotel zur Verfügung stehe, sollte seiner Meinung nach jedoch eine Selbstverständlichkeit sein.
Auch Manfred Fiegl, Geschäftsführer von Lenk-Simmental Tourismus äussert sich kritisch: «Einerseits ist es sicherlich ein mögliches Projekt, auch in unserer Region. Andererseits möchte der Gast vielleicht gerade nicht erreichbar sein und bewusst auf Technik verzichten.» Einzig Mürren kann sich vorstellen, die Idee aus dem Wallis zu kopieren.
(www.espace.ch/artikel_364393.html)
Herr Alexander Buchner, Direktor von Riederalp Mörel Tourismus wird im Walliser Boten wie folgt zitiert: "dass die Möglichkeit eines freien Internetzugangs bei der Wahl der Feriendestination sicherlich eine Rolle spielt".
Das sehe ich als Elektrosmog-Geschädigte auch so, jedoch in einem andern Sinn als Herr Buchner: Ich werde mich vor dem Buchen eines Ferienortes oder Hotels erkundigen, ob es dort W-Lan-Verstrahlung gibt und wenn ja keinesfalls dort buchen. Vor ein paar Tagen habe ich von einem Bekannten vernommen, dass er ein Hotel mit W-Lan nach drei Tagen wegen schwerer Schlaflosigkeit verlassen musste.
In Thun sei eine Motion von Carlos Reinhard (FDP) hängig, die in der Stadt Thun einen freien und kabellosen Internetzugang fordert mit Einbezug von Stadtverwaltung und Schulwesen.
Was mir auffällt an diesem Artikel im TT: kein Wort von Elektrosmog und den gesundheitsschädlichen Auswirkungen.
Ich werde deshalb einen kurzen Brief mit Hinweis auf die W-Lan Problematik an folgende Orte senden, sei es zum Unterstützen der zurückhaltenden Haltung oder zum möglichen Ueberdenken.
Adelboden Tourismus
Lenk-Simmental Tourismus
Alpenregion Brienz, Meiringen, Hasliberg
Mürren
Thun
Elisabeth Buchs