"Länger andauernder psychischer Stress begünstigt die Krebsentwicklung. Worauf dieser bekannte Zusammenhang beruht, haben amerikanische Mediziner jetzt bei Mäusen untersucht. Demnach hemmt der bei Stress erhöhte Spiegel von Glukosteroid-Hormonen die Funktion des Proteins p53.
.....
Wurden die Tiere ionisierender Strahlung ausgesetzt, beschleunigte sich die Krebsentwicklung zusätzlich und verkürzte die Lebensdauer um 28 Wochen. Chronischer Stress verringerte die Lebensspanne dieser Mäuse um weitere elf Wochen. Die Stresssituation bestand darin, dass die Tiere vor und nach der Bestrahlung sechs Stunden pro Tag in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt wurden. Durch diese Behandlung erhöhte sich der Blutspiegel des Stresshormons Corticosteron stark. Wie weitere Untersuchungen zeigten, löste das Hormon Reaktionen aus, die die Funktion des p53-Proteins hemmten. Der so geschwächte Krebsschutz begünstigte dann die durch die Strahlung verursachte Krebsentwicklung. Auch das Wachstum transplantierter menschlicher Tumoren beschleunigte sich bei Dauerstress. "
http://www.wissenschaft-aktuell.de/arti ... 88417.html
Chronischer Stress und Krebs u.a. ionis. Strahlung
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Wuff
Re: Chronischer Stress und Krebs u.a. ionis. Strahlung
Chronischer Stress extrem gefährlich
Bekanntlich ist normaler Stress ein lebensnotwendiger Prozess, , chronischer Stress führt aber zu nichttödlichen und tödlichen Krankheiten, und er behindert auch die Fortpflanzung.
Ihr Beitrag veranlasst mich, drei Links dazu zu setzen.
Bekanntlich ist normaler Stress ein lebensnotwendiger Prozess, , chronischer Stress führt aber zu nichttödlichen und tödlichen Krankheiten, und er behindert auch die Fortpflanzung.
Ihr Beitrag veranlasst mich, drei Links dazu zu setzen.
Auf die Art des Bezugs zwischen "Elektrosensibilität" und Tumorentstehung bin ich vor Kurzem hier eingegangen: viewtopic.php?p=63152#63152 .Handymania hat geschrieben:Zitat:"Länger andauernder psychischer Stress begünstigt die Krebsentwicklung. Worauf dieser bekannte Zusammenhang beruht, haben amerikanische Mediziner jetzt bei Mäusen untersucht. Demnach hemmt der bei Stress erhöhte Spiegel von Glukosteroid-Hormonen die Funktion des Proteins p53."
Hier ist die Rede von Radioaktivität. Nicht-ionisierende Strahlung (EMF) wirkt möglicherweise viel weniger direkt als ionisierede Strahlung auf die Krebsentstehung als vielmehr über den Dauerstress, den sie verursacht.Handymania hat geschrieben: Zitat:"Wurden die Tiere ionisierender Strahlung ausgesetzt, beschleunigte sich die Krebsentwicklung zusätzlich und verkürzte die Lebensdauer um 28 Wochen."
Chronischer Stress hemmt darüber hinaus auch die Reproduktion/Fortpflanzung. Im gedruckten Volltext zum Artikel, der sich nicht auf EMF sondern auf andere Umweltnoxen bezieht http://www.zol.ch/bezirk-hinwil/wetziko ... y/30793083 wird in einem kurzen Satz darauf eingegangen, dass nicht nur Chemikalien im Abwasser die Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen, sondern auch chronischer Stress.Handymania hat geschrieben: Zitat: "Chronischer Stress verringerte die Lebensspanne dieser Mäuse um weitere elf Wochen."
Inwiefern das EMF-Syndrom Dauerstress entspricht, wurde hier ( viewtopic.php?p=63181#63181 ) im Zusammenhang mit den Leitlinien der ÖÄK diskutiert, und ab hier ( viewtopic.php?p=62116#62116 ) finden gerade im Zusammenhang mit Stress wichtigen UnterscheidungenHandymania hat geschrieben: Zitat: "Die Stresssituation bestand darin, dass die Tiere vor und nach der Bestrahlung sechs Stunden pro Tag in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt wurden. Durch diese Behandlung erhöhte sich der Blutspiegel des Stresshormons Corticosteron stark. Wie weitere Untersuchungen zeigten, löste das Hormon Reaktionen aus, die die Funktion des p53-Proteins hemmten. Der so geschwächte Krebsschutz begünstigte dann die durch die Strahlung verursachte Krebsentwicklung. Auch das Wachstum transplantierter menschlicher Tumoren beschleunigte sich bei Dauerstress. "
http://www.wissenschaft-aktuell.de/arti ... 88417.html
- Reversible EMF-Symptome: entsprechend "normalem" Stress
- Chronisch-progrediente EMF-Symptomatik: entsprechend chronischem Stress
- Chronische EMF-Folgeerkrankungen: entsprechend Krebs, entglittenem Blutdruck etc.
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unsereiner
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Stress durch Hilflosigkeit als Noxe
http://www.kompetenzinitiative.net/asse ... -6_web.pdf
Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks
Eine Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.
Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog
von Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht
7.5 Das Hilflosigkeitssyndrom, die zweite Noxe für Elektrohypersensible
Unter Hilflosigkeit versteht man den Zustand eines Menschen, in dem er nicht mehr willentlich handeln kann, sondern sich völlig wehrlos einer Situation ausgesetzt sieht, die er nicht ändern kann und die außerhalb seiner Kontrolle steht. Daraus ergeben sich bei längerer Dauer Depressionen, psychosomatische Krankheitsbilder, Dysstress und schließlich auch onkologische Erkrankungen, im Extremfall sogar der Tod.
Schubert und Schüssler [2003] vertreten immunneuropsychologisch gesehen die Auffassung, dass z. B. subjektive Gefühle von Hilf- und Hoffnungslosigkeit konditioniert werden und nicht nur Tumorzellentste-hung und Tumorprogression fördern, sondern auch sekundär durch die neuronervalen Effekte peripher freigesetzter Botenstoffe Tumorwachstum auslösen und verstärken können [Schmale und Iker 1966, 1971; Dantzer und Kelley 1989; Murr et al. 2000].
Halberstadt et al. [1984] sowie Bovi und Reinhard [1988] beschreiben Zusammenhänge zwischen Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression. Schwarzer und Walschburger [1985] berichten über Beziehungen zwischen Hilflosigkeit, Stress und Angst.
Ein Elektrosensibler, der unter Leidensdruck steht und mit seinem Leiden kein Gehör findet, ist im Sinne der Erkenntnisse von Seligman [1992] schweren Belastungen ausgesetzt. Ein Arzt oder ein Richter, der das Lei-den eines Elektrosensiblen nicht anerkennt, handelt daher fahrlässig und schadet der Gesundheit und dem Leben dieses Patienten. Er trägt dazu bei, dass sich für den elektrohypersensiblen Patienten ein Teufelskreis herausbildet, der ihn immer weiter in den gesundheitlichen Abgrund zieht: EMF-Wirkung → Hilflosigkeit → EMF-Wirkung → Hilflosigkeit usw.
Hilflosigkeit, d. h. die mangelnde Aussicht aus einer Situation, der man wehrlos ausgeliefert ist, je wieder herauszukommen, und entsprechende Verzweiflung führen zur Ausbildung des ,Hilflosigkeitssyndroms’. Vor allem in der Psychoneuroendokrinologie sind seine gesundheitlichen Folgen immer wieder beschrieben worden: ,Hilflosigkeitshormone’ werden gebildet; das Immunsystem wird in vielfältiger Weise negativ beeinflusst [Schubert und Schüssler 2003, Birbaumer und Schmidt 1996; Dantzer und Kelley 1989; Murr et al. 2000; Schavit und Martin 1987].
Analoge Beobachtungen hat auch die Lärmforschung gemacht.3
Nach Seligman [1975] sowie Birbaumer und Schmidt [1996] ist das Hilflosigkeitssyndrom einer der stärksten Stressoren (Stimuli) für die funktionelle Achse: limbisches System – Hypothalamus – Hypophyse – Nebenniere.
Bei älteren Menschen, die als hilflos charakterisiert werden, waren psychosomatische Erkrankungen, Gedächtnis- und Immunschwäche zu verzeichnen, die durch ,Hilflosigkeitshormone’ verursacht worden sind.
Im Zentrum der ,Hilflosigkeitshormone’ stehen die Endorphine, die so genannten Opioidpeptide, die die Opiatrezeptoren besetzen und den Prozess der Konditionierung bewirken bzw. beschleunigen. [Ader und Cohen 1985]
Durch eine übermäßige Freisetzung von Wachstumshormonen, ACTH, Beta-Endorphin, Prolaktin, Corticosteroide, Katecholamine und Enkephaline können sie sich negativ auf das Immunsystem auswirken und sogar Tumoren bilden [Shavit et al. 1985].
Birbaumer und Schmidt [1996] unterscheiden einen Opioidstress und einen Nichtopioidstress. Letzterer tritt auf, wenn kurzzeitig Stressorenwirkung erfolgt. Ersterer ist die Folge von dauerhafter oder längere Zeit bestehender Stressoreneinwirkung. Während nicht opioider Stress im Experiment Tumorenwachstum und Metastasenbildung verzögert oder verhindert, beschleunigt der Opioidstress diese Prozesse und hemmt dabei die Aktivität natürlicher Killerzellen (NK) und zytotoxischer Lymphozyten. Opiatverbindungen (exogene und endogene) scheinen in Konditionierungsprozessen offensichtlich eine besondere Rolle zu spielen, wodurch die Erkrankung gefestigt wird.
Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks
Eine Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.
Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog
von Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht
7.5 Das Hilflosigkeitssyndrom, die zweite Noxe für Elektrohypersensible
Unter Hilflosigkeit versteht man den Zustand eines Menschen, in dem er nicht mehr willentlich handeln kann, sondern sich völlig wehrlos einer Situation ausgesetzt sieht, die er nicht ändern kann und die außerhalb seiner Kontrolle steht. Daraus ergeben sich bei längerer Dauer Depressionen, psychosomatische Krankheitsbilder, Dysstress und schließlich auch onkologische Erkrankungen, im Extremfall sogar der Tod.
Schubert und Schüssler [2003] vertreten immunneuropsychologisch gesehen die Auffassung, dass z. B. subjektive Gefühle von Hilf- und Hoffnungslosigkeit konditioniert werden und nicht nur Tumorzellentste-hung und Tumorprogression fördern, sondern auch sekundär durch die neuronervalen Effekte peripher freigesetzter Botenstoffe Tumorwachstum auslösen und verstärken können [Schmale und Iker 1966, 1971; Dantzer und Kelley 1989; Murr et al. 2000].
Halberstadt et al. [1984] sowie Bovi und Reinhard [1988] beschreiben Zusammenhänge zwischen Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression. Schwarzer und Walschburger [1985] berichten über Beziehungen zwischen Hilflosigkeit, Stress und Angst.
Ein Elektrosensibler, der unter Leidensdruck steht und mit seinem Leiden kein Gehör findet, ist im Sinne der Erkenntnisse von Seligman [1992] schweren Belastungen ausgesetzt. Ein Arzt oder ein Richter, der das Lei-den eines Elektrosensiblen nicht anerkennt, handelt daher fahrlässig und schadet der Gesundheit und dem Leben dieses Patienten. Er trägt dazu bei, dass sich für den elektrohypersensiblen Patienten ein Teufelskreis herausbildet, der ihn immer weiter in den gesundheitlichen Abgrund zieht: EMF-Wirkung → Hilflosigkeit → EMF-Wirkung → Hilflosigkeit usw.
Hilflosigkeit, d. h. die mangelnde Aussicht aus einer Situation, der man wehrlos ausgeliefert ist, je wieder herauszukommen, und entsprechende Verzweiflung führen zur Ausbildung des ,Hilflosigkeitssyndroms’. Vor allem in der Psychoneuroendokrinologie sind seine gesundheitlichen Folgen immer wieder beschrieben worden: ,Hilflosigkeitshormone’ werden gebildet; das Immunsystem wird in vielfältiger Weise negativ beeinflusst [Schubert und Schüssler 2003, Birbaumer und Schmidt 1996; Dantzer und Kelley 1989; Murr et al. 2000; Schavit und Martin 1987].
Analoge Beobachtungen hat auch die Lärmforschung gemacht.3
Nach Seligman [1975] sowie Birbaumer und Schmidt [1996] ist das Hilflosigkeitssyndrom einer der stärksten Stressoren (Stimuli) für die funktionelle Achse: limbisches System – Hypothalamus – Hypophyse – Nebenniere.
Bei älteren Menschen, die als hilflos charakterisiert werden, waren psychosomatische Erkrankungen, Gedächtnis- und Immunschwäche zu verzeichnen, die durch ,Hilflosigkeitshormone’ verursacht worden sind.
Im Zentrum der ,Hilflosigkeitshormone’ stehen die Endorphine, die so genannten Opioidpeptide, die die Opiatrezeptoren besetzen und den Prozess der Konditionierung bewirken bzw. beschleunigen. [Ader und Cohen 1985]
Durch eine übermäßige Freisetzung von Wachstumshormonen, ACTH, Beta-Endorphin, Prolaktin, Corticosteroide, Katecholamine und Enkephaline können sie sich negativ auf das Immunsystem auswirken und sogar Tumoren bilden [Shavit et al. 1985].
Birbaumer und Schmidt [1996] unterscheiden einen Opioidstress und einen Nichtopioidstress. Letzterer tritt auf, wenn kurzzeitig Stressorenwirkung erfolgt. Ersterer ist die Folge von dauerhafter oder längere Zeit bestehender Stressoreneinwirkung. Während nicht opioider Stress im Experiment Tumorenwachstum und Metastasenbildung verzögert oder verhindert, beschleunigt der Opioidstress diese Prozesse und hemmt dabei die Aktivität natürlicher Killerzellen (NK) und zytotoxischer Lymphozyten. Opiatverbindungen (exogene und endogene) scheinen in Konditionierungsprozessen offensichtlich eine besondere Rolle zu spielen, wodurch die Erkrankung gefestigt wird.