"2009 bestätigten Forscher der Hochschule Luzern Oommens Befund für die Schweiz. Wer in einem Grossraumbüro arbeite, sei stärker abgelenkt, weniger zufrieden, häufiger müde und öfter krank als die Kollegen in Einzelbüros. Am konfliktträchtigsten sei aber der Lärm: Zwei von drei fühlen sich durch Telefonate und Unterhaltungen der Kollegen gestört; in Zweierbüros sind es nur halb so viele. Jedem Zweiten fehlt ein Raum für spontane Besprechungen. Jeder Dritte klagt über schlechte Luft, jeder Sechste über Schlafstörungen, jeder Siebte über Kopfschmerzen, juckende Augen, eine gereizte, verstopfte oder laufende Nase. Je kleiner das Büro, desto weniger Beschwerden, so das Ergebnis von 40 Jahren Grossraumbüro."
So auf der Seite http://www.beobachter.ch/arbeit-bildung ... grossraum/
Herr Jakob nimmt in seinem Beitrag http://gigaherz.ch/pages/posts/das-war- ... nd1791.php Bezug auf die investigative Kraft des "Beobachter".
Die Symptome in dem Beobachter-Arikel sind auffällig ähnlich jenen, die auch bei EMF-Syndrom sich zeigen. Vielleicht gibt es auch dafür eine "offen Tür" beim Beobachter ?
Grossraumbüros
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Wuff
Merkmale von Grossraumbüros
Merkmale von Grossraumbüros
Grossraumbüros weisen gegenüber normalen Büros Besonderheiten auf:
Beleuchtung
Durch die für Grossraumbüros typische Raumtiefe wird meist Ganztagesbeleuchtung erforderlich. Diese erfolgt sehr oft durch Fluoreszenzröhren und -Lampen. Deren Vorschaltgeräte strahlen EMF von circa 40 kHz ab, worauf etliche Personen mit Symptomen reagieren. Diese Lampen sind in Grossraumbüros massiert vorhanden, was die Strahlung im Vergleich zum normalen Büro vervielfacht. Menschen, die sich bei solcher Beleuchtung unwohl fühlen, können sie wegen des sozialen Druck von Arbeitskollegen und Vorgesetzten im Grossraumbüro weder ausschalten noch durch Glühlampen ersetzen.
Büroelektronik
Im Grossraumbüro laufen ständig Computer, Drucker, WLAN, Mobiltelefone, DECT-Telefone etc., zu denen es zahlreiche Berichte von EMF-Geschädigten gibt. Diese können - wie die Fluoreszenzbeleuchtung - vom Personal, das in Grossraumbüros arbeitet, nicht ausgeschaltet oder in eine entfernte Ecke gestellt werden.
Stress-Grundlast
In Grossraumbüros kann psychosozialer Stress durch die Nähe sehr vieler Menschen entstehen. Diese Stress-Grundlast kann die individuelle Empfindlichkeit gegenüber dem physikalischen EMF-Stress erhöhen.
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Grossraumbüros weisen gegenüber normalen Büros Besonderheiten auf:
Beleuchtung
Durch die für Grossraumbüros typische Raumtiefe wird meist Ganztagesbeleuchtung erforderlich. Diese erfolgt sehr oft durch Fluoreszenzröhren und -Lampen. Deren Vorschaltgeräte strahlen EMF von circa 40 kHz ab, worauf etliche Personen mit Symptomen reagieren. Diese Lampen sind in Grossraumbüros massiert vorhanden, was die Strahlung im Vergleich zum normalen Büro vervielfacht. Menschen, die sich bei solcher Beleuchtung unwohl fühlen, können sie wegen des sozialen Druck von Arbeitskollegen und Vorgesetzten im Grossraumbüro weder ausschalten noch durch Glühlampen ersetzen.
Büroelektronik
Im Grossraumbüro laufen ständig Computer, Drucker, WLAN, Mobiltelefone, DECT-Telefone etc., zu denen es zahlreiche Berichte von EMF-Geschädigten gibt. Diese können - wie die Fluoreszenzbeleuchtung - vom Personal, das in Grossraumbüros arbeitet, nicht ausgeschaltet oder in eine entfernte Ecke gestellt werden.
Stress-Grundlast
In Grossraumbüros kann psychosozialer Stress durch die Nähe sehr vieler Menschen entstehen. Diese Stress-Grundlast kann die individuelle Empfindlichkeit gegenüber dem physikalischen EMF-Stress erhöhen.
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Blinder Beobachter
Wäre ja schön. Denn eigentlich wäre der "Beobachter" geradezu prädestiniert, die Skandale rund um die elektromagnetische Verseuchung an die (möglichst grosse) Glocke zu hängen. Doch da habe ich persönlich die Hoffnung mal vertagt. In Bezug auf oben verlinkten Artikel, ist es (einmal mehr) bezeichnend, dass alle möglichen Einflüsse berücksichtigt werden, nur EMF offenbar nicht. Ähnlich, wie in anderen Studien (z.B. Bienensterben) wird ein grosser Bogen um den "Einfluss EMF" gemacht. Traurig, das ein solches Blatt solche Farce mitmacht. Ehrlich gesagt, mir persönlich gefällt diese Zeitschrift je länger desto weniger. Ein Trend der seit geraumer Zeit anhält und dessen Grund vielfältig ist. Mittlerweile 14-täglich im Briefkasten haben die Inhalte merklich an Brisanz verloren. Dazu das Ärgernis, grosszügig Werbung der Mobifunker ins Haus geliefert zu bekommen. Doch das Krönchen ist dann doch die "Beobachter-App" für die mobile Zeitschrift. Hier zeigt sich doch, dass es den Herausgebern wohl um etwas anderes geht, als eine Technik zu hinterfragen, für welche kein Versicherungsinstitut auf der Welt (freiwillig) eine Haftpflicht ausgeben würde. Ist dem "Beobachter" Umsatz wirklich wichtiger geworden, als Reputation? Mir kommt es jedenfalls so vor. Und es wäre doch wirklich schön, wenn ich mich da doch täuschen würde. Denn im Moment bin ich drauf und dran das Abo zu kündigen. Der einzige Grund, warum ich es noch nicht getan habe ist, dass ich die Hoffnung trotz allem noch nicht aufgegeben habe.unsereiner hat geschrieben:...Vielleicht gibt es auch dafür eine "offen Tür" beim Beobachter ?
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unsereiner
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Re: Blinder Beobachter
Die Gründe dafür, dass auch Journalisten, Redakteure und Verleger wie jene beim Beobachter hier einen blinden Fleck zu haben scheinen, mögen sehr vielfältig und unterschiedliche sein.nobody hat geschrieben:Wäre ja schön. Denn eigentlich wäre der "Beobachter" geradezu prädestiniert, die Skandale rund um die elektromagnetische Verseuchung an die (möglichst grosse) Glocke zu hängen. Doch da habe ich persönlich die Hoffnung mal vertagt. In Bezug auf oben verlinkten Artikel, ist es (einmal mehr) bezeichnend, dass alle möglichen Einflüsse berücksichtigt werden, nur EMF offenbar nicht. Ähnlich, wie in anderen Studien (z.B. Bienensterben) wird ein grosser Bogen um den "Einfluss EMF" gemacht. Traurig, das ein solches Blatt solche Farce mitmacht. Ehrlich gesagt, mir persönlich gefällt diese Zeitschrift je länger desto weniger. Ein Trend der seit geraumer Zeit anhält und dessen Grund vielfältig ist. Mittlerweile 14-täglich im Briefkasten haben die Inhalte merklich an Brisanz verloren. Dazu das Ärgernis, grosszügig Werbung der Mobifunker ins Haus geliefert zu bekommen. Doch das Krönchen ist dann doch die "Beobachter-App" für die mobile Zeitschrift. Hier zeigt sich doch, dass es den Herausgebern wohl um etwas anderes geht, als eine Technik zu hinterfragen, für welche kein Versicherungsinstitut auf der Welt (freiwillig) eine Haftpflicht ausgeben würde. Ist dem "Beobachter" Umsatz wirklich wichtiger geworden, als Reputation? Mir kommt es jedenfalls so vor. Und es wäre doch wirklich schön, wenn ich mich da doch täuschen würde. Denn im Moment bin ich drauf und dran das Abo zu kündigen. Der einzige Grund, warum ich es noch nicht getan habe ist, dass ich die Hoffnung trotz allem noch nicht aufgegeben habe.unsereiner hat geschrieben:...Vielleicht gibt es auch dafür eine "offen Tür" beim Beobachter ?
Ein Kriterium trifft heute auf nahezu alle in dieser Branche Tätigen zu: Die Mobilkommunikation ist als Grundpfeiler der praktischen Arbeit in das Berufskonzept und als Fetisch in das Lifedesign dieses Metiers integriert.
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Wuff
Re: Blinder Beobachter
Die Telekommunikationsbranche ist die grösste Nachfragerin nach Werbung. Der Beobachter ist ein typisches Inseratenheft.unsereiner hat geschrieben: Die Gründe dafür, dass auch Journalisten, Redakteure und Verleger wie jene beim Beobachter hier einen blinden Fleck zu haben scheinen, mögen sehr vielfältig und unterschiedliche sein.
Ein Kriterium trifft heute auf nahezu alle in dieser Branche Tätigen zu: Die Mobilkommunikation ist als Grundpfeiler der praktischen Arbeit in das Berufskonzept und als Fetisch in das Lifedesign dieses Metiers integriert.
Unvergessen bleibt der Boykott der Autoimporteure und -Händler gegen den Tagesanzeiger, nachdem dieser kritische Artikel zum Auto geschrieben hatte. Hier http://www.presserat.ch/15730.htm steht, wie grosse Werbekunden Redaktionen zum Strammstehen bringen können, bzw. was es bräuchte, um diesem Druck standzuhalten.
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unsereiner
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Re: Blinder Beobachter
Wuff hat geschrieben:Die Telekommunikationsbranche ist die grösste Nachfragerin nach Werbung. Der Beobachter ist ein typisches Inseratenheft.unsereiner hat geschrieben: Die Gründe dafür, dass auch Journalisten, Redakteure und Verleger wie jene beim Beobachter hier einen blinden Fleck zu haben scheinen, mögen sehr vielfältig und unterschiedliche sein.
Ein Kriterium trifft heute auf nahezu alle in dieser Branche Tätigen zu: Die Mobilkommunikation ist als Grundpfeiler der praktischen Arbeit in das Berufskonzept und als Fetisch in das Lifedesign dieses Metiers integriert.
Unvergessen bleibt der Boykott der Autoimporteure und -Händler gegen den Tagesanzeiger, nachdem dieser kritische Artikel zum Auto geschrieben hatte. Hier http://www.presserat.ch/15730.htm steht, wie grosse Werbekunden Redaktionen zum Strammstehen bringen können, bzw. was es bräuchte, um diesem Druck standzuhalten.
Das, was es bräuchte, wäre eine Grundlage für die Überwindung dieser wirtschaftlichen Zwangssituation. Ohne eine Distanzierung zum hier angedeuteten Selbstverständnis der Medienakteure ist ein Prozess der Ablösung - wie auch immer der aussehen könnte - überhaupt nicht vorstellbar.
Es müssen deswegen - als eine Bedingung - erst genug dieser Leute und Menschen in ihrem Umkreis am unausbleiblich sich verbreitenden Elend leiden. Genug können es irgendwann nur werden, wenn sie es denn bemerken, woran sie leiden.
Deshalb: Haut oder streichelt den Medienleuten die unwillkommene Botschaft auf sie und ihre Tätigkeit zugeschnitten um die Ohren, gleich ob sie es hören wollen oder nicht. Das Vermögen zur persönlichen und sozialen Verdrängung ist auch dort irgendwann erschöpft.