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Baumschäden durch Mobilfunksendeanlagen?

Verfasst: 8. August 2012 11:15
von Eva Weber
Die Bamberger Online-Zeitung brachte am 3. Aug. 2012 erneut einen Artikel

Zunahme schwerer Baumschäden im Strahlungsfeld von Mobilfunksendeanlagen, Teil II

Untertitel: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf"?

http://www.bamberger-onlinezeitung.de/2 ... n-teil-ii/


Wieder sind Baumschäden an Mobilfunksendeanlagen im Gespräch. Indizien für Zusammenhang Baumschäden und Hochfrequenz sind da.
Doch für die Wissenschaft scheint dies kein Thema zu sein!
Liegt es daran, dass es biologische Auswirkungen unter den thermischen Grenzwerten, also im athermischen Bereich nicht geben darf?
Es scheint sich ja m.E. schon um bewusstes "nicht" Hinsehen zu handeln, betrachtet man die Konsequenz mit der dieses Thema durch zuständige Behörden und Wissenschaft gemieden wird.

Es können Kommentare geschrieben werden.

Eva Weber

Baumschäden durch das Klima

Verfasst: 8. August 2012 22:40
von Bamberg!
Eva Weber hat geschrieben:
http://www.bamberger-onlinezeitung.de/2 ... n-teil-ii/


Wieder sind Baumschäden an Mobilfunksendeanlagen im Gespräch. Indizien für Zusammenhang Baumschäden und Hochfrequenz sind da.
Was die vielen Bildvergleiche mit Baumzuständen im Jahr 2011 betrifft, sollte man nicht auer acht lassen, was die Wissenschaft längst klar und deutlich bestätigt hat:

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zieht Bilanz: Ihr zufolge war das Jahr 2011 ungewöhnlich warm und trocken.

http://science.orf.at/stories/1692290/

Hinweis auf Link

Verfasst: 8. August 2012 23:03
von Eva Weber
Anschließend an den Artikel

"Zunahme schwerer Baumschäden im Strahlungsfeld von Mobilfunksendern, Teil II"

schrieb ich einen Kommentar. Hieraus möchte ich den wichtigen Link über Baumschäden und dazu einigen Bildern zur Wohnsituation von betroffenen Menschen noch einmal besonders herausstellen.

http://www.puls-schlag.org/download/Sch ... 8-2006.pdf

Leider gab es von zuständiger Seite auf den Vortrag mit anschaulichem Bildmaterial von Dr. Schorpp keine Reaktion.

Es ist wirklich wert, sich das anzusehen.

Eva Weber

Verfasst: 24. August 2012 10:12
von Eva Weber
Die Bamberger Online-Zeitung hat einen dritten Teil zu "Baumschäden an Mobilfunksendeanlagen" veröffentlicht.


http://www.bamberger-onlinezeitung.de/2 ... -teil-iii/


Es können auch Kommentare geschrieben werden.

Erstaunlicherweise wird von zuständigen Behörden mögliche Auswirkung von EMF auf Bäume strikt abgelehnt und konsequent nicht untersucht. Was mag wohl der Grund sein? Kratzen Bäume an der beständig vertretenen Ansicht, dass biologische Auswirkungen unter den Grenzwerten nicht möglich sind? Schaut man deshalb nicht hin?

Eva Weber

Verfasst: 24. August 2012 15:33
von silenthunter
Die Mitarbeiter des Strasseninspektorats in Winterthur müssen bereits im Hochsommer Laub einsammeln, da einige Linden im grossen Stil ihr Blattwerk verlieren. Als Übeltäter wird ein Pilz angegeben.
Der Landbote (11.8.2012) hat geschrieben:Als wäre der Sommer schon vorbei
Mitten im Hochsommer hat an der Tösstalstrasse bereits der Herbst begonnen. Die dortigen Linden verlieren im grossen Stil ihr Blatt­werk. Verursacher ist ein Pilz, der vom feuchten Wetter profitierte.

Wer die Mitarbeiter des Strassenins­pektorats in diesen Tagen mit Laubbläsern hat ausrücken sehen, muss sie für verrückt gehalten haben. Doch sie sind es mitnichten. Am Einsatzort, der Tösstalstrasse zwischen Seen und See­mer Buck, säumt nämlich schon jetzt eine dicke Laubschicht Strasse und Trottoir – dabei ist es gerade einmal Mitte August. Die Lindenallee entlang der Ausfallstrasse hat sich freilich nicht freiwillig entblättert. Es ist ein Pilz, der den vorzeitigen Blattverlust verursacht.
Cercospora microsora lautet der la­teinische Name des Übeltäters. Aufge­treten ist der Pilz in Winterthur erstmals vor etwa acht Jahren. 2009 wütete er besonders kräftig; auch damals gab die Allee an der Tösstalstrasse schon früh im Jahr ein tristes Bild ab. Charak­teristische Merkmale für einen Befall der Bäume sind schwarzbraune, ein bis fünf Millimeter grosse Flecken auf den Blättern. Der Pilz greift auch die Stiele an. Darum fallen die Blätter ab.

Keine Gegenmassnahmen

Die Blattfleckenkrankheit ist heute die häufigste Lindenkrankheit überhaupt. Sie ist für die Bäume zwar nicht lebens­bedrohlich, kann sie aber empfindlich schwächen. Der Pilz ist vor allem dar­um ein Ärgernis, weil sich kaum etwas gegen ihn unternehmen lässt. Die Spo­ren überdauern den Winter in jungen Trieben. Ist die Witterung den Sommer hindurch dann eher feucht, verhilft das dem Pilz zu einem schnellen Wachstum – mit den nun beobachtbaren Folgen.
Von der Praxis, das Laub befallener Bäume zu verbrennen – was die Stadtgärtnerei vor drei Jahren noch als mög­liche Gegenmassnahme nannte –, ist man wieder abgekommen. Das bringe nach Ansicht der Baumpfleger herzlich wenig, sagt Martin Rapold, Hauptabtei­lungsleiter des Bereichs Naturschutz bei der Stadt und Stellvertreter des Winter­thurer Stadtgärtners. Der Befall an der Tösstalstrasse sei bisher der einzige, von dem er Kenntnis habe, sagt Rapold.
Weitere Pilzherde seien im laufenden Jahr keine registriert worden.

...

Die Blattfleckenkrankheit der Lin­den ist verglichen mit dem asiatischen Käfer eher harmlos. Aber die Zahl potenziell betroffener Bäume ist gross.
Mit gut 2000 Exemplaren ist die Linde – vor allem Sommer­ und Winterlinde – der häufigste Baum auf Stadtgebiet.
Der Bericht ist nur mit Login online unter www.landbote.ch zu lesen. Dort gibt es auch ein Foto der befallenen Bäume an der Tösstalstrasse.
Diese Bäume werden von einer GSM & UMTS-Sendeanlage, laut BAKOM mit Sendeleistung "gross", aus 170m Entfernung direkt bestrahlt. Könnte es sein dass der Pilz ein einfacheres Spiel hat bei durch Strahlung geschwächten Bäumen?

Verfasst: 26. August 2012 21:28
von Eva Weber
silenthunter hat geschrieben:

"Als wäre der Sommer schon vorbei/Der Landbote (11.8.2012)
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Die Mitarbeiter des Strasseninspektorats in Winterthur müssen bereits im Hochsommer Laub einsammeln, da einige Linden im grossen Stil ihr Blattwerk verlieren. Als Übeltäter wird ein Pilz angegeben.
Der Landbote (11.8.2012) hat Folgendes geschrieben:
Als wäre der Sommer schon vorbei
Mitten im Hochsommer hat an der Tösstalstrasse bereits der Herbst begonnen. Die dortigen Linden verlieren im grossen Stil ihr Blatt­werk. Verursacher ist ein Pilz, der vom feuchten Wetter profitierte.
Auch bei mir hier im Westen von München musste ich schon zweimal Laub kehren. Beim ersten Mal war es so viel, dass fast die ganze Tonne voll war - schon vor 4 Wochen.

Die Beobachtungen von Baumschäden, die ich mache, gehen wirklich quer durch alle Baumsorten.
Ahorn, roter Ahorn, Linden, Eichen haben z.T. schon verdorrte Blätter und kahle Äste. Besonders auffallend finde ich das Braunwerden der Blätter von aussen her. Da ich sehr häufig einen Zusammenhang mit Mobilfunkmasten sehe, glaube ich eigentlich nicht, dass es sich um einen Pilz handelt, es sei denn EMF schädigt den Baum dergestalt, dass sich Pilze bilden. Blattwerk fungiert als Antenne. Das vermehrte Dickenwachstum der Stämme und dadurch Aufplatzen sehe ich nicht in Zusammenhang mit einem Pilz.

Dass es Pilze gibt, ist klar. Z.B. den Birnengitterrost, der mit ziemlicher Sicherheit auftritt, wenn sich ein Wacholder in der Nähe befindet. Es ist einfach auffallend, wenn Bäume im Strahl einer Antenne früh die Blätter verlieren und abgestorbene Äste haben. Wenn dieselbe Sorte ein wenig weiter weg, abgeschirmt durch Gebäude, schöne Kronen hat und noch einwandfrei grün ist, dann macht man sich Gedanken.

Da müsste sich einmal jemand finden, der das untersucht und nicht vonvorneherein EMF ausnimmt. Das ist es ja, dass man stets ausnimmt, genau wie bei unter Funk leidenden Menschen. Mobilfunk ist das nicht, kann das nicht sein, weil unter den Grenzwerten. Man wird es einsehen müssen, dass man dem Motto des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) "VERANTWORTUNG FÜR MENSCH UND UMWELT" nicht mehr gerecht wird.

Eva Weber