Das digitale Kinderzimmer
Verfasst: 31. Januar 2013 16:16
Das digitale Kinderzimmer
Smartphones und Tablets statt Puzzle und Eisenbahn: Toys 3.0 ist dieses Jahr das Motto der Spielwaren-Messe in Nürnberg. Doch Experten warnen vor zu viel Technik im Kinderzimmer.
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http://www.fr-online.de/wirtschaft/spie ... 88800.html
Kommentar:
Die Fachwelt nennt es "Toys 3.0": Der Kombination von Spielzeug mit moderner Elektronik soll die Zukunft gehören. Sie bildeten den Schwerpunkt der Nürnberger Spielwarenmesse, die am Dienstag 29.01.13 eröffnet wurde.
Die Messe läuft bis 04.02.2013 und ist nur für Fachbesucher offen.
Spielwaren sind zunehmend mit Computern und Handys vernetzt.
Eisenbahnen die über Tablett gesteuert werden mit allem möglichen Schnickschnack sollen wohl eher das Herz der Erwachsenen
erfreuen
Für die Kleinen gibt es Roboterfische für das heimische Aquarium die über Tablet gesteuert werden und das gleiche geschieht mit Hundewelpen bis hin zu einem Roboter, dessen Gesicht aus einem iPhone besteht.
Elektrische Felltiere namens Furby, welche an eine Eule erinnern, verändern ihre Mimik, rollen mit den Augen, wackeln mit den Ohren usw., alles elektronisch gesteuert
Kritiker sprechen bei so viel Firlefanz vom GEISTIGEN ABSTIEG!
Der Ulmer Gehirnforscher, Psychiatrie-Professor Manfred Spitzer, warnt eindringlich vor einer überzogenen Technisierung der elektronischen Kinderspiele und kritisiert deren pädagogischen Wert.
Er sagt:
"Elektronische Medien sind für die Entwicklung des kindlichen Geistes nicht nur nicht förderlich, sondern hinderlich". Gerade kleine Kinder bräuchten "die gesamte reale Welt, um ihre Erfahrungen zu machen, und keinen billigen Abklatsch davon".
Wolfgang Schühle, Sprecher der Fachgruppe Holzspielzeuge kritisiert diese elektronischen Spielzeuge ebenfalls, „diese sind für Klein- und Kindergartenkinder ungeeignet.“
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