Steuerzahler kühlen Funkmasten
Verfasst: 1. April 2013 19:15
Steuerzahler kühlen Funkmasten
Um stets per Handy oder online erreichbar zu sein, betreiben die Mobilfunk-Konzerne ein dichtes Netz an Funkbasis- und -controllerstationen. Das Problem hierbei: Viele dieser Stationen müssen zum Schutz der enthaltenen Technik gekühlt werden. Der Mobilfunkanbieter E-Plus betreibt rund 21.000 solcher Stationen in Deutschland, von denen ca. 2.300 gekühlt werden müssen. Die eingesetzten Kühlsysteme arbeiten aber überwiegend mit energiefressender Kompressortechnik, die zudem umweltgefährdende Kühlmittel benötigt. Im Jahr 2011 beschloss E-Plus, das zu ändern und verstärkt auf Energiesparen und Klimaschutz zu setzen. Zum Einsatz kommen schrittweise windbetriebene und kühlmittelfreie Hybridlüfter, die nur bei wenig Wind zusätzlich elektromotorisch unterstützt werden müssen. Das Gute daran: Neben der besseren Klimabilanz kann E-Plus laut eigener Rechnung seine Stromkosten für die Kühlung der Stationen aufgrund der innovativen Ventilatorentechnik um über 97 Prozent senken! Das Schlechte daran: Ungeachtet der dauerhaften Kosteneinsparungen bei E-Plus von durchschnittlich 1.600 Euro pro Anlage und Jahr subventioniert das Bundesumweltministerium 50 Stationen. Damit wird E-Plus der Umbau mit zusätzlich 145.000 Euro versüßt.
http://www.steuerzahler.de/Steuerzahler ... index.html
Um stets per Handy oder online erreichbar zu sein, betreiben die Mobilfunk-Konzerne ein dichtes Netz an Funkbasis- und -controllerstationen. Das Problem hierbei: Viele dieser Stationen müssen zum Schutz der enthaltenen Technik gekühlt werden. Der Mobilfunkanbieter E-Plus betreibt rund 21.000 solcher Stationen in Deutschland, von denen ca. 2.300 gekühlt werden müssen. Die eingesetzten Kühlsysteme arbeiten aber überwiegend mit energiefressender Kompressortechnik, die zudem umweltgefährdende Kühlmittel benötigt. Im Jahr 2011 beschloss E-Plus, das zu ändern und verstärkt auf Energiesparen und Klimaschutz zu setzen. Zum Einsatz kommen schrittweise windbetriebene und kühlmittelfreie Hybridlüfter, die nur bei wenig Wind zusätzlich elektromotorisch unterstützt werden müssen. Das Gute daran: Neben der besseren Klimabilanz kann E-Plus laut eigener Rechnung seine Stromkosten für die Kühlung der Stationen aufgrund der innovativen Ventilatorentechnik um über 97 Prozent senken! Das Schlechte daran: Ungeachtet der dauerhaften Kosteneinsparungen bei E-Plus von durchschnittlich 1.600 Euro pro Anlage und Jahr subventioniert das Bundesumweltministerium 50 Stationen. Damit wird E-Plus der Umbau mit zusätzlich 145.000 Euro versüßt.
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