Orange betreibt unbewilligte Antennen
Verfasst: 17. April 2013 22:40
Orange betreibt unbewilligte Antennen
«Viele Mobilfunkantennenanlagen werden derzeit mit einem unbewilligten Antennentyp betrieben», heisst in einem Brief ans BAFU.
Die Fachstellen für nichtionisierende Strahlung (NIS) kritisieren den Mobilfunkbetreiber Orange scharf. In einem Brief, welcher die «Handelszeitung» am Donnerstag publiziert und der auch der Nachrichtenagentur SDA vorliegt, ist die Rede von «Überschreitungen bewilligter Werte», die der Telekomanbieter nicht fristgerecht behoben habe. Zudem habe Orange «erforderliche Abnahmemessungen» nicht durchgeführt.
Die Strahlenexperten verlangen vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), bei Orange vorstellig zu werden und darauf hinzuwirken, dass die Orange-Antennen «umweltschutzrechtlich korrekt» und «wie bewilligt» betrieben werden.
Orange wehrt sich
Orange arbeitet laut eigenen Angaben seit Anfang Jahr mit Nokia Siemens Networks für sämtliche baulichen Tätigkeiten und mit Ericsson für den Netzbetrieb als international marktführende Netzwerkpartner zusammen.
Mit den neuen Netzwerkpartnern seien Massnahmen definiert worden, um allenfalls bestehende Unzulänglichkeiten zügig beheben zu können, die aus fehlerhaften Prozessen und Abläufen mit dem früheren Outsourcing-Partner entstanden seien.
Orange weist weiter darauf hin, dass das Bundesamt für Umwelt am 24. Februar 2012 festgehalten habe, dass alle kontrollierten Mobilfunkanlagen den massgebenden Grenzwert einhielten. Dies sei auch aktuell der Fall.
Eine Stichprobenkontrolle von Mobilfunksendeanlagen, die das BAFU Anfang 2012 veröffentlicht hatte, ergab, dass jede zehnte Mobilfunkantenne von Orange nicht den behördlichen Vorgaben entsprach.
http://www.20min.ch/finance/news/story/ ... n-17516629
«Viele Mobilfunkantennenanlagen werden derzeit mit einem unbewilligten Antennentyp betrieben», heisst in einem Brief ans BAFU.
Die Fachstellen für nichtionisierende Strahlung (NIS) kritisieren den Mobilfunkbetreiber Orange scharf. In einem Brief, welcher die «Handelszeitung» am Donnerstag publiziert und der auch der Nachrichtenagentur SDA vorliegt, ist die Rede von «Überschreitungen bewilligter Werte», die der Telekomanbieter nicht fristgerecht behoben habe. Zudem habe Orange «erforderliche Abnahmemessungen» nicht durchgeführt.
Die Strahlenexperten verlangen vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), bei Orange vorstellig zu werden und darauf hinzuwirken, dass die Orange-Antennen «umweltschutzrechtlich korrekt» und «wie bewilligt» betrieben werden.
Orange wehrt sich
Orange arbeitet laut eigenen Angaben seit Anfang Jahr mit Nokia Siemens Networks für sämtliche baulichen Tätigkeiten und mit Ericsson für den Netzbetrieb als international marktführende Netzwerkpartner zusammen.
Mit den neuen Netzwerkpartnern seien Massnahmen definiert worden, um allenfalls bestehende Unzulänglichkeiten zügig beheben zu können, die aus fehlerhaften Prozessen und Abläufen mit dem früheren Outsourcing-Partner entstanden seien.
Orange weist weiter darauf hin, dass das Bundesamt für Umwelt am 24. Februar 2012 festgehalten habe, dass alle kontrollierten Mobilfunkanlagen den massgebenden Grenzwert einhielten. Dies sei auch aktuell der Fall.
Eine Stichprobenkontrolle von Mobilfunksendeanlagen, die das BAFU Anfang 2012 veröffentlicht hatte, ergab, dass jede zehnte Mobilfunkantenne von Orange nicht den behördlichen Vorgaben entsprach.
http://www.20min.ch/finance/news/story/ ... n-17516629