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Dr. Ratto Behandlung von Elektrosensibilität.

Verfasst: 31. Mai 2013 22:16
von Eva Weber
Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität.

Pressefreiheit für elektrosensiblen Badminton-Spieler
Dr. Ratto, 31. 5. 2013
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53657

Sehr geehrte Frau Dr. Ratto!

Teil 1:
Ihrem Aufklärungsartikel in Bezug auf Ratschläge für Menschen, die, wie Sie sagen, glauben elektrosensibel zu sein, möchte ich doch einiges hinzufügen:

Als erstes empfehlen Sie Umweltambulanzen und verlinken auf das IZMF. Dies finde ich einen höchst interessanten Aspekt, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um das Informationzentrum Mobilfunk, gemeinnützig, also die vereinten Mobilfunkbetreiber handelt. Das empfinde ich gerade so, als hätte man Menschen, die unter Holzschutzmitteln litten – es waren ja auch nicht alle – zuerst einmal an die Holzschutzmittelindustrie verwiesen, die dann an die Umweltambulanzen verweisen, die auf alles mögliche hin untersuchen, nur nicht nach Giften durch Holzschutzmittel.

Vorausschicken muss man, dass in Fact sheet 296/WHO vom Dez. 2005
vorgeschrieben ist, was Regierungen an ärztliches Personal bzgl. EMF zu vermitteln haben.


http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf


„Regierungen: Regierungen sollten auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmte und ausgewogene Informationen zu möglichen Gesundheitsgefahren von EMF für EHS-Betroffene, Ärzte und Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Diese Informationen sollten die klare Aussage enthalten, dass es derzeit keine wissenschaflichen Belege für die Annahme eines Zusammenhangs zwischen EHS und der Einwirkung von EMF gibt.“


D.h. meiner Auffassung nach klar und deutlich, dass es in Deutschland keine einzige Umweltambulanz einer Universität geben kann, die gepulste elektromagnetische Strahlung bei ihren Untersuchungen auch nur in Betracht zieht. Das erklärt auch, dass Betroffene, die sich darum bemühten, eine Abklärung DECT-Schnurlostelefone etc./Blutdruckschwankungen an den Umweltambulanzen der LMU München und Erlangen, abgewiesen wurden. Diese, relativ einfachen Studien, wie dies Prof. Kappos von der Bundesärztekammer vorschlug in seinen Beurteilungen für das DMF, wurden nicht gemacht, zumindest ist mir das nicht bekannt. Prof. Kappos betonte auch in etwa, dass man diese Menschen nicht von vorneherein für psychisch krank erklären kann. Seine Beurteilungen verschwanden in Technikfolgenabschätzung, die von Prof. Dr. Nowak fanden Gehör.

Sie verweisen am Schluss Ihres Schreibens an Ärzte, die besondere Erfahrung mit ES haben.

Prof. Dr. Thomas Eikmann Justus-Liebig-Universität Gießen:
Prof. Dr. Eikmann am 7.12.2006 im Bayer. Landtag in etwa: „Wenn Patienten zu uns kommen und ihre Beschwerden mit Mobilfunk in Zusammenhang bringen, sagen wir ihnen (anzunehmen alle Ärzte), dass es das eigentlich nicht gibt.

Prof. Dr. Dennis Nowak, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin, München
Prof. Dr. Nowak erhielt ebenfalls Fallbeispiele, genau wie Prof. Dr. Kappos um sie für das DMF zu beurteilen. Meine Unterlagen waren darunter. Beurteilt wurde als „fixiert“ und kein Zusammenhang mit Mobilfunk ersichtlich. So einfach ist das! Man beurteilt die Menschen praktisch unbesehen für etwas weltweit so Wichtiges wie das DMF.

Sie sprechen noch an, dass es zusätzlich zu den Umweltambulanzen auch bei den Gesundheitsämtern umweltmedizinische Beratungsstellen gibt.

Meine Erfahrung hier in in München, war eine 2-seitige Antwort, in der weder die Worte Mobilfunk, noch mein Mobilfunkmast, über den ich klagte als Auslöser meiner Beschwerden nach Aufrüstung mit UMTS, noch EMF allgemein, auch nur erwähnt wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Weber

Edit. 1.6.2013 08:07: Fact Sheet 296 /WHO anstatt ursprünglich 206. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen.

Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität

Verfasst: 1. Juni 2013 13:12
von Eva Weber
Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität.

Pressefreiheit für elektrosensiblen Badminton-Spieler
Dr. Ratto, 31. 5. 2013
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53657


Teil 2

Sehr geehrte Frau Dr. Ratto!

Fact Sheet 296/WHO Dez. 2005
http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf

Was ist EHS? (Zitat)
„EHS ist durch eine Vielzahl unspezifischer Symptome charakterisiert, die von den betroffenen Personen auf die Einwirkung durch EMF zurückgeführt werden. Am häufigsten werden dermatologische (Rötungen, Prickeln und Brennen) sowie neurasthenische und vegetative Art (Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Übelkeit, Herzkklopfen und Verdauungsstörungen) Symptome genannt. Diese Symptomsammlung passt nicht zu irgendeinem bekannten Krankheitsbild.“ Unterstreichung von mir.

Keine Erwähnung fanden: Kopfschmerz, Vibrieren, Kopfgeräusche, Taubheitsgefühl, Muskelschmerzen, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen.

Zitat:
„Die meisten Studien zeigen, dass von EHS betroffene Personen die Einwirkung von EMF ausgesetzt wurden nicht zuverlässiger bestimmen können als nicht betroffene Personen.....
Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Symptome durch bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktionen auf Grund von Ängsten vor Gesundheitsfolgen durch EMF begründet sein dürften, eher als durch die Einwirkung von EMF selbst.“
Zitat Ende.

1. „Die meisten Studien zeigen...“
Diese Ausdrucksform zeigt, dass es nicht alle Studien sind, die zu negativen Ergebnissen führten.

2. „Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Symptome durch bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktion....durch EMF begründet sein dürften, eher als durch die Einwirkung von EMF selbst .“
Hier genügen offensichtlich „Hinweise“. Werden solche in Studien zu biologischen Auswirkungen im athermischen Bereich gefunden, gelten Hinweise nichts, denn es sind ja nur Hinweise.
Da man sich nicht voll auf psychiatrische Bedingungen festlegen kann, benutzt man das Wörtchen „eher“.

Hieraus resultiert die Anweisung an Ärzte!

Ärzte: (Zitat)
„Die Behandlung betroffener Personen sollte sich auf die Symptomatik und das klinische Bild konzentrieren und nicht auf das wahrgenommene Bedürfnis der Person, am Arbeitsplatz oder im häuslichen Umfeld die Belastung durch EMF zu reduzieren oder auszuschalten.“
1. Eine medizinische Untersuchung zur Identifizierung und Behandlung aller spezifischen Ursachen, die für die Symptome verantwortlich sein könnten;

2. Eine psychologische Untersuchung, um andere mögliche psychiatrische/psychologische Ursachen für die Entstehung der Symptome zu identifizieren:

3. Eine Beurteilung des Arbeitsplatzes und der häuslichen Situation hinsichtlich Einflussfaktoren, die zu den beschriebenen Symptomen beitragen könnten. Dazu können schlechte Luft in Innenräumen, übermäßiger Lärm, schlechte Beleuchtung (flimmerndes Licht) oder ergonomische Faktoren gehören. Stressverminderung oder andere Verbesserungen der Arbeitssituation könnten hilfreich sein.“


„Bei EHS-Betroffenen mit langjähriger Symptomatik und schweren Beeinträchtigungen sollte die Therapie hauptsächlich auf die Linderung der Symptomatik und von Funktionsstörungen gerichtet sein.“ Zitat Ende.

Zusammengefasst in etwa:
'Patienten untersuchen, schauen ob im Vorfeld psychische Erkrankungen zu finden sind, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern, wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld.'

Damit steht weiterer steigender Befeldung durch gepulste Mikrowellenstrahlung unseres Lebensraumes, ohne Rücksicht auf Menschen die darunter leiden und diejenigen, die es noch sein werden, nichts mehr im Wege.

Alles ist Schuld – nur nicht EMF. Dies zu gewährleisten ist m.E. erste Pflicht der Ärzte!

Und das alles, weil man thermische Grenzwerte hat und biologische Auswirkungen darunter angeblich nicht möglich sind. Falls denn doch einmal offiziell welche gefunden werden, ist der Wirkmechanismus nicht bekannt – auch hier baut Fakt Sheet 296 schon mit einer Anweisung an Regierungen vor, wie sie denn Personal in Heilberufen aufzuklären haben. Kein Wirkmechanismus!

Diese Anweisung an Ärzte beinhaltet außerdem auf keinen Fall Verringerung der EMF-Belastung am Arbeitsplatz und nicht einmal im persönlichen Umfeld, wie es von den Betroffenen als hilfreich angesehen werden würde, sondern dient einer widerstandlos hinzunehmenden stets steigenden Befeldung mit gepulster Mikrowellenstrahlung.

Alle Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz sind genau genommen vollkommen in den Wind gesprochen. Wie dies Herr Matthes (BfS) und zugleich Chairman der ICNIRP mit sich vereinbart, ist mir nicht verständlich. Prof. Repacholi, ehemaliger Chairman der ICNIRP, sorgte später als Leiter der Abt. Strahlung bei der WHO für die Verbreitung der thermischen Grenzwerte, im Mäntelchen der Gesundheit. WHO Fact Sheet 296 erzählt uns davon - ohne Rücksicht auf Verluste.

Dieses Fact Sheet 296 der WHO ist m.E. eine Anweisung gegen den ärztlichen Eid. Seit Jahren stelle ich diese Frage ohne je eine Antwort erhalten zu haben.

DMF-Vorstellung 2008 in Berlin: Meine diesbezügliche Frage öffentlich an Frau Dr. van Deventer von der WHO ergab folgende Antwort:. sie kenne dieses Blatt gar nicht.
Ich dachte, ich höre nicht recht oder es ist ein Übersetzungsfehler.

Doch Herr Dr. Weiß, BfS, Leiter der Fragestunde, bekräftigte: „Ich kenne das auch nicht, haben sie das Blatt dabei?“ Ich sollte es sogar schicken.

Keine Antwort auf die schriftliche Anfrage.

TU München 2009, Info-Veranstaltung des BfS.
Meine diesbezügliche öffentliche Frage wird von Herrn Matthes zweimal so beantwortet: „Ich beantworte die Frage nicht!“

Dieses Fact Sheet 296 ist seit Dezember 2005 die Grundlage der Psychiatrisierung von Menschen die unter EMF leiden und zugleich sorgt es dafür, dass sich das auch nicht ändert!

Mit freundlichen Grüßen

Eva Weber

Re: Dr. Ratto Behandlung von Elektrosensibilität.

Verfasst: 1. Juni 2013 15:24
von Wuff
Eva Weber hat geschrieben:Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität.
[...]
Sie verweisen am Schluss Ihres Schreibens an Ärzte, die besondere Erfahrung mit ES haben.

Prof. Dr. Thomas Eikmann Justus-Liebig-Universität Gießen:
Prof. Dr. Eikmann am 7.12.2006 im Bayer. Landtag in etwa: „Wenn Patienten zu uns kommen und ihre Beschwerden mit Mobilfunk in Zusammenhang bringen, sagen wir ihnen (anzunehmen alle Ärzte), dass es das eigentlich nicht gibt.

Prof. Dr. Dennis Nowak, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin, München
Prof. Dr. Nowak erhielt ebenfalls Fallbeispiele, genau wie Prof. Dr. Kappos um sie für das DMF zu beurteilen. Meine Unterlagen waren darunter. Beurteilt wurde als „fixiert“ und kein Zusammenhang mit Mobilfunk ersichtlich. So einfach ist das! Man beurteilt die Menschen praktisch unbesehen für etwas weltweit so Wichtiges wie das DMF.
Die von "Dr. Ratto" empfohlenen Ärzte sind nach ihrem Professorentitel wahrscheinlich Mitarbeiter von Universitätskliniken. Solche Kliniken erhalten normalerweise EMF-Forschungsaufträge, aber wohl nur, wenn sie sich stramm in die Verdünnungsstrategie einfügen, d.h. keine EMF-kritischen Ergebnisse veröffentlichen.

Zur Verfilzung von Universitätskliniken und EMF-emittierenden Branchen in der Schweiz siehe in folgenden Beiträgen:

viewtopic.php?p=46064#46064 , letzter Einzug

viewtopic.php?p=47274#47274 unten

viewtopic.php?p=50355#50355

Es ist zu vermuten, dass die Verhältnisse in Deutschland ähnlich sind. Es ist sogar sehr zu vermuten, dass "Dr. Ratto" als "wissenschaftlicher Beirat" des Münchener Desinformationsblogs Leute vom Kaliber, das hier unter (4)

viewtopic.php?p=50355#50355

beschrieben ist, vermittelt.

Dr. Ratto Behandlung von Elektrosensibilität

Verfasst: 1. Juni 2013 20:47
von Mahner
  • Wuff hat Folgendes geschrieben:
„Die von "Dr. Ratto" empfohlenen Ärzte sind nach ihrem Professorentitel wahrscheinlich Mitarbeiter von Universitätskliniken. Solche Kliniken erhalten normalerweise EMF-Forschungsaufträge, aber wohl nur, wenn sie sich stramm in die Verdünnungsstrategie einfügen, d.h. keine EMF-kritischen Ergebnisse veröffentlichen.“

Das UKGM (Universitätsklinikum Gießen und Marburg) unterstützt die ausgewiesenen Forschungsschwerpunkte der Fakultäten der medizinischen Fachbereiche der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg in hohem Maße. In zahlreichen Gebieten bestehen erfolgreiche Kooperationsprojekte mit der Industrie, um Produkte und Leistungen zu entwickeln, die direkt in die Verbesserung der Therapie der Patienten einfließen[…]

Siehe http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/105.html


Prof. Eikmann, der ehemalige Ziehvater von Frau Prof. Dr. Caroline Herr, welche während ihrer Gießener Tätigkeit in dessen Abteilung tätig war, bildete über Jahre hinweg mit ihr ein Forschungs-Tandem! Er verhalf ihr auch zur Professur.

Diverse Studienaufträge der Mobilfunkindustrie, die als „Drittmittel“ verbucht wurden, führten zu entwarnenden Resultaten.

Verflechtungen - Verdüünungsstrategien

Verfasst: 2. Juni 2013 19:19
von Mahner
Apropos „Verdünnungsstrategie“ hier noch ein Nachtrag:

Prof. Dr. med. Thomas Eikmann ist seit Jahren in den IZMF-Ärzte-Fortbildung-
Veranstaltungen involviert.

Er hat mehrere beachtenswerte Funktionen:

So fungiert beispielsweise Prof. Dr. med. Thomas Eikmann, Gießen
als Vorsitzender des “Ausschuss Umwelt und Medizin“ in der LÄk Hessen (Landesärztekammer Hessen)

siehe:
http://ww4.laekh.de/index-b-893-5317.html


Seine Tätigkeit und Einflussnahme darüber hinaus findet auch, wie bei der Vortragsreihe ersichtlich, nach wie vor in der

“Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der LÄK Hessen“

statt.

Bei den zertifizierten IZMF-Ärzte-Fortbildungs-Veranstaltungen des vergangenen Jahres lag die ärztliche Kursleitung bei Prof. Dr. med. Caroline Herr, Professorin für Hygiene und Umweltmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sowie bei Prof. Dr. med. Thomas Eikmann, Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Veranstalter waren das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) und die gemeinnützige Kinderumwelt GmbH, vertreten durch ihren Leiter Prof. Dr. Karl Ernst von Mühlendahl.


Quelle:

Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität

Verfasst: 2. Juni 2013 20:21
von Eva Weber
Pressefreiheit für elektrosensiblen Badminton-Spieler
Dr. Ratto, 31. 5. 2013

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53657

Teil 3

Sehr geehrte Frau Dr. Ratto!

Sie sind eine im Berufsleben stehende Wissenschaftlerin und wie Spatenpauli schreibt, konnten Sie es 2009 nicht länger tatenlos hinnehmen, wenn an einer Sache vorbei diskutiert wurde.

„Da beruflich voll ausgelastet, hat Dr. Ratto primär anderes zu tun, als sich im IZgMF-Forum herum zu treiben“, so Spatenpauli am 30. Mai 2013 18:45. Ihre Diskussionsbeiträge wurden daher von ihm demzufolge auch unter dem Hilfspseudonym „Gast“ eingestellt. Nun sagt uns Spatenpauli, dass es den neuen Teilnehmer Dr. Ratto gibt. Es sei aber alles unverändert geblieben, d.h. Ihre Beiträge werden unter Ihrem Pseudonym „Dr. Ratto“ durch Spatenpauli eingestellt, wenn ich das so richtig verstehe. Da Sie eine kompetente Kommentatorin im Fach „Bioelectromagnetics“ sind, wie Spatenpauli sagt, können Sie nicht zeitnah an Diskussionen teilnehmen. Das ist verständlich!

Umso überraschender ist Ihr Beitrag zu „Pressefreiheit für elektrosensiblen Badminton-Spieler“, auf einen Bericht, der am 30. Mai 13:52 wie folgt von Spatenpauli eingestellt wurde.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53627

Um 18:54, also nur 5 Stunden später, brachte Spatenpauli die Erklärung wie nun das Pseudonym „Dr. Ratto“ gehandhabt wird.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53641

Kaum 24 Stunden später nach Erscheinen von Spatenpaulis erstem Beitrag, nämlich am 31. Mai 13:00 erscheint Ihr Artikel unter Dr. Ratto, den ja nun Spatenpauli für Sie einstellte, zum Fall Stäbler, dem elektrosensiblen Badminton-Spieler.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53657

Nicht nur die schnelle Reaktion einer vielbeschäftigten Wissenschaftlerin verwundert, sondern auch, dass Sie folgendes schreiben: “Finden die (Umweltambulanzen, zum Verständnis von mir eingefügt) etwas was der Hausarzt nicht gefunden hat, wird es behandelt und die Elektrosensibilität ist dann oft auch weg. Da hat Charles nämlich ganz recht, Personen die sich für ES halten haben oft Immunprobleme, Allergien, Defizite an Vitaminen oder Mineralstoffen, oder eine Fehlfunktion der Schilddrüße. Davon werden sie zwar nicht elektrosensibel, aber krank. Ein Paradebeispiel für Kalzium und Schilddrüse ist Frau Sohmer, auch wenn sie es nicht glaubt.“

Das hätte m.E. eine Wissenschaftlerin, die ich in einem entsprechenden Amt oder einer Universität vermutete, so nicht geschrieben. Ihr wäre mit ziemlicher Sicherheit das Schicksal von Frau Sohmer näher bekannt. Sicher weiß eine Wissenschaftlerin von dem Fachgespräch am 2. Aug. 2006 beim Bundesamt für Strahlenschutz mit hochrangigen Persönlichkeiten.

http://www.emf-forschungsprogramm.de/ve ... 11206.html

In der vorgelegten Akte enthielten die Seiten 496- 523 Unterlagen über Frau Sohmer.
Unter Top 4 kommen Kurzfassungen, die Frau Dr. Waldmann-Selsam vorgetragen hat, u.a. zu Frau Sohmer.


Das Schicksal von Frau Sohmer, die nun im siebten Jahr in einem Wohnwagen im Wald wohnt, im vorletzten Winter bei bis zu 25° minus, als "Paradebeispiel für Kalzium und Schilddrüse, auch wenn sie es nicht glaubt" hinzustellen, ist mehr als verachtend. Eher sollte sie, nach den vielen Schreiben und Bitten, Arztberichten usw. die sie an entsprechende Behörden, mWn. auch Gesundheitsämter und Politiker richtete, einmal in ihrem "Gefängnis" besucht und untersucht werden, bevor man sich hier wieder darüber auslässt. Frau Sohmer ist tatsächlich das Paradebeispiel für Kalzium und Funk! Frau Dr. Ratto, bestünde nur ein Funken Interesse daran, Menschen die unter Funk leiden überhaupt wahrnehmen zu wollen, dann wäre Frau Sohmer das beste Beispiel, da sämtliche nötigen ärztlichen Unterlagen vorliegen.

Meinung
Dass dieser Bericht von einer Wissenschaftlerin stammt, das ist schwer zu glauben. Dafür, dass es keine Antwort gibt, hat man ja schon vorgesorgt.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Weber