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text OR drive
Verfasst: 16. August 2013 15:39
von realdream
Ein Film von Werner Herzog
http://www.itcanwait.com/
Kampagne "Keine Ablenkung"
Verfasst: 26. September 2013 16:41
von realdream
Der Auftakt zu (längst überfälligen) konkreten Präventionsbemühungen?
www.lenken-statt-ablenken.ch
Auszüge von dieser Website:
Die Verkehrssicherheitskampagne «Keine Ablenkung» ist ein Gemeinschaftsprojekt von mehreren Polizeikommandos. Die Kampagne wird im Kanton Zürich (inklusive der Städte Zürich und Winterthur) sowie in der Ost- und Zentralschweiz durchgeführt.
Falls Sie Fragen zur Kampagne haben, wenden Sie sich bitte an Mediendienst der Kantonspolizei Zürich,
info@kapo.zh.ch, 044 247 36 36 oder direkt an die Polizeistelle Ihres Wohnkantons.
Eingesetzt werden folgende Mittel:
TV-Spots
Inserate
Flyer
Radiospot
Online-Banner
Autobeschriftungen
Zusätzliche Polizeikontrollen
7. Fazit
Das Bedienen von irgendwelchen elektronischen Geräten lohnt sich also nie. Die Konsequenzen sind immer nachteilig, wobei die Folgen eines Strafverfahrens noch die geringfügigsten sind. Wenn man wegen des Navigationsgeräts noch einen Unfall mit Verletzten oder gar Toten verursacht, so sind die Auswirkungen weit gravierender: Die persönliche Schuld, die man sich dabei auflädt, nimmt einem niemand ab.
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Danke für den Schmunzler nach dem ersten Fazit-Satzzeichen

autsch, mein geldsäckel
Verfasst: 27. September 2013 09:39
von nobody
Huiuiuiundverchlütterednonemau. Da wird aber mal wieder massivst unser (sauer verdientes) Steuergeld verschleudert. Für etwas, was jeder gestandene Automobilist bereits in der Fahrschule gelernt haben sollte: Jegliche Ablenkung ist tunlichst zu vermeiden (drive or die). Die einzige Massnahme vom ganzen Paket, die ich wirklich befürworten kann: Mehr Kontrolle und dabei konsequent Busszettel verteilen. Die 'Piloten' wieder zu etwas mehr Disziplin erziehen und nebenbei bequem die Staatskasse füllen, anstatt das Geld mit vollen Händen für teure Kampagnen (deren Nutzen eh höchst umstritten ist) zum Fenster hinaus zu werfen. Konsequenteres Durchgreifen seitens der Polizei kostet am wenigsten, bringt am meisten. Den Rest kann ich nur als wirtschaftsfördendes Beschäftigungsprogramm verstehen.
Was mir auch noch sauer aufstösst: Von den Konzentrationsmängeln aufgrund HF-Strahlung, redet typischerweisem mal wieder niemand. Aber wir wissen ja, weshalb das offizielle Forschungsdefizit diesbezüglich noch so gross ist. Genau. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf; darum ist es auch nicht. Also von mir aus dürften Funkgeräte innerhalb von Autos gänzlich verboten oder zumindest nur mit Aussenantenne betrieben werden. Eigentlich wäre es mit relativ bescheidenen Mitteln zu beweisen, dass HF-Strahlung das Denkvermögen stört (die oben erwähnte Sicherheitskampagne kostet sicher ein x-faches). Aber ja doch, die Wahrheit will in Wahrheit keiner wissen. Nicht nur die Grossverdiener. Auch für diejenigen, welche immer brav ihr Funk-Tamagochi streicheln, würde diese Erkenntnis sehr schmerzhaft sein. Leben ohne Smartfön? Unmöglich. Ja selbst wenn den Händianern aufgrund der Strahlung die Hand oder das Ohr abfaulen würde, könnten sie kaum auf dieses Spielzeugs (verzeihung ich kann dem einfach nicht mehr anders sagen) verzichten. Das Denken mitsammt Lebenssinn elektronifiziert und ausgelagert. Traurig, aber so geht das.
Falsche Hoffnung.
Verfasst: 27. September 2013 13:50
von Eva Weber
Ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zeit dazu kommt, dass dieser Technik irgend etwas nachgesagt werden wird - außer mögliche Ablenkung. Man bedenke die erstrebte Entwicklung selbstfahrender Autos. Totale Regelung des Verkehrs und der Fahrweise des Autos (ich sage bewusst "des Autos", also nicht des Fahrers) wird eine Verstrahlung nach sich ziehen, die m.E. die Unfallgefahr eklatant erhöht, da die Strahlenbelastung noch um ein Vielfaches steigt. Dem Fahrer wird ermöglicht, während der Fahrt all das zu erledigen, was vom Fahren ablenken könnte. Sollte er einmal unvorhergesehen eingreifen müssen, ist er viel zu träge im Denken und der Reaktion. Mögliche Beeinträchtigung durch Strahlung wird m.E. niemals akzeptiert werden. Man erinnere an das Allerwesentlichste, was immer passt: fehlender Wirkmechanismus. In der heutigen Wissenschaft ist es ja nicht mehr so wie seinerzeit bei der Cholera. Jahrzehnte vor dem Verständnis des Wirkmechanismus hat man gehandelt. Für EMF Verantwortliche werden nach allen Regeln der Kunst abwiegeln. Meine persönliche Meinung! Genauso wie ich mir vorstellen könnte, dass heute bei Unfällen Handys kaum kontrolliert werden. M.E. könnte sich sogar die Mobilfunkindustrie dagegen sperren, indem z.B. die Polizei einen begründeten Verdacht vorlegen muss. Nichts und niemand verfügt über eine größere Macht als dieser Wirtschaftszweig. Was in letzter Zeit darüber zutage gekommen ist und fortschreitet, lässt erahnen, was auf die Menschheit zukommt. Vor einem Jahr habe ich das auch noch nicht in dieser Weise für möglich gehalten. Menschen, die unter dieser Technik leiden, werden dies in ein paar Jahren nicht mehr sagen und wer es dennoch tut, hat m.E. dann schlechte Karten.
Vielleicht werden solche Warnfilmchen für Autofahrer auch aus dem Budget "Risikokommunikation" bezahlt. Das allerdings entbehrte dann nicht einer gewissen Tragik oder sollte man es besser gar Komik nennen?
Eva Weber