Seite 1 von 2

Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 18. August 2013 18:13
von Aquila
„Schlaf, wo bleibst du?“
hiess eine Sendung, die das Schweizer Fernsehen im „Club“ vom 6.8.12 ausstrahlte. Dazu äusserten sich verschiedene Betroffene und Fachleute, z.B. auch ein Arzt der Schlafklinik Zurzach. Es wurde sehr viel geredet, aber leider wenig wirklich gesagt, was Betroffenen weiterhelfen könnte, sodass am Ende nicht viel Information übrig geblieben ist. Vor allem eine Ursache für Schlafstörungen, die elektromagnetische Strahlung, wie sie von Antennen ausgeht und Anwohner in deren Nähe um den Schlaf bringt, wurde regelrecht ausgespart, mit keinem Wort auch nur erwähnt. Die Strahlung unterbindet das zum Schlaf unverzichtbare, in der Zirbeldrüse gebildete Hormon Melatonin, das der Körper jedoch nur in der Dunkelheit erzeugen kann, während die Antennenstrahlung dem Organismus vorgaukelt: „Es ist hell“. Es lässt sich eigentlich gut erklären, dass unter diesen Verhältnissen immer mehr Menschen an z.T. massiven Schlafstörungen leiden, mit allen negativen Folgen, die sich daraus ergeben. Wieso diese Tatsachen auch von Medizinern nicht thematisiert werden, darüber kann man rätseln. Dass das Phänomen noch unerforscht sei, kann ebenfalls nicht gelten, denn es gibt schon genügend Untersuchungen und Studien, die längst auf diese Ursachen hinweisen. Andere Studien, die das Gegenteil aussagen, muss man erfahrungsgemäss nur so weit lesen, bis man auf den Auftraggeber stösst. Das ist in der Regel die Industrie. Es läge also an den Medizinern, sich kundig zu machen, sei es durch Lektüre von einschlägigen Studien oder den Besuch von Kongressen, die das Thema wissenschaftlich behandeln und - unabhängig von verharmlosenden Beteuerungen der Mobilfunkbetreiber - auf die Beschwerden ihrer Patienten eingehen. Ganz neu wird in der Presse berichtet, dass der Chef der Swisscom, Carsten Schloter, der seinem Leben selbst ein Ende gesetzt hat, an massiven Schlafstörungen gelitten hat. Klarerweise können Menschen, auch in den obersten Etagen, gegen die schädlichen Wirkungen der Mobilfunktechnologie nicht immun sein. Man kann ahnen, dass es noch viel mehr Betroffene gibt, die bloss nicht so prominent sind, dass öffentlich darüber berichtet wird. Die Zukunft wird zeigen, ob da nicht indirekt ein Tor aufgestossen wurde, das der Öffentlichkeit den Weg zeigt, wenn ähnliche Beschwerden immer häufiger und stärker werden. Die Industrie müsste endlich darüber nachdenken, ihre Ziele der mobilen Kommunikation mit einer anderen, unschädlicheren Technologie zu erreichen

Verfasst: 18. August 2013 20:22
von nobody
Danke Aquila, für den Beitrag. Ein kleines Stück Gerechtigkeit: Es trifft die Verstrahler selbst auch. Steve Jobs, Carsten Schloter und wie sie auch alle heissen mögen, haben sich in ihrer Funktion das eigene Grab gleich mitgeschaufelt. Tja, Kapital geht halt vor Moral. Da können die Bienen ausbleiben, die Bäume durchs ganze Jahr herbsteln und die Menschen vor Schlaflosigkeit umfallen, etc. Die Mediziner wurden von der Mobilfunkmafia geschult, die Medien bringen's dem Volk bei: Alles nur Einbildung. Und sollte eines Tages die ganze Wahrheit ans Licht kommen, darf nicht mehr gesagt werden "Wir haben nichts gewusst". Denn wer wissen will, kann heute schon wissen. Internet sei Dank.

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 18. August 2013 20:41
von Elisabeth Buchs
Aquila hat geschrieben:„Schlaf, wo bleibst du?“
hiess eine Sendung, die das Schweizer Fernsehen im „Club“ vom 6.8.12 ausstrahlte. Dazu äusserten sich verschiedene Betroffene und Fachleute, z.B. auch ein Arzt der Schlafklinik Zurzach. Es wurde sehr viel geredet, aber leider wenig wirklich gesagt, was Betroffenen weiterhelfen könnte, sodass am Ende nicht viel Information übrig geblieben ist. Vor allem eine Ursache für Schlafstörungen, die elektromagnetische Strahlung, wie sie von Antennen ausgeht und Anwohner in deren Nähe um den Schlaf bringt, wurde regelrecht ausgespart, mit keinem Wort auch nur erwähnt. Die Strahlung unterbindet das zum Schlaf unverzichtbare, in der Zirbeldrüse gebildete Hormon Melatonin, das der Körper jedoch nur in der Dunkelheit erzeugen kann, während die Antennenstrahlung dem Organismus vorgaukelt: „Es ist hell“. Es lässt sich eigentlich gut erklären, dass unter diesen Verhältnissen immer mehr Menschen an z.T. massiven Schlafstörungen leiden, mit allen negativen Folgen, die sich daraus ergeben. Wieso diese Tatsachen auch von Medizinern nicht thematisiert werden, darüber kann man rätseln. Dass das Phänomen noch unerforscht sei, kann ebenfalls nicht gelten, denn es gibt schon genügend Untersuchungen und Studien, die längst auf diese Ursachen hinweisen. Andere Studien, die das Gegenteil aussagen, muss man erfahrungsgemäss nur so weit lesen, bis man auf den Auftraggeber stösst. Das ist in der Regel die Industrie. Es läge also an den Medizinern, sich kundig zu machen, sei es durch Lektüre von einschlägigen Studien oder den Besuch von Kongressen, die das Thema wissenschaftlich behandeln und - unabhängig von verharmlosenden Beteuerungen der Mobilfunkbetreiber - auf die Beschwerden ihrer Patienten eingehen. Ganz neu wird in der Presse berichtet, dass der Chef der Swisscom, Carsten Schloter, der seinem Leben selbst ein Ende gesetzt hat, an massiven Schlafstörungen gelitten hat. Klarerweise können Menschen, auch in den obersten Etagen, gegen die schädlichen Wirkungen der Mobilfunktechnologie nicht immun sein. Man kann ahnen, dass es noch viel mehr Betroffene gibt, die bloss nicht so prominent sind, dass öffentlich darüber berichtet wird. Die Zukunft wird zeigen, ob da nicht indirekt ein Tor aufgestossen wurde, das der Öffentlichkeit den Weg zeigt, wenn ähnliche Beschwerden immer häufiger und stärker werden. Die Industrie müsste endlich darüber nachdenken, ihre Ziele der mobilen Kommunikation mit einer anderen, unschädlicheren Technologie zu erreichen
Ebenfalls an die noch dauerstrahlenden DECT-Schnurlostelefone ohne Ecomode Plus denken und an die allgegenwärtigen dauerstrahlenden W-Lan. Ein automatisch abschaltendes W-Lan bei nicht Nutzung wäre eine innovative Erfindung. Einfach mal testen mit zumindest Abschalten in der Nacht, wichtig: genügend lange ausprobieren, mindestens eine Woche, da der Organismus eine gewisse Zeit braucht. Vor allem Bewohner eines Hauses ohne Nachbarn mit diesen Geräten könnten einen Unterschied bei ihrem Schlaf merken.

Elisabeth Buchs

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 18. August 2013 21:26
von Nordlicht
Aquila hat geschrieben:... Vor allem eine Ursache für Schlafstörungen, die elektromagnetische Strahlung, wie sie von Antennen ausgeht und Anwohner in deren Nähe um den Schlaf bringt, wurde regelrecht ausgespart, mit keinem Wort auch nur erwähnt. Die Strahlung unterbindet das zum Schlaf unverzichtbare, in der Zirbeldrüse gebildete Hormon Melatonin, das der Körper jedoch nur in der Dunkelheit erzeugen kann, während die Antennenstrahlung dem Organismus vorgaukelt: „Es ist hell“. Es lässt sich eigentlich gut erklären, dass unter diesen Verhältnissen immer mehr Menschen an z.T. massiven Schlafstörungen leiden, mit allen negativen Folgen, die sich daraus ergeben. Wieso diese Tatsachen auch von Medizinern nicht thematisiert werden, darüber kann man rätseln. ...
So einfach ist die Sache mit dem Melatonin nicht.

In den Studien über den Sender Schwarzenburg, die auch von Herr Jakob in einem anderen Thread zitiert werden und bei denen die Anwohner über Schlafstörungen geklagt hatten, wurde auch deren Melatonin-Ausschüttung gemessen. In einer Zusammenfassung dieser Studien heißt es dazu: "Es konnte keine chronische Veränderung der Melatonin-Exkretion beobachtet werden."

Nordlicht

Schlaflos seit neuem Computer

Verfasst: 19. August 2013 10:51
von Eva Weber
Wieder einer meiner Berichte, die ja von vorneherein immer nur erfundene "Geschichten" sind!! Ich erzähle sie trotzdem.

Es hatte Schneeregen, war sehr kalt. Ich stieg in die S-Bahn und setzte mich gegenüber einer älteren sehr gepflegten Dame. Sie meinte, dass man heilfroh sein könne, in der warmen S-Bahn zu sitzen. Ich sagte, dass ich große Probleme mit Handys habe, und da fast jeder Fahrgast eines in der Hand hat, bin ich jedesmal froh, wenn ich wieder draußen bin. Dabei ist es mir egal, ob es stürmt oder schneit.

Nein, damit habe sie kein Problem, sie hat auch ein Handy. Nach einer gewissen Zeit kam jedoch eine erstaunliche Aussage. Komischerweise hat sie festgestellt, dass sie nicht einschlafen kann, wenn ihr Schnurlostelefon irgendwo herumliegt. So gehöre es mittlerweile zum abendlichen Ritual, dass sie vor dem Schlafengehen den Hörer auf die Station legt. Dann erst könne sie einschlafen. Ich gab ihr den Rat ein Schnurtelefon anzuschaffen oder zumindest ein neueres DECT-Telefon, das nur beim Telefonieren strahlt, da sie wohl schon eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber Mikrowellen hat.

Dann erzählte sie, dass sie seit einigen Wochen trotz ihrer seit langem praktizierten Vorsorgemaßnahme nicht mehr einschlafen könne. Der langjährige Mieter über ihr ist ein Nachtlicht und sitzt oft bis 1/2 3 Uhr nachts an seinem Computer. Das war aber immer schon so. Nun hat er aber einen neuen Computer und seitdem kann sie nicht einschlafen bevor er zu Bett geht.

Nun, was wird wohl die Ursache sein? Wlan!

Im Zuge der Aufrüstung von Wlan - auf Grund massiver Werbung ist die Kommunikationssucht mit der bisherigen Infrastruktur nicht mehr zu bewältigen- werden noch mehr Menschen Schlafstörungen bekommen. Die Tagesmüdigkeit nimmt zu, die Arbeitsleistung sinkt, die Lebensfreude ebenfalls, Ärzte und Psychiater haben Hochkonjunktur und die pharmazeutische Industrie frohlockt. Dr. Rubin macht die entsprechenden Studien, die Uni Mainz verbreitet sie, indem sie auch noch wichtige Zahlen verschweigt und diejenigen, die sagen, es käme von Funk, werden mundtot gemacht.

Es geht alles seinen Gang! Es muss wohl so sein! Die Wissenschaftler, die für Unbedenklichkeit sorgen, finden sich immer. Leid tun mir die Kinder, die solch einem System gnadenlos ausgeliefert sind.

Eva Weber

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 19. August 2013 13:22
von Aquila
Nordlicht hat geschrieben:
Aquila hat geschrieben:... Vor allem eine Ursache für Schlafstörungen, die elektromagnetische Strahlung, wie sie von Antennen ausgeht und Anwohner in deren Nähe um den Schlaf bringt, wurde regelrecht ausgespart, mit keinem Wort auch nur erwähnt. Die Strahlung unterbindet das zum Schlaf unverzichtbare, in der Zirbeldrüse gebildete Hormon Melatonin, das der Körper jedoch nur in der Dunkelheit erzeugen kann, während die Antennenstrahlung dem Organismus vorgaukelt: „Es ist hell“. Es lässt sich eigentlich gut erklären, dass unter diesen Verhältnissen immer mehr Menschen an z.T. massiven Schlafstörungen leiden, mit allen negativen Folgen, die sich daraus ergeben. Wieso diese Tatsachen auch von Medizinern nicht thematisiert werden, darüber kann man rätseln. ...
So einfach ist die Sache mit dem Melatonin nicht.

In den Studien über den Sender Schwarzenburg, die auch von Herr Jakob in einem anderen Thread zitiert werden und bei denen die Anwohner über Schlafstörungen geklagt hatten, wurde auch deren Melatonin-Ausschüttung gemessen. In einer Zusammenfassung dieser Studien heißt es dazu: "Es konnte keine chronische Veränderung der Melatonin-Exkretion beobachtet werden."

Nordlicht
Was vor vielen Jahren in Schwarzenburg untersucht und gemessen wurde,
kann durch die mittlerweile flächendeckende Versorgung mit
Mobilfunkantennen längst überholt sein. Tatsache ist: Ich konnte das
Problem des schlechten Ein- und Durchschlafens mit der abendlichen
Einnahme von 1-2 mg Melatonin lösen. Die gleiche Wirkung wurde mir
übrigens von anderen Betroffenen bestätigt. Bemerkenswert ist, dass
Melatonin – im Gegensatz zu allen möglichen Schlafmitteln – vom Arzt
nicht verordnet werden kann, weil es in der Schweiz gar nicht erhältlich
ist und man es sich aus dem Ausland besorgen muss. Welche Absicht
dahinter steckt, darüber könnte man rätseln. Ist es die Pharmaindustrie,
die lieber Schlafmittel verkauft statt des billigen Melatonins? Sind es
die Krankenkassen? Ist es vielleicht sogar das Bundesamt für Gesundheit?
Müsste zugegeben werden, was an den Schlafstörungen wirklich schuld ist
und würde damit eine Lawine losgetreten? Wieder einmal wird der
Betroffene mit seinem Problem allein gelassen und muss sehen, wie er
sich selber hilft.

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 19. August 2013 14:14
von may06
Elisabeth Buchs hat geschrieben: Ebenfalls an die noch dauerstrahlenden DECT-Schnurlostelefone ohne Ecomode Plus denken und an die allgegenwärtigen dauerstrahlenden W-Lan. Ein automatisch abschaltendes W-Lan bei nicht Nutzung wäre eine innovative Erfindung. Einfach mal testen mit zumindest Abschalten in der Nacht, wichtig: genügend lange ausprobieren, mindestens eine Woche, da der Organismus eine gewisse Zeit braucht. Vor allem Bewohner eines Hauses ohne Nachbarn mit diesen Geräten könnten einen Unterschied bei ihrem Schlaf merken.

Elisabeth Buchs
Bei meiner 3-jährigen Tochter hat es eine Nacht gebraucht und der Schlaf wurde besser.
Vorletzte Woche hatten wir wieder schlechte Nächte. Es war wie verhext.... wenn ich morgens kontrolliert habe, hatte ich kein Wlan Signal (ich kontrolliere prinzipiell nicht am Abend, damit ich nicht voreingenommen ins Bett gehe). Bis mich mein Mann darauf aufmerksam gemacht hat, das die Feriengäste in der Wohnung 2 Stockwerke über uns um 1.00 Uhr morgens immer noch Licht haben. So habe ich mich in einer Nacht um 1.20 Uhr aus dem Bett gequält und kontrolliert: und tatsächlich, das Wlan war an...... zum Glück sind diese Gäste bald darauf abgereist und ich konnte meinen Schlafmangel am Wochenende wieder aufholen.

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 19. August 2013 15:49
von Wuff
Aquila hat geschrieben: Bemerkenswert ist, dass
Melatonin – im Gegensatz zu allen möglichen Schlafmitteln – vom Arzt
nicht verordnet werden kann, weil es in der Schweiz gar nicht erhältlich
ist und man es sich aus dem Ausland besorgen muss. Welche Absicht
dahinter steckt, darüber könnte man rätseln. Ist es die Pharmaindustrie,
die lieber Schlafmittel verkauft statt des billigen Melatonins? Sind es
die Krankenkassen? Ist es vielleicht sogar das Bundesamt für Gesundheit?
Müsste zugegeben werden, was an den Schlafstörungen wirklich schuld ist
und würde damit eine Lawine losgetreten? Wieder einmal wird der
Betroffene mit seinem Problem allein gelassen und muss sehen, wie er
sich selber hilft.
In den USA wird das Hormon Melatonin als sogenannte körpereigene Substanz betrachtet, und ist daher im Supermarkt frei erhältlich. Man kann es dort bestellen und es sich in kleinen Mengen zustellen lassen. Wichtig ist eine sichere Quelle direkt in den USA und ohnen Mittelsleute, bei der Übervorteilung und beispielsweise Fälschungen ausgeschlossen sind.

Hierzulande wird das Hormon Melatonin als Hormon betrachtet, das als Hormon und mit grossem Aufwand verschrieben werden müsste, mit den entsprechend hohen Kosten.

Ein gewisser Prof. Lerchl in Bremen ist in eine Stufe des Vertriebs bzw. Imports von Melatonin involviert, nämlich in den Labordienst, den man auch direkt beauftragen kann: http://www.bioclocks-laboratories.de/pa ... 98823.html . (Vorsicht, wenn man ihn als Melatoinhändler bezeichnet, dann kann er sehr wild werden.)

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 19. August 2013 17:21
von Hans-U. Jakob
Nordlicht hat geschrieben:
Aquila hat geschrieben:... Vor allem eine Ursache für Schlafstörungen, die elektromagnetische Strahlung, wie sie von Antennen ausgeht und Anwohner in deren Nähe um den Schlaf bringt, wurde regelrecht ausgespart, mit keinem Wort auch nur erwähnt. Die Strahlung unterbindet das zum Schlaf unverzichtbare, in der Zirbeldrüse gebildete Hormon Melatonin, das der Körper jedoch nur in der Dunkelheit erzeugen kann, während die Antennenstrahlung dem Organismus vorgaukelt: „Es ist hell“. Es lässt sich eigentlich gut erklären, dass unter diesen Verhältnissen immer mehr Menschen an z.T. massiven Schlafstörungen leiden, mit allen negativen Folgen, die sich daraus ergeben. Wieso diese Tatsachen auch von Medizinern nicht thematisiert werden, darüber kann man rätseln. ...
So einfach ist die Sache mit dem Melatonin nicht.

In den Studien über den Sender Schwarzenburg, die auch von Herr Jakob in einem anderen Thread zitiert werden und bei denen die Anwohner über Schlafstörungen geklagt hatten, wurde auch deren Melatonin-Ausschüttung gemessen. In einer Zusammenfassung dieser Studien heißt es dazu: "Es konnte keine chronische Veränderung der Melatonin-Exkretion beobachtet werden."

Nordlicht
Was erzählen sie denn da wieder für Blödsinn. Wissenschaftler fanden nichts?? Ich schon! Alle bitte mal nachsehen unter www.gigaherz.ch/1015
Wer bezahlt Sie eigentlich für Ihr andauendes Mobbing und Stalking?
Hans-U. Jakob

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 19. August 2013 18:06
von Nordlicht
Wuff hat geschrieben:... Ein gewisser Prof. Lerchl in Bremen ist in eine Stufe des Vertriebs bzw. Imports von Melatonin involviert, nämlich in den Labordienst, den man auch direkt beauftragen kann: http://www.bioclocks-laboratories.de/pa ... 98823.html . (Vorsicht, wenn man ihn als Melatoinhändler bezeichnet, dann kann er sehr wild werden.)
Was durchaus verständlich ist, denn eine solche Behauptung wäre eine glatte Lüge.

Wenn ich es richtig verstanden habe, erbringen die Bioclocks Laboratories (unter Leitung von Prof. Dr. Lerchl) lediglich eine Labordienstleistung. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Dr. Lerchl in irgendeiner Form in den Handel mit Melatonin involviert ist (auch nicht "in eine Stufe des Vertriebs bzw. Imports").

Dennoch danke für den Link auf Bioclocks. Das bei Bioclocks verlinkte Dokument "Die Melatonin-Hypothese" ist sehr interessant.

Nordlicht

Melatonin

Verfasst: 19. August 2013 21:41
von Eva Weber
Nordlicht hat geschrieben: Dennoch danke für den Link auf Bioclocks. Das bei Bioclocks verlinkte Dokument "Die Melatonin-Hypothese" ist sehr interessant.


Hier das Dokument "Die Melatonin-Hypothese" aus dem Jahre 2002 (FGF)l

http://www.fgf.de/publikationen/edition ... t_Nr16.pdf

Besonders gut finde ich die Darstellung des Kopfes mit Lage der Zirbeldrüse samt der Verbindung zum Auge, dem Lichtorgan.

Ist es denn gesichert, dass die Retina nur Impulse sichtbarer Strahlung weiterleiten kann?

Nun sind 11 Jahre vergangen und die Menschen werden immer schlafloser, parallel zur Aufrüstung von Mobilfunk.

http://www.diegesundheitsseite.de/Hilfe ... /Melatonin

Unter "Störungen der Zirbeldrüse" findet sich Interessantes:

"Wissenschafter der Tierärztlichen Hochschule Hannover (BRD) haben kürzlich in einer Veröffentlichung (1995) berichtet, dass auch in der Zirbeldrüse Konzentrationen von Magneteisenmolekülen festgestellt wurden. Im gleichen Forschungsbericht wurde außerdem ausführlich dargelegt, wie in Tierversuchen eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass die Zirbeldrüsenfunktion bereits durch relativ schwache elektromagnetische Felder ungünstig beeinflusst wird. Dabei wurde festgestellt, dass bereits Felder, wie sie von gewissen Haushaltsgeräten (Fernsehapparaten, Transformatoren, Mikrowellengeräten und Funktelefonen), sowie von Computern und Hochspannungsleitungen abgestrahlt werden, die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse dramatisch reduzieren können. Im Tierversuch an Labormäusen wurde gezeigt, dass bei einem Ausfall der natürlichen Melatoninversorgung aufgrund der Bestrahlung durch "Elektrosmog" die Entstehung von Brustkrebs durch Östrogene oder Pseudo-Östrogene dramatisch anstieg. Mit diesen Erkenntnisse wird sich die Krebsforschung in Zukunft noch eingehend zu beschäftigen haben."

Ob nun Herrn Prof. Lerchl's Melatonin-Studie das einzig Richtige ist, darf also bezweifelt werden.

edit. Link-Korrektur 20.8.13 / 16:00

Eva Weber

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 20. August 2013 08:50
von Wuff
Nordlicht hat geschrieben:
Wuff hat geschrieben:... Ein gewisser Prof. Lerchl in Bremen ist in eine Stufe des Vertriebs bzw. Imports von Melatonin involviert, nämlich in den Labordienst, den man auch direkt beauftragen kann: http://www.bioclocks-laboratories.de/pa ... 98823.html . (Vorsicht, wenn man ihn als Melatoinhändler bezeichnet, dann kann er sehr wild werden.)
Was durchaus verständlich ist, denn eine solche Behauptung wäre eine glatte Lüge.

Wenn ich es richtig verstanden habe, erbringen die Bioclocks Laboratories (unter Leitung von Prof. Dr. Lerchl) lediglich eine Labordienstleistung. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Dr. Lerchl in irgendeiner Form in den Handel mit Melatonin involviert ist (auch nicht "in eine Stufe des Vertriebs bzw. Imports").

Lerchl hat das vorher anders angeboten:

"3. - Service
Anschließend können Sie das Medikament per Internet-Apotheke bestellen. Wir bieten auch den Service an, dass ein Arzt ein Rezept für Sie ausstellt.
www.bioclocks-laboratories.de/pageID_7298823.html"
(Der Link funktioniert nicht mehr)

Damit erweckte er den Eindruck, als erhielte man bei ihm alles aus einer Hand: Einen Test, einen Arzt für das Rezept und die Adresse der noch weiter genannten "Internet-Apotheke".

Nach der Diskussion um dieses Angebot hat er entweder sein Geschäftsmodell geändert, oder bloss die verfängliche Formulierung des Serviceangebots aus dem Text genommen, oder beides.

Melatonin

Verfasst: 20. August 2013 10:28
von Aquila
Melatonin kann man problemlos via Internet bestellen, und zwar über
www.puritan.com. Es kommt per Post ins Haus und ist zudem sehr
preisgünstig.

Re: Schlaf, wo bleibst du?

Verfasst: 20. August 2013 10:51
von Wuff
Nordlicht hat geschrieben:
Dennoch danke für den Link auf Bioclocks. Das bei Bioclocks verlinkte Dokument "Die Melatonin-Hypothese" ist sehr interessant.

Nordlicht
Ich habe den Link dort nicht gefunden, Sie meinen wohl dieses Dokument:

http://www.fgf.de/publikationen/edition ... t_Nr16.pdf

Ja, Lerchl weiss und kann einiges. Mit der nahezu antiken Abbildung auf Seite 5 lehrt er uns, dass schon lange bekannt war, dass es ein ganzes Melatonin-System gibt. Auf Seite 10 ganz unten schreibt er selbst vom "melatoninbildenden System". Ob Lerchl sich manchmal dumm stellt, oder einfach vergesslich ist? In seiner Hamsterstudie hat er das vom System alles wieder vergessen, und einzig und ausgerechnet nur dasjenige Element des Melatoninsystems experimentell bestrahlt, das durch seine Lage im Körper vor EMF ohnehin geschützt ist, nämlich die Hormondrüse, und den Rest des Melatoninsytems mitsamt den restlichen Hamsterkadavern entsorgt.

Das alles findet sich ausführlich hier: http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/ ... hn_vi.html . Auch wenn Lerchl intensiv an der Kritik herumnörgelt, so kann er das im obigen Absatz Geschriebene nicht widerlegen. Es ändert auch nichts daran, dass die Studie von ihrer verfehlten Anlage her überhaupt nicht geeignet war, einen Einfluss oder Nichteinfluss von EMF auf die Melatoninproduktion zu belegen. Im Gegenteil, die Studie ist geradezu archetypisch für die Verdünnungsstrategie mit bis heute circa 18'000 meist ebenso untauglichen EMF-Studien, der aktuelle Zählerstand findet sich ganz links in www.emf-portal.de .

Hormon der Dunkelheit Melatonin

Verfasst: 20. August 2013 21:04
von Eva Weber
http://www.fgf.de/publikationen/edition ... t_Nr16.pdf

Gedanken eines Laien zu obigem umfangreichen Artikel.


1.1. Vorbemerkungen

„Das Pinealorgan (epiphysis cerebri) produziert das Hormon Melatonin im allgemeinen in Abhängigkeit vom Licht-Dunkelwechsel der Umgebung (Photoperiode).“ (Zitat)


Es ist vom „Zeitgeber“ bzw. „Hormon der Dunkelheit“ die Rede.

Dann heißt es am Schluss in

6. Zusammenfassung und Ausblick: (auszugsweise zitiert)

„In dieser kurzen Übersicht sollte gezeigt werden, dass das Hormon Melatonin an einer Reihe physiologischer Funktionen beteiligt ist und möglicherweise durch Radikale verursachte Schäden verhindern kann. Andererseits wurde wiederholt gezeigt, dass magnetische bzw. elektrische Felder die Synthese von Melatonin unterdrücken können. Schließlich weisen eine Reihe epidemiologischer Daten darauf hin, dass die Exposition zu magnetischen, elektrischen und elektromagnetischen Feldern gesundheitliche Schäden verursachen können, wenngleich die absoluten Auswirkungen unterschiedlich diskutiert werden. Eines der größten Probleme in diesem Zusammenhang ist die bislang fehlende biologische Erklärung der Wirkungen schwacher Felder. Die übertragenen Energiemengen sind aus thermodynamischen Gründen viel zu gering, um eine signifikante Veränderung des thermischen Rauschens zu verursachen....Die durch Mobiltelefone abgestrahlten Energien (bis zu 50% , teilweise darüber) werden durch sie umgebendes biologisches Gewebe absorbiert.....Allerdings ist diese Erwärmung gering...“


Frage:
Wenn die Melatonin-Produktion normalerweise vom Licht-Dunkelwechsel abhängig ist, wie könnte dies eine Pinealdrüse im Kopf, in allzeit völliger Dunkelheit, bewerkstelligen? Oder ist nicht doch ein Bezug z.B. durch den längeren Weg zur Retina nötig, um einen Impuls auszulösen? Setzt es unbedingt voraus, dass EMF für den Menschen sichtbar sein müssen, damit die Retina etwaige Impulse übermitteln kann? Wurde schon bei Versuchen bei denen Probanden langer Dunkelheit ausgesetzt waren und die Pinealdrüse dann als Zeitgeber fungierte, auch zeitweise mit EMF befeldet?

Frage:
Wenn die Melatonin-Produktion in der Pinealdrüse abhängig ist vom Licht-Dunkelwechsel, wie kann dann am Schluss des Artikels, in Bezug auf elektromagnetische Felder, auf einmal die Rede sein von fehlender biologischer Erklärung der Wirkung schwacher Felder, weil die übertragenen Energiemengen aus thermodynamischen Gründen viel zu gering sind?

Frage:
Soll es nun nicht nur Licht-Dunkelheit sein, was Melatonin-Produktion in Gang bringt, sondern gar auch Erwärmung, die aber hier viel zu gering ist, um etwas zu bewirken?

Kann man die Antwort etwa im Schlusswort finden??

„Hierdurch (präv. Forschung) kann der Umgang mit einer relativ neuen, sehr attraktiven Technologie von unbegründeten Ängsten befreit oder die Betreiber rechtzeitig vor realen Gefahren gewarnt werden.“

Edit. 21.8.2013 09:43 und 10:09
Eva Weber