Frankreich sieht keine Risiken durch Handystrahlung

Mahner

Frankreich sieht keine Risiken durch Handystrahlung

Beitrag von Mahner » 16. Oktober 2013 17:07


Frankreich sieht keine Risiken durch Handystrahlung


"Handystrahlung führt nicht zu Krebs oder anderen Krankheiten, kann aber biologische Veränderungen bewirken, hat die französische Gesundheitsbehörde Anses herausgefunden. Sie rät deshalb dazu, die Strahlenbelastung möglichst zu reduzieren.(...)

Elektromagnetische Strahlungen etwa von Handys oder schnurlosen Telefonen können beim Menschen bestimmte biologische Veränderungen bewirken, doch bisher gibt es keinen Beweis für gesundheitliche Auswirkungen. Zu diesem Schluss kommt die nationale französische Gesundheitsbehörde Anses in einem Bericht. Es gebe daher derzeit keinen Anlass für eine Änderung der bestehenden Vorschriften, etwa der Grenzwerte für die Strahlenbelastung. 16 Experten werteten für den Bericht mehr als 300 Studien aus, die seit 2009 in unterschiedlichen Ländern veröffentlicht wurden.

Die Behörde empfiehlt jedoch, die Strahlenbelastung zu reduzieren, vor allem für Kinder und intensive Handy-Nutzer. Mit zunehmender Nutzung von Mobiltelefonen, vor allem Smartphones, und anderen elektronischen Geräten werde die Strahlenbelastung für die Bevölkerung steigen, warnte die Behörde.

Gewisse "biologische Auswirkungen" seien bereits heute festzustellen, etwa ein Zusammenziehen oder eine Erweiterung der Pupillen, erläuterte Dominique Gombert, der bei der Anses die Abteilung für Risikobewertung leitet. Bei Menschen und Tieren seien auch Veränderungen des Orientierungssinns, der Hirntätigkeit während des Schlafs sowie der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit registriert worden. Bisher sei aber kein kausaler Zusammenhang zwischen diesen Änderungen und "etwaigen Auswirkungen auf die Gesundheit" nachzuweisen.

Bestimmte Studien über Hirntumore deuteten auch auf ein "mögliches Risiko für intensive Handy-Nutzer" hin, stellte die Behörde weiter fest."


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Kommentar:


Die widersprüchlichen Aussagen sind interessant und erfolgen m.E. berechnend!

Es wird weiter „herum geeiert“, einerseits kommt man zur Aussage, es sei keine Kausalität festzumachen, andererseits wird vorsorglich gewarnt, wohlwissend, dass aufgrund vieler Studien das Gefährdungspotential vorhanden ist. Die „Warnungen“ wiederum dienen als Feigenblatt bedenkend für nicht auszuschließende spätere Bestätigungen – man muss auch dann sagen können:

Wir haben eine Kausalität nie grundsätzlich verneint, mußten aber infolge eines fehlenden Wirkungsmechanismusses zur Falschaussage kommen.

Im Bericht wird warnend darauf hingewiesen, dass die WHO im Mai 2011 vor einem möglichen Krebsrisiko bei Handynutzung gewarnt hatte,

weiterhin erfolgt der Hinweis, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf „Unsicherheiten bezüglich der Risikobewertung“ hinweist.

So heißt es im Bericht:

„Nicht auszuschließen seien "mögliche gesundheitliche Risiken" bei einer langfristigen Strahlenbelastung - also einer intensiven Nutzung von Mobiltelefonen über mehr als zehn Jahre. Auch die Auswirkungen von Handys auf Kinder seien noch nicht geklärt.“

Eva Weber
Beiträge: 2377
Registriert: 30. Oktober 2009 21:03

Risikobewertung

Beitrag von Eva Weber » 16. Oktober 2013 21:10

Mahner hat geschrieben: ...weiterhin erfolgt der Hinweis, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf „Unsicherheiten bezüglich der Risikobewertung“ hinweist.

So heißt es im Bericht:

„Nicht auszuschließen seien "mögliche gesundheitliche Risiken" bei einer langfristigen Strahlenbelastung - also einer intensiven Nutzung von Mobiltelefonen über mehr als zehn Jahre. Auch die Auswirkungen von Handys auf Kinder seien noch nicht geklärt.“


Es scheint für das Bundesamt für Strahlenschutz grundsätzlich nur noch ein evtl. Risiko durch Strahlenbelastung bei intensiven Handygebrauch (möglicherweise Hirntumore) zu geben. Gepulste elektromagnetische Felder an sich scheinen zunehmend als bedeutungslos zu gelten. M.E. wird es bei dieser Ansicht bleiben, völlig egal, wieviele Wlans in Wohnungen installiert sind und noch werden, völlig egal welcher Belastung Menschen Tag und Nacht ausgesetzt sind und wie sich Kopfschmerz, Schlaflosigkeit und einiges mehr schon bei Jugendlichen entwickeln. Glücklicherweise ist es aber doch noch nicht dort angelangt, wo sich Prof. Lerchl, ehemals Leiter der Strahlenschutzkommission, schon befindet, der nämlich Studien, weil widerspsrüchlich. als Mumpitz bezeichnet.

Jetzt gilt die Devise: Möglichst hohe Strahlung durch verschiedenste
Netze, um dem Bürger, wo immer er ist, seine Unterhaltung zu bieten. Fördern einer Sucht, auf Kosten der Gesundheit. Die auf der Strecke bleiben und sich gar beschweren sind Strahlenphobiker. Für diese Beurteilung hat die WHO vorgesorgt schon im Dez. 2005. Für die Verbreitung dieser Ansicht verbürgen sich einige Umweltmediziner nebst Psychiatern. Außer einer immer höheren Befeldung von Mensch und Natur wird sich nichts ändern - gar nichts!

Schaut man sich die "Geschichten" mit der Autoindustrie an und die angebliche Wichtigkeit von weniger CO2-Ausstoß zugunsten der Erderwärmung, so ist es ein gutes Beispiel, wie Wirtschaft funktioniert, wie und mit welchen Mitteln diese ihre Interessen durchzusetzen vermag.

Eva Weber

Mahner

Behörde verweist aber auf "biologische Auswirkungen&

Beitrag von Mahner » 22. Oktober 2013 18:56

Der Artikel ""Frankreich sieht keine Risiken durch Handystrahlung
Behörde verweist aber auf "biologische Auswirkungen""


kann auch unter dem Link

http://www.gesundheit.de/news/urn.newsm ... 0e8f2fae49

in gesundheit.de aufgerufen werden.

Mahner

Kritische Anmerkung von Prof. D.Leszczynski

Beitrag von Mahner » 23. Oktober 2013 10:21

Kritische Anmerkung von Prof. D.Leszczynski

Kritische Anmerkung von Prof. D.Leszczynski
23. Oktober 2013

www.elektrosmognews.de
Die Mobilfunk-Industrie macht sich selbst zur „leichten Beute“ (Dariusz Leszczynski)
Englischer Originaltext:
http://communities.washingtontimes.com/ ... ce/2013/oc...

Anlass für die Verlautbarung von D. Leszczynski (D.L.) in der „Washington Post“ war die Veröffentlichung des neuen Berichts über Handys und Gesundheit vom 15. Oktober 2013 der Französischen Handy-Aufsichts-Behörde in der ANSES (Nationale Agentur für Gesundheit, Ernährung and Umwelt-Sicherheit).
Der Bericht kommt darin zu dem Schluss, dass das zuständige Gremium von Wissenschaftlern, geführt von Elisabeth Cardis, nicht in der Lage war, Kausalität zwischen den beobachteten biologischen Wirkungen durch Exposition von Mobilfunkstrahlung und möglicherweise dadurch hervorgerufene gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen zu finden.
D.L.: „Mit Blick auf die rasante Entwicklung sowie den Einsatz neuer Drahtlos-Technologien empfiehlt der ANSES-Bericht jedoch gleichzeitig eine Begrenzung des Exposition für Kinder und eifrige Anwender“ (vergleichbar mit Personen, die mindestens 40 min pro Tag telefonieren).

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Quelle:

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