Hans-U. Jakob hat geschrieben:Frank hat geschrieben:Hallo,
ich sitze viele Stunden an Tag an meinem Notebook und suche eine Möglichkeit, wie ich die Strahlung die von Notebook auf mich wirkt, mindern kann.
Ich habe mir überlegt einen Stoff, der vor EMF abschirmt, zu verwenden und auf die Tastatur des Notebooks zu legen (ich benutze eine separate USB Tastatur).
Kennt jemand einen seriösen Hersteller von solchen Stoffen?
Gibt es vielleicht auch noch andere Möglichkeiten bspw. eine durchsichtige Platte, die ich vor das Notebook stellen kann und welche die EMF nicht durchlässt? So wäre ich auch vor der Strahlung, die von dem Monitor ausgeht nicht so stark ausgesetzt.
Was meint ihr?
VG
Frank
Das geht viel viel einfacher und viel sicherer:
WLAN-Funktion am Notebook deaktivieren. WLAN-Router aus Wohnung oder Büro entfernen und alles verkabeln.
Es ist weniger der Flachbildschirm, der strahlt, sondern viel mehr die im Rahmen eingebaute Funk-Antenne für WLAN.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)
Das Deaktivieren des WLAN ist siicher die erste angezeigte Massnahme bei Problemen mit dem Computer. Wenn dieses nicht hilft, weil der Computerbenutzer auf andere, meist nicht näher bestimmte EMF aus dem Rechner, aus dem Bildschirm oder aus Peripheriegeräten wie Drucker reagiert, dann ist in der Regel Abschirmen nicht praktikabel, sondern die von Charles Cavanaugh praktizierte Distanzhaltung,
viewtopic.php?p=29692&highlight=#29692 . Natürlich ist so was nur sinnvoll, wenn der Raum insgesamt nicht belastet wird, und sich beispielsweise in einem freistehenden Gebäude befindet.
Computersysteme strahlen eine grosse Vielfalt von EMF ab, in unterschiedlicher Stärke und auch nicht stetig. Aus diesem Grund ist diejenige Strahlung (charakterisiert durch Frequenz, Taktung, Dauer, Stärke), welche die Beeinträchtigung verursacht, mit den üblichen technischen Mitteln aus dem EMF-"Salat" nicht einzeln eruierbar. Es sind auch ganz andere EMF als die Mikrowellen der Drahtlostechnik wirksam.
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Es ist genau die Charakteristik der EMF, die entscheidend für athermische Effekte entscheidend ist, und die darum nicht ignoriert werden darf. Seine Spektabilität übt sich anderswo wieder einmal mit kruder Totschlagargumentation, die an der Sache vorbeigeht.
(EMF-Kritiker:)
Da der ganze Körper elektromagnetisch funktioniert und die gesamte Zellkommunikation darüber läuft verstehe ich auch nicht was so unwahrscheinlich daran sein soll das elektromagnetische Felder von außen eine Wirkung darauf haben können.
(Lerchl: )
Weil z.B. die Feldstärke über Membranen (Muskeln, Nerven) bei ca. 100 kV/m liegt. Die paar Volt extra durch EMF gehen im Rauschen unter.
Wenn generell wahr wäre, was Lerchl behauptet, wären wir alle blind. Die Sensoren im Auge nehmen auch extrem schwache EMF (mit der Frequenz des sichtbaren Lichts, das nichts anderes als elektromagnetische Strahlung ist) wahr, was nach seiner Theorie unmöglich wäre. (Quelle:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=55113 ). Seine Spektablität geht vom Dogma der ICNIRP aus, dass alle EMF auch in Bezug auf athermische Effekt die SAR als gemeinsamen Nenner für ihre Wirksamkeit hätten, und einfach addiert werden können. Einfach krude.