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Smartphone-Studie: Handy am Abend, Reue am Morgen
Verfasst: 31. Januar 2014 09:37
von Pirat
Quelle:
Manager magazin online
27.01.2014
Smartphone-Studie
Handy am Abend, Reue am Morgen
Wer abends nach neun Uhr noch auf dem Handy arbeitet, riskiert einen veritablen Kater. Das haben Forscher der US-Universität Michigan State herausgefunden.
Hamburg - Abends im Bett schnell noch mal die Mails checken? Das ist eine sehr, sehr schlechte Idee, wie Forscher der US-amerikanischen Michigan State University herausfanden. In einer Doppelstudie wiesen sie nach, dass Leute, die nach neun Uhr abends noch beruflich mit ihrem Smartphone aktiv waren, signifikant schlechter schliefen und am folgenden Tag weniger leistungsfähig waren.
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Licht, Stress, EMF oder alles?
Verfasst: 31. Januar 2014 11:47
von Wuff
Licht, Stress, EMF oder alles?
Der Schluss des von Ihnen verlinkten Artikels lautet: "
Dabei kam heraus, dass die Smartphones der Schlafqualität noch weitaus abträglicher waren als Fernsehen und Tablet-Computer - die Forscher führen das neben psychologischen Gründen vor allem auf das Lichtspektrum der Geräte zurück. Das bläuliche Licht greift in die Melatoninproduktion des Körpers ein."
Nicht gefragt wurde anscheinend nach dem Einfluss der EMF auf den Schlaf. Vielleicht strahlen die EMF der Smartphones mehr als die Verbindung der Tablets zum Internet, die sehr oft nicht als UMTS-Mobilfunkverbindung sondern über WLAN geht.
Es bleibt hier offen, ob die Beleuchtung der Smartphones, deren Strahlung oder der kleine Bildschirm die Schlafprobleme verursachen. Ein gewisser Rubin hat herausgefunden, dass Mobiltelefone als solche Stress bis hin zu Kopfschmerzen verursachen, weil viele Anrufe problembeladen sind.
Er interpretierte allerdings sein Experiment ganz anders, er hielt vielmehr die Kopfschmerzen als durch Medienberichte verursacht, hier vor meinen Ausschluss diskutiert,
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=31079 .
Es kann also sein, dass
Smartphones gleichzeitig auf mehreren Wegen schlafhemmenden Stress verursachen, nämlich
- durch die bläuliche Hinterleuchtung, welche im Gegensatz zu beispielsweise rötlicher Beleuchtung über die Steuerung des Melatoninsystems schlafhemmend wirkt
- durch zu kleine Schrift des Smartphone-"Bildschirms", welche beim Lesen anstrengt
- durch EMF-Strahlung des Mobiltelefons, die von den Autoren ignoriert wurde
- durch den bei ständiger Erreichbarkeit bedingten Stressfaktor "Dauererreichbarkeit"
- durch negative Konditionierung auf das Mobiltelefon nach früheren als unangenehm erlebten Telefongesprächen
Anrufe problembeladen
Verfasst: 12. Februar 2014 19:29
von Eva Weber
Wuff hat geschrieben: Ein gewisser Rubin hat herausgefunden, dass Mobiltelefone als solche Stress bis hin zu Kopfschmerzen verursachen, weil viele Anrufe problembeladen sind.
Soso, beim alten Schnurtelefon hatten die Leute also keine problembeladenen Anrufe und dadurch keinen solchen Stress und keine Kopfschmerzen. Das ist meine Schlussfolgerung zur Rubin Studie.
Nachteil damals: Das Geschäft für Psychiater und Pharmaindustrie florierte nicht dermaßen gut.
Die Studien von gewissen Wissenschaftlern, die man zur Verteidigung der Mobilfunktechnik braucht, erscheinen zumindest mir "problembeladen", auch wenn ich diese nicht über Handy konsumiere. Kopfschmerzen und Stress lösen sie bei mir allerdings nicht aus - nur immer wieder Erstaunen über den Einfallsreichtum mancher Wissenschaftler.
Eva Weber