Gucken Sie auf die Straße, nicht aufs Handy!
Verfasst: 6. Februar 2014 16:36
Gucken Sie auf die Straße, nicht aufs Handy!
Millionen Menschen tun es, vielleicht auch Sie gerade: durch die Gegend laufen und aufs Handy schauen. Hören Sie auf damit! Sie sind eine Gefahr für sich und die Menschen in Ihrer Umgebung
Eigentlich tut es doch jeder, ich habe es gestern getan und mir und einer jungen Dame dabei fast wehgetan: beim Gehen auf dem Handy herumtippen und lesen. Wenn man gerade eine wichtige Mail empfangen hat oder mitzählen will, wie viele Likes auf das letzte Posting reinkommen, oder man gerade beim Quizduell den Chef plattmacht – da kann man eben kaum mal eine Sekunde den Blick vom Bildschirm abwenden. Dann üben wir uns in der Kunst des Navigierens mit dem periphären Sichtfeld im realen Raum.
Genau genommen machen das rund 20 Prozent aller Handynutzer. Allein in Deutschland sind das also 7,4 Millionen Smartphone-Besitzer, die dreiviertelblind durch die Gegend latschen. Und eine Gefahr für sich und ihre Mitmenschen sind. Denn wir wissen doch eigentlich alle, wie leichtsinnig das ist. Für eine Studie namens "Fußgänger-Verletzungen aufgrund von Handynutzung an öffentlichen Plätzen" sammelte man Daten von hundert Krankenhäusern und rechnete damit die Zahlen für die ganze Nation hoch.
So stieg in der Zeit zwischen 2004 und 2010 die Zahl der zu versorgenden Köpfe, die nach unaufmerksamem Herumlaufen gegen einen Laternenpfahl stießen, auf das Dreifache. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift "Unfallanalyse und Prävention". Aber es kann auch tödlich enden: So starrte in Japan vor einiger Zeit eine Frau am Bahnhof mehr aufs Handy als auf die Bahnsteigkante – mit fatalen Folgen. Gleiches geschah mit einem Zehnjährigen in der U-Bahn vor ein paar Wochen in den USA.
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Millionen Menschen tun es, vielleicht auch Sie gerade: durch die Gegend laufen und aufs Handy schauen. Hören Sie auf damit! Sie sind eine Gefahr für sich und die Menschen in Ihrer Umgebung
Eigentlich tut es doch jeder, ich habe es gestern getan und mir und einer jungen Dame dabei fast wehgetan: beim Gehen auf dem Handy herumtippen und lesen. Wenn man gerade eine wichtige Mail empfangen hat oder mitzählen will, wie viele Likes auf das letzte Posting reinkommen, oder man gerade beim Quizduell den Chef plattmacht – da kann man eben kaum mal eine Sekunde den Blick vom Bildschirm abwenden. Dann üben wir uns in der Kunst des Navigierens mit dem periphären Sichtfeld im realen Raum.
Genau genommen machen das rund 20 Prozent aller Handynutzer. Allein in Deutschland sind das also 7,4 Millionen Smartphone-Besitzer, die dreiviertelblind durch die Gegend latschen. Und eine Gefahr für sich und ihre Mitmenschen sind. Denn wir wissen doch eigentlich alle, wie leichtsinnig das ist. Für eine Studie namens "Fußgänger-Verletzungen aufgrund von Handynutzung an öffentlichen Plätzen" sammelte man Daten von hundert Krankenhäusern und rechnete damit die Zahlen für die ganze Nation hoch.
So stieg in der Zeit zwischen 2004 und 2010 die Zahl der zu versorgenden Köpfe, die nach unaufmerksamem Herumlaufen gegen einen Laternenpfahl stießen, auf das Dreifache. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift "Unfallanalyse und Prävention". Aber es kann auch tödlich enden: So starrte in Japan vor einiger Zeit eine Frau am Bahnhof mehr aufs Handy als auf die Bahnsteigkante – mit fatalen Folgen. Gleiches geschah mit einem Zehnjährigen in der U-Bahn vor ein paar Wochen in den USA.
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