WHATSAPP
Todesdrohungen verunsichern WhatsApp-Nutzer
Düsseldorf. Jugendliche in NRW haben in den vergangenen Tagen häufig Todesdrohungen über den Nachrichten-Dienst WhatsApp erhalten. Sie bekamen eine Nachricht mit der Aufforderung, diese weiterzuschicken - mit der Drohung, wenn das unterbliebe, würde jemand sterben. Die Polizei spricht von einem "üblen Scherz".
Der Schrecken kommt mit einem kleinen Klingeln, das eine neue Nachricht bei WhatsApp ankündigt. „Hi, ich bin Lukas. Ich bin 9 Jahre alt und habe keine Hände mehr. Und wenn du diese Nachricht nicht an 20 Leute schickst, töte ich dich“, lautet die Nachricht, die dann folgt. Oder: „Wenn du das hier nicht an 13 Freunde weiterschickst, wird deine Mutter in fünf Jahren ermordet.“
Gesendet werden sie seit einigen Tagen verstärkt an Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen. Mal als Text, mal als Audiodatei. Lehrer sind aufgeschreckt, Eltern besorgt, denn viele Empfänger reagieren verängstigt auf die makaberen Ankündigungen.[…]
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http://www.derwesten.de/panorama/todesd ... 37310.html
DerWesten
WAZ - 25.02.2014
Todesdrohungen verunsichern WhatsApp-Nutzer
Ein übler Scherz?
Früher nannte man so etwas Kettenbriefe. Aber da musste man auch noch eine Briefmarke opfern und zum Briefkasten gehen. Aus dieser Zeit weiß ich, dass es Kinder einschüchtert und verunsichert.Mahner hat geschrieben: Düsseldorf. Jugendliche in NRW haben in den vergangenen Tagen häufig Todesdrohungen über den Nachrichten-Dienst WhatsApp erhalten. Sie bekamen eine Nachricht mit der Aufforderung, diese weiterzuschicken - mit der Drohung, wenn das unterbliebe, würde jemand sterben. Die Polizei spricht von einem "üblen Scherz".
Diese Art Briefe waren verboten!
Heute, im angeblich glücklich machenden weltweit digitalen Vernetzungswahn, wird es als Scherz abgetan. Wenigstens steht noch das Wörtchen "übel" dabei.
Eva Weber