Seite 1 von 1

GERoNIMO: Einführung eines neuen europäischen Projekts zu EM

Verfasst: 5. März 2014 20:12
von Mahner
www.Elektrosmognews.de
05.03.2014

GERoNIMO - Einführung eines neuen europäischen Projekts zu gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder


Freie Übersetzung der (leicht gekürzten)
Pressemitteilung vom 21. Januar 2014

zu dem englischen Original:
http://www.creal.cat/en_noticies/view.php?ID=278


Die europäische Bevölkerung wird zunehmend neuen physikalischen und chemischen Agenzien der Umwelt ausgesetzt, von denen einige schädlich für die Gesundheit sein können. Unter diesen sind elektromagnetische Felder (EMF), eine der am weitesten verbreiteten Agenzien, während deren Anwendungen in neuen Technologien ständig weiter wachsen, verbunden mit neuartigen Verwendungen, die aktiv entwickelt und kommerzialisiert werden. Zwar gibt es einige Bedenken der Öffentlichkeit und der Fachleute für die Gesundheit über mögliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit durch EMF-Effekte, aber die Ergebnisse der bisherigen Studien sind widersprüchlich.

Das Projekt GERoNIMO (Allgemeines EMF-Forschungsprojekt mit neuen Methoden), das diesen Monat gestartet wird, zielt auf das Schließen von Wissenslücken über gesundheitliche Auswirkungen von EMF und die Verringerung der Exposition ab. Um dies zu erreichen, wird ein integrierter Ansatz verwendet, der Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen (Biologie, Technik und Physik, Epidemiologie und öffentliche Gesundheit, Strahlenschutz sowie Risikobewertung und Kommunikation), aus 19 verschiedenen Forschungseinrichtungen (siehe unten) und 13 Ländern zusammenbringt, um zentrale Fragen im Zusammenhang mit EMF aufzuwerfen, insbesondere um

- die den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von EMF zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen;
- aktuelle und zukünftige Levels der EMF-Exposition in Europa besser zu charakterisieren;
- den Stand des Wissens zu EMF und Gesundheit weiter voranzubringen;
- die Bewertung der gesundheitlichen Risiken von EMF zu verbessern und
- die politische Begleitung zu stärken und die Verringerung der EMF-Exposition mit nicht-technologischen Mitteln vorzuschlagen.

GERoNIMO ist ein Fünf-Jahres-Projekt, koordiniert von Professor Elisabeth Cardis, Leiterin des Strahlenprogramms am Forschungszentrum für Umweltepidemiologie (CREAL), ein globales Verbund-Forschungszentrum in Barcelona (Spanien). Es wird von der Europäischen Union (EU-Finanzhilfevereinbarung 603794) gefördert.
Mehr lesen >> http://www.elektrosmognews.de/news/20140305_122342.html