Münchner Merkur vom15. April 2014
"Heillos verstiegen"
"Drei Bergkletterer mit Hubschrauber gerettet"
"Bad Reichenhall - Ein Sonntagsausflug am Hochstaufen (Landkreis Berchtesgadener Land) hat drei junge Männer mit einem Rettungseinsatz der Bergwacht geendet. Sie verirrten sich und mussten mit einem Rettungshubschrauber ins Tal geflogen werden. Wie der Kreisverband Berchtesgadener Land des Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte, brachen die 16, 17 und 19 Jahre alten Einheimischen am Sonntag erst gegen 17 Uhr mit spärlicher Ausrüstung auf und verstiegen sich prompt heillos im Goldtropfensteig.
Nach Einbruch der Dunkelheit setzten die drei einen Notruf ab. Eine Suchmannschaft fand die verirrten Wanderer kurz darauf in der Dunkelheit. Sie wurden mit einem Polizeihubschrauber einzeln mit einer Winde in Sicherheit gebracht." fett von mir.
Fazit:
Handy dabei - Hirn ausschalten - man muss uns ja retten!
Hoffentlich kommt der Einsatz anständig teuer, sodass ihnen klar wird, dass zum Bergsteigen nicht nur ein Handy, sondern auch ein wenig Hirn gehört.
Eva Weber
Dank Handy Verlust des Gefahrenbewusstseins?
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Laie
Re:Verlust der Verantwortungsfähigkeit durch Handystrahlung?
@ Re:Verlust der Verantwortungsfähigkeit durch Handystrahlung?Eva Weber hat geschrieben:Münchner Merkur vom15. April 2014
"Heillos verstiegen"
"Drei Bergkletterer mit Hubschrauber gerettet"
"Bad Reichenhall - Ein Sonntagsausflug am Hochstaufen (Landkreis Berchtesgadener Land) hat drei junge Männer mit einem Rettungseinsatz der Bergwacht geendet. Sie verirrten sich und mussten mit einem Rettungshubschrauber ins Tal geflogen werden. Wie der Kreisverband Berchtesgadener Land des Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte, brachen die 16, 17 und 19 Jahre alten Einheimischen am Sonntag erst gegen 17 Uhr mit spärlicher Ausrüstung auf und verstiegen sich prompt heillos im Goldtropfensteig.
Nach Einbruch der Dunkelheit setzten die drei einen Notruf ab. Eine Suchmannschaft fand die verirrten Wanderer kurz darauf in der Dunkelheit. Sie wurden mit einem Polizeihubschrauber einzeln mit einer Winde in Sicherheit gebracht." fett von mir.
Fazit:
Handy dabei - Hirn ausschalten - man muss uns ja retten!
Hoffentlich kommt der Einsatz anständig teuer, sodass ihnen klar wird, dass zum Bergsteigen nicht nur ein Handy, sondern auch ein wenig Hirn gehört.
Eva Weber
Einheimische! Wie verpeilt mussten die sein, gegen 17:00 dahin aufzusteigen? Ob diese Form der Beeinträchtigung des Realitätsbewußtseuns auf ihre mögliche (Mit-)Verursachung durch chronische Handystrahlungsbelastung mit eingesperrten Laborratten untersuchbar wäre?
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Phoenix
Was wäre wohl passiert, wenn die Jungs kein Handy dabei gehabt hätten? Wären sie dann auch so schnell gerettet worden?
Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und der Österreichische Bergrettungsdienst empfehlen ausdrücklich die Mitnahme von Handys bei Bergtouren - ganz einfach deshalb, weil ein Handy in den meisten Fällen die sicherste Möglichkeit bietet, schnell Hilfe herbei zu holen.
Phoenix
Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und der Österreichische Bergrettungsdienst empfehlen ausdrücklich die Mitnahme von Handys bei Bergtouren - ganz einfach deshalb, weil ein Handy in den meisten Fällen die sicherste Möglichkeit bietet, schnell Hilfe herbei zu holen.
Phoenix
Heute ist es schon so, dass man sich hauptsächlich auf das Handy verlässt - ich kann ja immer jemanden rufen - und ganz normale "vernünftige" Dinge nicht mehr gemacht werden. Das Gefahrenbewusstsein geht anscheinend völlig verloren. Dafür gibt es immer wieder traurige Berichte aus den Bergen: Überhaupt keine Idee wie lange eine Tour dauert, man geht einfach los und wenn es auch viel zu spät ist. Schlecht ausgerüstet - da laufen wir jetzt einfach mal hinauf!!Phoenix hat geschrieben: Was wäre wohl passiert, wenn die Jungs kein Handy dabei gehabt hätten? Wären sie dann auch so schnell gerettet worden?
Oder unsichere Wetterlage. Wir haben ja das Handy und die Bergwacht muss uns retten. Und wenn es einen Schlechtwettereinbruch gibt, wird verlangt, dass sie fliegen, obwohl es manchmal einfach nicht geht oder mit großer Gefahr verbunden ist. Die dürfen sich ruhig in Gefahr begeben. Manches wäre unnötig und würde von den Leuten nicht gemacht, wären sie sich nicht so sicher mit ihrem Handy. Den Verstand einschalten, könnte manchen Notruf verhindern. Da bin ich sicher, dass Ihnen das auch der Österreichische Bergrettungsdienst in erster Linie empfehlen würde.
Eva Weber