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"Das ist verantwortungslos"

Verfasst: 22. Mai 2014 14:58
von realdream
Ergebnis einer Online-Umfrage des K-Tipp zum Thema Handyantennen in der Nähe von Bauernhöfen:

75 % finden, dass sei reine Geldmacherei und verantwortungslos.

25 % sind der Auffassung, das sei reine Panikmache.

Teilgenommen an der Umfrage haben 534 Personen.

(publiziert in der neuen Ausgabe vom 21. Mai 2014, S. 24)

Die Umfrage erfolgte im Zusammenhang mit dem Bericht im K-Tipp 8/14, wonach in den letzten Jahren in der Schweiz dutzende Kälber an grauem Star erkrankten und Studien der Uni Zürich belegen, dass viele dieser Tiere in unmittelbarer Nähe von Handyantennen lebten.

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Irgendwann merken auch die Verdrängungs-Künstler-Mobilfunk-Verharmloser, dass sie auf einem Steamer und damit auf einem falschen Dampfgerät fahren... Aus der Umfrage bereits auf einen Meinungsumschwung in der Bevölkerung hin zu mehr Vorsorge zu schliessen, wäre wohl verfrüht, gibt es doch auch eine grosse unkritische Menschenmenge, von welcher wohl nur eine Minderheit an der Abstimmung teilgenommen haben dürften.

Verantwortungsfähigkeit

Verfasst: 23. Mai 2014 17:56
von Laie
realdream hat geschrieben:Ergebnis einer Online-Umfrage des K-Tipp zum Thema Handyantennen in der Nähe von Bauernhöfen:

75 % finden, dass sei reine Geldmacherei und verantwortungslos.

25 % sind der Auffassung, das sei reine Panikmache.

Teilgenommen an der Umfrage haben 534 Personen.

(publiziert in der neuen Ausgabe vom 21. Mai 2014, S. 24)

Die Umfrage erfolgte im Zusammenhang mit dem Bericht im K-Tipp 8/14, wonach in den letzten Jahren in der Schweiz dutzende Kälber an grauem Star erkrankten und Studien der Uni Zürich belegen, dass viele dieser Tiere in unmittelbarer Nähe von Handyantennen lebten.

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Irgendwann merken auch die Verdrängungs-Künstler-Mobilfunk-Verharmloser, dass sie auf einem Steamer und damit auf einem falschen Dampfgerät fahren... Aus der Umfrage bereits auf einen Meinungsumschwung in der Bevölkerung hin zu mehr Vorsorge zu schliessen, wäre wohl verfrüht, gibt es doch auch eine grosse unkritische Menschenmenge, von welcher wohl nur eine Minderheit an der Abstimmung teilgenommen haben dürften.

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Strahlenschutzproblemtik führt nach meinen vielfältigen Beobachtungen in meiner Umgebeung um so schwieriger zu einem Umschwung in der Handlungsbereitschaft, je stetiger Menschen sich über die ihnen eigentlich zuträgliche Grenze hinaus unter Strahlungseinfluss befinden, ohne dabei schon offensichtlich ins Existenzielle gehende Schäden an sich festzustellen.
Dies lässt die Frage aufkommen, inwieweit die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, von einer psychogenen Wirkung der Strahlung im "mittleren" subjektiven Belastungsbereich. d. h. wenn und solange man meint, noch damit zurecht zu kommen, ausgehölt wird.
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Neigung, konsequent Expositionen zu vermeiden und unvermeidbar zugezogene durch regenerative Maßnahmen auszugleichen, abnimmt, je mehr ich Funkbelastung ausgesetzt bin oder war. Wenn ich in einem Anfangsstadium von Belastungssummierung sofort konsequent für ausreichende Pausen von Exposition sorge, fällt mit die Aufrechterhaltung von Vorsorge am leichtesten. Mit ansteigender Belastung empfinde ich selbstschützendes Verhalten schwieriger, manchmal gar als lästig. Der Selbsschutz scheint sich in solchen Situationen aufzulösen. Dies bezahle ich jedoch ohne Ausnahme regelmäßig mit heftigen, nachlaufend auftretenden Symptomen. Dann bleibt einfach nichts anderes mehr übrig, als die akuten Folgen zu kurieren - und zu hoffen, dass sich die generelle Anfälligkeit durch die Überbeanspruchung nicht verschlimmert hat.