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iPhone soll zum Gesundheitsberater werden

Verfasst: 3. Juni 2014 07:03
von Laie
http://www.sueddeutsche.de/digital/appl ... -1.1983307
iPhone soll zum Gesundheitsberater werden

:roll:

Spielzeug für Klempner-Fiktion

Verfasst: 6. Juni 2014 06:15
von Laie
Laie hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/digital/appl ... -1.1983307
iPhone soll zum Gesundheitsberater werden

:roll:
Spielzeug für Klempner-Fiktion

Selbstvermessung: Warum Ärzte keine Wearables verschreiben würden

Mit immer mehr Apps und Geräten vermessen Menschen ihren Körper. Eine neue Generation von Gadgets soll noch bessere Ergebnisse bringen, ... . Mediziner und Ernährungswissenschaftler sind skeptisch.
http://www.golem.de/news/selbstvermessu ... 06491.html


Bei den angeführten Bedenken von Medizineren keine Spur einer Ahnung von möglichen verändernden Einwirkung durch EMF auf Lebensvorgänge des menschlichen Organismus.
Der letzte Abschnitt bringt eine durchschlagend naive ärztliche oder/und journalistische Ahnungslosigkeit zusammenfassend zum Vorschein.

Was Ärzte wollen

Welche selbst quantifizierbaren Daten könnten aber tatsächlich für medizinische Zwecke sinnvoll und nutzbar sein? Fragt man Sostmann, fallen ihm spontan vor allem Klassiker ein: Blutdruck, Herzfrequenz, Asthma-Anfälle. "Die Diabetiker sind weit vorn", sagt er - und hebt die TÜV-zertifizierte App Mysugr hervor, bei der Patienten den Verlauf ihrer Krankheit beobachten und ihre Werte mit denen von anderen Nutzern vergleichen können. Die Zukunft sieht Sostmann aber eher im digital gestützten Arzt-Patienten-Gespräch: Apps, die auch kleinteiligere Kommunikation von zwei, drei Minuten mit einem Mediziner organisieren, den behandelnden Arzt benachrichtigen, wenn sich der Zustand von depressiven Patienten verschlechtert oder eine Verhaltensmodifikation mit Hilfe eines Gadgets verstärkt werden soll.

...

"Wir werden in nächster Zukunft keine Tricoder haben wie bei Star Trek", sagt Tobias Neisecke. ... "Aktuell befinden wir uns in einer Lernphase. Aber irgendwann wird es selbstverständlich sein, dass man bei einer Krankheit mobile Technologien und das Internet hinzuzieht, weil sonst Patienten Möglichkeiten entzogen werden. Das wird aber nur funktionieren, wenn Design und Medizin künftig enger zusammenarbeiten."
Denn: "Die Entwickler- und Designerszene hat oft wenig Ahnung davon, was fachlich und medizinisch sinnvoll ist."

Dem Patienten könnten "Möglickeiten entzogen werden", wenn keine "mobilen Technologien" hinzugezogen werden. Erschreckende Vorstellung der Entbehrung überirdischer Hilfsmittel. Davor bewahre uns der himmlische Designer. Er sende uns Scharen intergalaktischer Gadgets, auf dass der elektronische Heiland uns erlöse!

Bewußt mitzubekommen, welche Möglichkeiten zu Leben mir entzogen werden, wenn ich mir mobile Technologien zuziehe, damit komme ich in Anbetracht deren Chaoswirkungen gar nicht nach. Doch Kopf hoch: "Ärzte freuen sich, wenn Menschen sich auf der Laienebene mit ihrem Körper auseinandersetzen" Na denn, ab heute mit ärztlichem Segen auf zum täglichen Freischwimmen im Wellenmeer der Möglichkeiten.