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Südtirol: Schulexperiment mit bestrahlten Würmern
Verfasst: 5. März 2015 19:09
von Mahner
Südtirol: Schulexperiment mit bestrahlten Würmern
Die Verbraucherzentrale Südtirol hat an Schulen Experimente mit Mehlwürmern durchgeführt um die Folgen von Handystrahlung und Elektrosmog zu erforschen.
Rai Südtirol, Pluspunkt Verbrauchermagazin, hat dazu am 20. Jänner 2015 einen TV-Beitrag gesendet.
Das Video dieser Sendung veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von Rai Südtirol.
Info Diagnose-Funk 05.03.15...hier geht es zum Video
....
Fazit des Versuches:
Es lassen sich klare Unterschiede zwischen bestrahlten und unbestrahlten
Käfern feststellen...
In jedem Fall hat das Experiment bei den Kindern Spuren hinterlassen, wie etwa der
kritische Umgang mit moderner Technologie...
Re: Südtirol: Schulexperiment mit bestrahlten Würmern
Verfasst: 7. März 2015 11:49
von Eva Weber
Lurche, Studie an Kaulquappen an einer Mobilfunk-Basisstation.
Vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht:
http://www.bfs.de/de/bfs/forschung/stel ... intversion
"Bisher wurden die Ergebnisse eines einzelnen Experiments an Kaulquappen von Grasfröschen publiziert [1]. Zwei Behälter mit je 70 Kaulquappen wurden im spanischen Valladolid für zwei Monate auf einer Terrasse 140 Meter von einer Mobilfunk-Basisstation aufgestellt. Einer der Behälter war durch eine Metallhülle vor elektromagnetischen Feldern geschützt, der andere nicht. Die elektrische Feldstärke in der Umgebung der Behälter betrug etwa fünf Prozent des Grenzwertes. Die Energieabsorption in den Wasserbehältern und in den Körpern der Kaulquappen wurde nicht bestimmt, es ist aber davon auszugehen, dass die Energie überwiegend vom Wasser und nicht von den Kaulquappen absorbiert wurde. Im Behälter ohne Abschirmung wurde eine wesentlich höhere Sterblichkeit (90 Prozent) als im Behälter mit Metallhülle (vier Prozent) beobachtet, und den elektromagnetischen Feldern zugeschrieben. Andere mögliche Parameter, wie zum Beispiel Einfluss der Metallhülle auf Sonneneinstrahlung, Temperatur, Sauerstoffgehalt, chemische Immissionen und so weiter wurden nicht in Betracht gezogen. Deshalb bleibt die Aussagekraft dieser einzelnen Beobachtung gering. Aus der freien Natur wurden bisher keine Beobachtungen zum Zusammenhang zwischen Funkanwendungen und dem Vorkommen von Lurchen gemeldet.
Literatur
[1] Balmori A (2010) Mobile Phone Mast Effects on Common Frog (Rana temporaria) Tadpoles: The City Turned into a Laboratory. Electromagnetic Biology and Medicine, 29 (1-2): 31 - 35
Auch bei dieser Studie war eine hohe Beeinträchtigung durch eine Mobilffunk-Basisstation in 140m Entfernung festzustellen. Es zeigte sich im Behälter ohne Abschirmung eine wesentlich höhere Sterblichkeit der Kaulquappen (90%).
Meinung:
Wie immer werden in Bezug auf Funktechnik Ergebnisse von Studien, die nicht ins Konzept der allgemeinen Funkeuphorie passen, ganz einfach nicht beachtet. M.E. können noch so viele Studien kommen, die Schäden aufzeigen, es ändert nichts an der Tatsache, dass Mikrowellentechnik zur Heiligen Kuh geworden ist. Einwendungen dagegen sind vollkommen ausgeschlossen! Jedwede Möglichkeit zur weiteren Verstrahlung von Mensch und Umwelt wird wahrgenommen. Anzeichen von Schäden werden beiseite geschoben, egal ob es sich um Menschen. Tiere oder Bäume handelt. Mittlerweile ist ein Großteil der Menschen so weit, dass der Verstand bei Smartphone und Co. abgegeben wurde. Somit kann Funktechnik ungestört ihren Lauf nehmen, smart Home, elektronisch gesteuerte Autos, mit Ärzten verbundene Patienten, ein kleiner Chip in der Hand als Türöffner (Ratten und Kakerlaken lassen sich bereits per Funk steuern) usw. usw.. Je mehr die Gehirne der Bevölkerung durch gepulste elektromagnetische Felder beeinflusst sind, umso weniger Widerstand!
Eva Weber