WLAN: Eltern wehren sich gegen Dauerbestrahlung
Verfasst: 12. März 2015 18:52
Internet in Schulen: Eltern wehren sich gegen Dauerbestrahlung
Auszug:
Die Stadt Zürich rüstet sämtliche Schulen und selbst Kindergärten mit drahtlosem Internet aus. Die Sender können nicht ausgeschaltet werden – was bei Eltern, Politikern und Lehrern auf Widerstand stösst.(…)
Heute verfügt die Hälfte aller Schulhäuser und Kindergärten in der Stadt Zürich über einen WLAN-Anschluss im Klassenzimmer. Bis 2017 soll die Zahl der WLAN-Sender an den Schulen auf 2000 verdoppelt werden – bis dann, so sieht es das Projekt Kits 3 der Stadt vor, sollen alle Schulen kabellosen Zugriff auf das Internet haben. Rund fünf Millionen Franken hat der Gemeinderat 2013 dafür bewilligt.
Die Aufrüstung stösst auf Kritik. Insbesondere dass die Sender nicht ausgeschaltet werden können, löst Unverständnis aus. Etwa bei der grünen Zürcher Gemeinderätin Karin Rykart Sutter, deren Kinder das Schulhaus Am Wasser besuchen. «Das Schul- und Sportdepartement nimmt die Auswirkungen von WLAN-Sendern in den Schulzimmern nicht ernst», findet Rykart. Dass die Accesspoints (AP) nicht ausgeschaltet werden können, sei nicht tolerierbar. Wenn Kindergarten- und Primarschulkinder ständig den Strahlen ausgesetzt seien, «nehmen wir negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder in Kauf».
BAG empfiehlt abschalten
Yvonne Gilli, Ärztin und grüne Nationalrätin aus Wil SG, ist Mitglied einer Arbeitsgruppe Elektrosmog der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz. Sie sagt, dass sich «die Hinweise verdichten», dass Funkstrahlung gesundheitsschädlich sei. Immer wieder würden Menschen plausibel über WLAN-Unverträglichkeit berichten. Symptome seien zum Beispiel Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder übermässige Müdigkeit. «Diese Beschwerden sind just für die Leistungsfähigkeit in der Schule relevant», sagt Gilli. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hält in seinen Richtlinien zum Umgang mit WLAN fest, dass die Langzeitauswirkungen «ungenügend erforscht» seien, und empfiehlt, die Sender bei Nichtgebrauch auszuschalten.
Strahlenexperte Martin Röösli von der Universität Basel mahnt zur Vorsicht bei Kindern, die noch in der Entwicklung seien. Auch wenn «bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass Elektro¬smog unterhalb der Grenzwerte Symptome verursacht.» Er empfiehlt ebenfalls, das WLAN bei Nichtgebrauch abzuschalten.
Laut dem Schulamt ist es nicht sinnvoll, das WLAN auszuschalten.
Mehr..Tages Anzeiger 11.03.
....
Unglaublich, was diese Schulamt-Strahlenexperten für einen Schwachsinn von sich geben!
Die Züricher sollten diesen Möchtegernexperten gehörig Dampf machen.
Auszug:
Die Stadt Zürich rüstet sämtliche Schulen und selbst Kindergärten mit drahtlosem Internet aus. Die Sender können nicht ausgeschaltet werden – was bei Eltern, Politikern und Lehrern auf Widerstand stösst.(…)
Heute verfügt die Hälfte aller Schulhäuser und Kindergärten in der Stadt Zürich über einen WLAN-Anschluss im Klassenzimmer. Bis 2017 soll die Zahl der WLAN-Sender an den Schulen auf 2000 verdoppelt werden – bis dann, so sieht es das Projekt Kits 3 der Stadt vor, sollen alle Schulen kabellosen Zugriff auf das Internet haben. Rund fünf Millionen Franken hat der Gemeinderat 2013 dafür bewilligt.
Die Aufrüstung stösst auf Kritik. Insbesondere dass die Sender nicht ausgeschaltet werden können, löst Unverständnis aus. Etwa bei der grünen Zürcher Gemeinderätin Karin Rykart Sutter, deren Kinder das Schulhaus Am Wasser besuchen. «Das Schul- und Sportdepartement nimmt die Auswirkungen von WLAN-Sendern in den Schulzimmern nicht ernst», findet Rykart. Dass die Accesspoints (AP) nicht ausgeschaltet werden können, sei nicht tolerierbar. Wenn Kindergarten- und Primarschulkinder ständig den Strahlen ausgesetzt seien, «nehmen wir negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder in Kauf».
BAG empfiehlt abschalten
Yvonne Gilli, Ärztin und grüne Nationalrätin aus Wil SG, ist Mitglied einer Arbeitsgruppe Elektrosmog der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz. Sie sagt, dass sich «die Hinweise verdichten», dass Funkstrahlung gesundheitsschädlich sei. Immer wieder würden Menschen plausibel über WLAN-Unverträglichkeit berichten. Symptome seien zum Beispiel Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder übermässige Müdigkeit. «Diese Beschwerden sind just für die Leistungsfähigkeit in der Schule relevant», sagt Gilli. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hält in seinen Richtlinien zum Umgang mit WLAN fest, dass die Langzeitauswirkungen «ungenügend erforscht» seien, und empfiehlt, die Sender bei Nichtgebrauch auszuschalten.
Strahlenexperte Martin Röösli von der Universität Basel mahnt zur Vorsicht bei Kindern, die noch in der Entwicklung seien. Auch wenn «bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass Elektro¬smog unterhalb der Grenzwerte Symptome verursacht.» Er empfiehlt ebenfalls, das WLAN bei Nichtgebrauch abzuschalten.
Laut dem Schulamt ist es nicht sinnvoll, das WLAN auszuschalten.
Mehr..Tages Anzeiger 11.03.
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Unglaublich, was diese Schulamt-Strahlenexperten für einen Schwachsinn von sich geben!
Die Züricher sollten diesen Möchtegernexperten gehörig Dampf machen.