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Elektrosensibel und was jetzt ?
Verfasst: 13. Januar 2002 17:51
von Christiane Müller
Ich melde mich noch einmal, obwohl es mir schwer fällt, lange am Computer zu bleiben. Ich wohne seit einem halben Jahr 800Meter von einem Mobilfunkturm entfernt und komme nicht mehr in die Höhe, mein Gesundheitszustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Ich weiß nicht, wie lange ich noch arbeiten kann, zumal neben unserer Schule auch Sender stehen. Hat jemand die Adresse von irgendeinem Arzt, der sich mit dieser Theamtik wirklich auseinandersetzt und mich etwas desensibilisieren kann. Ich flippe bald aus, denn jede Autofahrt ist eine Qual, ich habe seit 6 Monaten Kopfweh, jetzt fängt auch noch die Blutarnmut an. Gibt es jemanden, der einem das bestätigen kann, denn ich werde irgendwann wohl meine Berufsunfähigkeit erklären, doch niemand glaubt einem.
Re: Elektrosensibel und was jetzt ?
Verfasst: 13. Januar 2002 22:46
von Markus Lauener
Dr. Braun von Gladiss, Paracelsus Klinik, Lustmühle, bei Appenzell hat grosse Erfahruzng im Zusammenhang mit Elektrosmog
Ist dies ein Schutz?
Verfasst: 14. Januar 2002 17:55
von Karsten
@Christiane
Es ist ein Versuch, ich weiß aber nicht, ob er funktioniert.
Ich habe ein Patent gelesen, das folgende Anwendung betrifft:
Man braucht einen nicht isolierten Draht (ca. 15m), den man im (Schlaf-)Raum aufspannt, und zwar entlang der Länge , Breite (entlang der Fußbodenleiste) und dann nach oben an die Decke führen, d.h.man muss die 3 Dimensionen abdecken. Dieses Ende ist dann frei. Das andere Ende muss geerdet werden. Dazu kann man einen Schuko (Schutzkontakt-) Stecker aufschrauben, die Stifte entfernen und den Draht an die für die Erdung vorgesehenen Kontakt anschließen. Wieder zusammenschrauben und in die Steckdose stecken. Wichtig ist, dass die Hauserdung funktioniert!!! Alternative wäre, den Draht an der Heizung zu befestigen.
Hab ich von
www.raumerdung.de.
Die Methode soll nach einer Theorie den schädlichen Anteil der Strahlung erden.
Wenn sie das probieren, lassen Sie mich bitte wissen, ob es funktioniert. Ich habe es bei mir provisorisch installiert, bin aber nicht sensibel, weiss aber aufgrund meiner physikalischen Kenntnisse um die Gefährlichkeit der Mobilfunkstrahlen.
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 14. Januar 2002 18:57
von Elisabeth Buchs
Liebe Christiane
Der Computer lässt sich besser ertragen mit einem LCD-Flachbildschirm statt eines normalen Bildschirms.
Wenn Sie auf eine Distanz von etwa 800 m von der Mobilfunk-Antenne so grosse Probleme haben muss dies eine starke Antenne sein, kennen Sie die Messwerte in Ihrem Haus?
Die Aerzte sind bei der Elektrosmog-Problematik bisher nicht gerade hilfreich. Auch Dr. Braun von Gladiss kann bloss Massnahmen anordnen, welche die Gesundheit allgemein verbessern wie z.B. Amalgam rausnehmen lassen, gesunde Ernährung usw. Bei mir waren bisher all diese Massnahmen erfolglos.
Mit Dunkelfeld-Mikroskopie kann Dr. Braun eine Geldrollenbildung der Blutkörperchen nachweisen, die typisch sein soll für Elektrosensible. Doch weshalb und was man dagegen tun kann, bleibt offen.
Noch eine Frage: Wohnten Sie während längerer Zeit an einem elektrosmogmässig ungünstigen Ort? Es gibt Anzeichen, dass dies die Elektrosensibilität fördern kann.
Haben Sie es schon einmal versucht mit Abschirmen? Beim Abschirmen nur einer Antenne scheint es einige Erfolge zu geben? Am besten wenden Sie sich an einen seriösen Elektrobiologen und Elektrosmog-Spezialisten.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 18. Januar 2002 16:22
von Christiane Müller
Lieber Karsten, vielen Dank für die Nachricht, ich habe die Firma jetzt angeschrieben, sie schicken mir ein Lifeline zur Testung, ich lasse es Dich dann wissen, wenn Du mir die e-mail-Adresse gibst. Chris
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 21. Januar 2002 18:32
von Karsten
@Christiane
Einfach meinen Namen anklicken
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 30. Januar 2002 21:41
von Fritz Nussbaumer
Hallo Christiane
Wenn Deine Probleme aus Natel-Feldern resultiert und nicht aus
niederfrequenten Feldern,dann kannst Du Dich schutzen.
Schneidere Dir eine Jacke mit Kapuze aus
SwissShield-Stoff (Naturell CCIS-2091)
Baumwolle mit eingewobenem versilbertem Kupferdraht.
Das Gefühl in diesem Stoff ist super.
Ohne Kapuze mit Shawl geht auch.
Ev. genügt es bereits, wenn Du nur nachts einen solchen
Schutzanzug trägst)
Ich hoffe, dass diese Kleidung bald auf dem Markt
angeboten wird.
Wenn Du weitere Auskünfte brauchst, dann gibt mir
eine eMail
fnu@fnussbaumer.ch
Halte durch, es kommt wieder
Gruss
Fritz
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 31. Januar 2002 02:10
von Karin
Das ist der Hammer! Müssen wir uns jetzt auch noch Schutzkleidung kaufen (natürlich auf eigene Kosten!) ? Das hiesse ja, wir müssten stets so eine Jacke tragen, sogar nachts mit einer Kapuze am Kopf schlafen. Das kann's doch nicht gewesen sein. Nein! wir fordern: weg mit dieser Strahlung! Schon allein, dass solche Stoffe und solche Kleider angeboten werden, beweist doch zur Genüge, dass diese Strahlung gefährlich ist. Der Weg muss in eine andere Richtung gehen und nicht in jene, die einer neuen Industrie ermöglicht, in eine Marktlücke zu stossen - und wieder auf Kosten der Geschädigten.
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 31. Januar 2002 11:18
von Elisabeth Buchs
Es ist ungewiss, wie gut man sich in so einer metallhaltigen Swiss Shield-Abschirmung fühlen würde. Es könnte Probleme geben mit dem Metall, das zu nahe beim Körper ist, es könnte ebenfalls Nebeneffekte geben mit einem allfälligen Magnetfeld. Ausserdem bleibt offen, wie gut ein Mensch ein Leben in einem faradayischen Käfig verträgt. Ausserdem schaffen die Afghanen den Tschador langsam ab, während wir ihn einführen müssten wegen den Handy-Antennen. Die Swiss Shield-Baldachine, die oben, unten und rundum abschliessen, waren scheinbar nur in wenigen Fällen erfolgreich. Es sieht so aus, dass vor allem Abschirmungen z.B. mit Swiss Shield erfolgreich sind, die eine Handy-Antenne aus einer Richtung abschirmen.
Wer hat so etwas probiert und kann darüber im Forum berichten?
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 31. Januar 2002 12:46
von Evi
In welcher Welt leben wir eigentlich, wo sich der Mensch nur noch in Schutzkleidung bewegen kann, um seine Gesundheit zu schützen?Und das alles nur, damit millionenfach SMS verschickt werden (die meisten von Kindern und Jugendlichen) und nur zum Spass und um die Langweile zu vertreiben, damit 80% völlig unnütze Handygespräche geführt werden. Man höre sich einmal auf Bahnfahrten, auf der Strasse, in Restaurants etc. das viele Blabla an, das da aus den Mündern quillt.Wir müssen ganz was anderes tun: Endlich den Verantwortlichen dieses Missverhältnis zwischen dem scheinbaren Komfort und den tragischen Folgen ihrer Entscheidung (Mobiltelefonie um jeden Preis, auch um den der Gesundheit und des Wohlbefindens) vor Augen führen.
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 31. Januar 2002 12:53
von Evi
Noch was vergessen:
Die Babys, die ja die meiste Zeit in ihrem Bettchen liegen, ständig der Strahlung ausgesetzt, die sich nicht anders artikulieren können, als ihr Unbehagen, ihre Schmerzen durch Weinen auszudrücken. Dann spricht man von "Schreikindern", die hilflose Eltern zur Verzweiflung bringen. Müssen wir denen auch Jäckchen mit Kapuze anziehen, dass sie aushalten, was ihnen eine verantwortungslose Industrie mit Unterstützung der Politik antut? Denkt einmal alle diesen Gedanken zu Ende, dann seht ihr, dass dieser Weg in eine Sackgasse führen muss.
Evi
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 31. Januar 2002 20:47
von Fritz Nussbaumer
Liebe Karin
Dann fordere mal schön. Bei wem willst Du denn die Forderung
plazieren? Beim grossen und beim kleinen Ruthli im Bundesrat? Deine Forderung heisst abstellen der Sender,ja?
Dies wird passieren, wenn durch eine signifikante und
eindeutig Schädigung der Bevölkerung ein Zusammenhang bewiesen werden kann.
Dies wird dann sein, wenn genügent Tumor und Krebsfälle
nachgewiesen werden können. Diejenigen, welche vorher durchdrehen
vor lauter Nervösität werden nicht den Magnetfeldern, sondern
den "Hetzern" gegen den Mobilfunkt angelastet werden.
Es wird noch mindestens zehn Jahre dauern, bis die Beweise
politisch wirksam werden. Dann werden wir den Betreibern der
Antennen eine Abfindung in Miliardenhöhe bezahlen damit sie ihre längst amortisierten Brain Burner verschrotten.
(Das AKW Kaiseraugst lässt grüssen).
Aendern wird sich erst etwas, wenn das Geschäft gemacht ist.
Dann warte mal schön. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit
meinem Kaputzennachthemd

aus SwissShield.
Gruss
Fritz
NB. Ich bin in keiner Weise an SwissShield beteiligt.
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 1. Februar 2002 16:35
von Elisabeth Buchs
Meiner Meinung nach sollte man das Problem Elektrosmog auf drei Ebenen angehen: Bekämpfen des sich immer mehr verschlimmernden Elektrosmogs. Elektrobiologische technische Massnahmen z.B. Abschirmen, um als Betroffener überhaupt wieder ein einigermassen lebenswertes Leben leben zu können. Denn bei ständiger Müdigkeit und Krankheit fehlt die Kraft zum Kämpfen. Und drittens wissenschaftlich, medizinische Forschung und Massnahmen, um die übermässig gewordene Ueberempfindlichkeit auf Elektrosmog zu reduzieren. Ab einem gewissen Wert leidet eine grosse Anzahl an Menschen unter Elektrosmog und es kann Krebs entstehen. Nun gibt es jedoch Menschen, die bereits weit unterhalb dieser Wert krank sind. Weshalb dies so ist und was man dagegen tun könnte, sollte eine Anliegen von Wissenschaft und Medizin sein.
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 1. Februar 2002 21:34
von Karin
Und was machen wir mit den Tieren? Jeder Kuh, jedem Schwein, jedem Huhn eine Kapuzenjacke aus Swissshield anziehen? Aber nicht genug: Es gibt auch Frösche, Kröten, Vögel, Füchse, Rehe, Hasen usw. Alles Lebewesen und Geschöpfe, die auch ein Anrecht auf Leben und auf Schutz haben. Von den Bäumen wollen wir gar nicht reden. Sie zeigen uns die Schäden durch Verdorren, Ausbilden von Angsttrieben und Kronenverlichtungen. Was wirklich nottut, ist breitflächige Aufklärung und das Aufwachen der Verantwortlichen. Die Behörden und die Politiker haben diesbezüglich noch ein ganz, ganz dickes Brett vor dem Kopf.
Re: Elektrosensibel und was jetzt?
Verfasst: 2. Februar 2002 17:04
von Elisabeth Buchs
Leider scheinen nicht nur Behörden und Politiker ein dickes Brett vor dem Kopf zu haben, sondern auch die 5 Mio-Handylaberer in der Schweiz. Deshalb ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit nötig und dass sich möglichst viele Menschen zusammenschliessen und sich gegen den zunehmenden Elektrosmog wehren.